Beiträge von Anni030

    Hallo nochmal und danke für deine Antwort.


    Das andere Forum hat meine Frage leider nicht verstanden...


    Was mich so verunsichert ist, dass im Gesetzestext zwar steht, dass bei unterschiedlichen Beträgen innerhalb eines Jahres Erwerbstätigkeit ein Durchschnitt gebildet wird, aber ALG 1 ist ja keine Erwerbstätigkeit und müsste ja damit weiterhin 100% erfüllen, was bei meinen 2,5 Monaten ja leider nicht der Fall ist.


    Die Sachbearbeiterin hat mir leider keine konkrete Antwort geben wollen. Sie meinte zwar, es wird ein Durchschnitt gebildet, im gleichen Atemzug aber, dass man in meinem Fall, da nur ein Monat fehlt (insgesamt 73,5 Monate abzüglich der 2,5 Monate ALG 1), "klagen" könne, sprich meine Eltern erklären sich als nicht mehr Unterhaltspflichtig (wie will man das denn begründen). Eine Klage will ich natürlich umgehen.


    Sorry für mein ständiges nachhaken, aber davon hängt gerade ab, ob ich mir ein Studium finanzieren kann.

    Na das war doch meine Frage, ob die 2,5 Monate komplett rausgerechnet werden oder ob ein Jahreswert gebildet wird.


    Das hat insofern was mit der Unterhaltspflicht zu tun, dass sie sich dann ja erklären müssen, warum sie sich nicht unterhaltspflichtig sehen: 8 Jahre kein Kontakt, und ich hab mich immer selbst finanziert, auch während meiner Arbeitslosigkeit mit 550€ im Monat. Dazu einen Haufen Schulden an der Backe. Da bleibt weder Wille noch Euro um mich noch unterhalten zu können. Der finanzielle Einschnitt wäre selbst mit Job so groß, wenn ich das elternunabhängige Bafög nicht bekomme, dass ich nich studieren kann.

    Hab gerade nochmal genau geschaut. Auf bafoeg-rechner steht:


    Bei abhängiger Beschäftigung wird dies angenommen, wenn Ihr brutto mindestens 120 % des jeweils geltenden Bedarfssatzes für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen (ohne Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag) zum Leben hattet. Der Betrag lag von August 2008 bis September 2010 bei 614 Euro und beträgt seit dem 1. Oktober 2010 rund 716 Euro. Bei unterschiedlichen Bedarfssätzen in einem Kalenderjahr oder schwankendem Einkommen sind jeweils durchschnittliche Monatsbeträge zu ermitteln und gegenüberzustellen (VwV 11.3.5).


    Ich weiß nun leider überhaupt nicht, worauf ich mich stützen kann :(

    Sprich, da die 2,5 Monate nicht 100% erreichten, zählen sie gar nicht mit rein und ich komme nur auf 69,5 Monate? Die Sachbearbeiterin meinte was von wegen, dass die Jahressumme auf die Monate runtergerechnet wird, Einzelfallentscheidung usw... Das war mir aber irgendwie zu schwammig. Ich hab keine Lust auf das Theater mit Erklärung meiner Eltern, dass sie sich nicht mehr in der Unterhaltspflicht sehen 8 Jahre nach meinem Auszug, Familiengericht usw. :(

    Hallo zusammen,


    ich habe mich ausführliche über meine Ansprüche zum elternunabhängigen BaföG informiert, konnte allerdings zu einer Frage keine Antwort finden:

    Ich komme mit Ausbildung und nicht selbstständiger Arbeit auf 73 Monate Arbeitszeit, also über 6 Jahre. Während dieser Zeit bezog ich 75 Tage ALG I in Höhe von 1433,25€ (573,30€ pro Monat). Mein ALG-I-Satz lag also nicht bei den geforderten 100% des BaföG-Satzes, die restliche Zeit allerdings weit über den 120%. Dass die Ausbildungszeit da nicht mir reinfällt weiß ich. Wie wird aber das ALG I angerechnet? Verfällt dadurch der Anspruch auf elternunabhäniges BaföG etwa, oder wird das Jahresbruttoeinkommen berechnet? Ich habe schon mit einer Mitarbeiterin des Studentenwerk telefoniert, die sich leider sehr schwammig ausdrückte.

    Vielen Dank im Voraus,

    Anni030