Beiträge von Laton

    Hallo,


    ich habe folgende Situation. Ich habe meine derzeitige Arbeitsstelle zu Ende 07.14 gekündigt und fange am 01.08 meine zweite Ausbildung an. Ich habe somit bereits eine erste abgeschlossene Ausbildung die ich 2009 beendet habe. Ich habe nach der ersten Ausbildung im Beruf nicht gearbeitet. Ich werde zum 01.08 bereits 25 sein. Somit besteht kein Anspruch mehr auf Kindergeld.


    Meine derzeitige Lage bei meiner Arbeit, macht eine Übernahme im Oktober für sehr unwahrscheinlich. Für mich ist es gar keine Frage, ob ich übernommen werde. Die Chancen stehen bei Null.


    Da BAB in der Regel in der zweiten Ausbildung nicht gefördert wird, habe ich bereits mit meinen Hausarzt geredet, ob ich ein Arbeitsunfähigkeitsattest für meine erste Ausbildung bekommen kann. Da ich unter Asthma leide, war für mich nach Beendigung der ersten Ausbildung klar, dass ich in diesem Beruf nicht mehr arbeiten will/kann durch diese Erkrankung.


    In meinen aktuellen Job noch, welchen ich bereits gekündigt habe, habe ich seit letztes Jahr fast dieselben Bedingungen wie in meiner ersten Ausbildung (dreckige Halle, schlechte Luft...) - ich werde fast nur noch in der Halle eingesetzt, vorher war ich im Büro stationiert. Mein Arbeitgeber ist nicht diskussionsfähig.


    Durch diese Situation Asthma - Veränderung der Arbeitsumgebung im aktuellen Job - allgemeine Unzufriedenheit, habe ich mich entschlossen eine zweite Ausbildung in mein Traumberuf zu suchen. Welche ich auch bekommen habe.


    Leider habe ich mich viel zu spät über die finanziellen Aspekte informiert, was mich auch selber ärgert. Ich habe einfach nicht gedacht, dass es so schwierig sein kann bzw. dachte ich nicht, dass es möglich ist, dass der Staat sagen kann - dann schau mal wie du überlebst.


    Ich zahle 365 Euro Miete warm, mit Strom und Wasser bin ich ungefähr bei 440 Euro fixkosten jeden Monat. Dazu habe ich noch ein Auto und wohne 20KM vom Ausbildungsplatz entfernt.


    Ich möchte meine nächsten Schritte kalkuliert planen.


    - Attest vom Hausarzt holen
    - BAB beantragen mit der Begründung, dass durch meine Krankheit eine Eingliederung im Erstberuf nicht möglich ist und eine Übernahme im derzeitigen Beruf bei 0% liegt.
    - Begründen, dass die zweite Ausbildung meine Aussichten in der Zukunft eine Eingliederung zu finden, durch die 100% Übernahme der Firma gesichert ist.


    Wenn BAB abgelehnt wird, steh ich letztendlich mit nichts dar. Das ist mir jetzt leider auch schon bewusst. Da ich somit auch kein Anspruch auf ALG II habe. Das Wohngeld was ich beantragen könnte, würde bei ~180 Euro liegen. Damit hätte ich dann ab August 350 Netto Ausbildungsgehalt plus die 180 rund 520 Euro zur Verfügung wovon 440 Fix weg sind. Dann noch einen mind. 2 Jahre laufenden Internetvertrag von 30 Euro.. und dann noch mein Auto wo ich mindestens 150 Euro im Monat für Sprit brauche. Meine Situation wäre somit nicht überlebensfähig.


    Ist es wirklich möglich, dass das Arbeitsamt eher sagt, wir wollen dich Arbeitslos sehen, anstatt eine zweite Ausbildung zu Fördern. Letztendlich hängt es vom Vermittler ab bzw. derjenige der den Antrag bearbeitet... aber wie schätzt ihr meine Chancen?


    Danke für alle Antworten die kommen werden.


    Grüße