Beiträge von DerRuhri

    Vielen Dank!
    So einfach wäre die Antwort gewesen! Hätte mir es mir nur jemand früher gesagt, ggf. mündlich bei Antragsabgabe diese 3 Zahlen genannt, und vor allem mit weniger Polemik.
    Und hierzu meine Stellungnahme:
    §7 Abs. 1 sagt, dass mindestens für 3 Jahre bis zu einem berufsqualifizierende Abschluss gefördert wird.
    Ich habe (ohne Leistungsbezug/Beantragung--also ohne Förderung) nach 3 Semester abgebrochen und eine völlig andere Ausbildung begonnen (§ 7 Abs. 3), aus unabweisbarem Grund (Krankheit).
    Der jetzt nach vielen Worten (endlich) genannte § 17 Förderungsarten Abs.3 beschreibt nun, dass BaföG als Darlehn gezahlt wird für eben diese andere Ausbildung, soweit die hierfür (also für die neue Ausbildung) maßgebliche Förderungshöchstdauer überschritten wird.
    Die Zeit des Darlehnsbezuges ist um die Semester der abgebrochenen Ausbildung zu kürzen.
    Dann steht da sogar: Diese Kürzung (oder Anrechnung ?) gilt nicht, wenn die Ausbildung aus unabweisbarem Grund abgebrochen wurde.


    Nachsatz zur Polemik:
    Was soll der Hinweis auf Bundestagsabgeordnete? Die stimmen über einen Gesetzestext ab. Und die Verwaltung legt (präzisiert?) dieses Gesetz aus, über Zitat : Richtlinien (Verwaltungsvorschriften) sind verwaltungsinterne generell abstrakte Handlungsanweisungen an Amtswalter ohne Rechtssatzqualität nach außen(Quelle: Rechtswörterbuch). Viele Gerichte haben diese VwR oder Durchführungsverordnungen schon einkassiert.
    Vor Ort hat man mir lieber unter die Nase gerieben, dass ich ja auch einen Riestervertrag in den vier Jahren angespart habe und ohne diese Daten sowieso keine Bearbeitung erfolgen würde, und im Übrigen viele vor der Tür warten.
    "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" fällt mit dazu nur ein.
    Aber vielen Dank für die Antworten.

    Vielen Dank für die Antwort und den guten Rat mich leichter abzufinden, auch mit Antworten die ich nicht verstehe.


    Der erste Rahmentext könnte der Antwort schon näher kommen, aber ich habe die Quelle leider noch nicht gefunden!


    Ansonsten: Der v. g. Fall bedarf doch keiner Diskussion. Da wurde ein Antrag gestellt und über ihn entschieden (Nullbescheid). Ich kann im Gesetz nachlesen wieso. So wie bei mir ja auch eine "Vermögensanrechnung" stattfindet, welche ich nachrechnen kann.

    Was soll ich mit dieser Antwort anfangen? Dass es so ist, wie es ist? Antwortet hier ein "Bafög-Beamter"?
    Es wurde ja nichts "gefördert" und daher auch nichts "gespart".


    Nach welchem § wird hier die Zeit des Nichtbezuges angerechnet war die Frage.


    Dass ich nur einen Bafög-Teilbetrag erhalte, weil ich in dem Jahr nach der Lehre ein "Vermögen" angespart habe um meinen Eltern nicht wieder auf der Tasche zu liegen, verstehe ich ja noch.
    Aber dass etwas in § 7 Erstausbildung, weitere Ausbildung bei der Formulierung "zumindest" und "wird geleistet" zu einem "hätte geleistet werden können, wenn..." gemacht wird und dann als ob tatsächlich geleistet angerechnet wird, übersteigt meinen geistigen Horizont.
    Ich leihe mir dann das notwendige Geld per Schuldvertrag bei Dir und verpflichte mich schriftlich: "Das Geld incl. Zinsen wird zurückgezahlt!" und mache später dann ein "könnte, wenn ..." daraus.

    Mir ist klar, dass das Juristendeutsch zwar wie deutsch klingt, aber andere Bedeutungen haben kann: Daher eine Frage an die Erklärer.
    Nach drei Semestern Technik-Studium ohne Bafög-Beantragung bzw. Zahlung, habe ich das Studium abgebrochen und eine dreijährige kaufmännische Ausbildung absolviert mit nachfolgender einjähriger Berufstätigkeit. Nun habe ich ein Wirtschaftsstudium begonnen und man will mir nur noch BAföG für 3 Semester zahlen.
    Im BAföG-Gesetz wird jedoch im § 7 nur von " wird geleistet" gesprochen, also doch nach meinem Verständnis von tatsächlichen Leistungen und nicht von theoretisch möglichen Leistungen, welche dann trotz Nichtzahlung wie gezahlt angerechnet werden.
    Kann mir jemand erklären, nach welchen Auslegungen und auf Basis welcher §§ dies so erfolgen darf?