Beiträge von Skabe

    Das mag alles sein.
    Aber meine Eltern sind auch mit Schulden behaftet, zum Beispiel Kredite zur Hausfinanzierung.


    Normalerweise ist es so, wenn von einem Gesamtanspruch von 670€ vom Amt z.B 300€ bewilligt werden, dass die Eltern die restlichen 370€ zu zahlen hätten.


    Aber wenn ein Elternteil arbeitslos ist, Schulden vorhanden ist, dürfte dem gegenüber ein Selbstbehalt von 2.200€ monatlich bestehen (wenn das Kind 21 Jahre alt ist) und das Amt müsste den Rest zahlen, da keine Unterhaltsverpflichtung besteht aufgrund des zu niedrigen Einkommens?

    Es werden nur die Schuldzins aus VuV berücksichtigt, nicht die Tilgung.


    Jedoch, stellt sich mir die Frage, wenn ich Anteile verkaufe, dann wird das Amt bestimmt nach einer Berechnung sagen, dass nach Abzug des Anteils und der Grundschuld noch ein Restvermögen besteht. Nur bei einem Haus was bereits beliehen ist durch eine Hausbank inkl. Bürgen. Kann da wegen fehlender Voraussetzungen z.B wenn kein weiterer Bürge einspringen will, ein Härtefall gestellt werden?

    Ergänzend wollte ich noch erwähnen: nehmen wir mal an, man hat Zeitwert des Grundstücks - Grundschuld - noch ein nicht greifbares Restvermögen und stellt bei seiner Hausbank einen Kreditantrag, und dieser wird wegen fehlender Sicherheiten abgelehnt (z.B kein Bürgen), kann dann dennoch ein Härtefall entschieden werden:


    Ich zitiere mal aus einem Rundschreiben vom 25.11.2008 - 414-42531 - für die Fälle von Miteigentumsanteilen an Grundstücken ergänzt.
    Danach ist im Rahmen der erforderlichen Einzelfallentscheidung, ob es eine realistische Chance zur Vermögensverwertung gibt, insbesondere zu prüfen,
    „ob
    - eine Beleihung des Anteils am Grundstück ausgeschlossen ist, weil es an der notwendigen Bonität des Auszubildenden fehlt (ggf. kann hierzu eine Bankbescheinigung erforderlich sein);


    - die Möglichkeit eines Familiendarlehens besteht;


    - aufgrund der gegebenen Eigentumsverhältnisse und sonstigen dinglichen Rechte die Möglichkeit einer Teilveräußerung des Miteigentumsanteils besteht (ggf. kann hierzu eine Maklerbescheinigung erforderlich sein);


    - eine Kaufbereitschaft und/ oder Verkaufsbereitschaft anderer Miteigentümer gegeben ist;


    - aufgrund der Raumsituation die Möglichkeit einer Vermietung eines dem Miteigentumsanteil entsprechenden Grundstücksteils in Betracht kommt.


    Wird im Einzelfall eine wirtschaftliche Unverwertbarkeit bejaht, ist ein entsprechender Härtefreibetrag nach § 29 Abs. 3 BAföG zu gewähren.

    Ja, also mit VuV meine ich, die überschüssigen Einnahmen, also VuV = Mieteinahme - mtl. Darlehensschuld.


    Sollte VuV über den Freibetrag sein, wird dann die überschüssige Betrag /12 geteilt und an das monatliche Bafög angerechnet?


    Außerdem darf man einen 400€ Job ausüben + den monatlichen Freibetrag von 255 Euro?
    wäre dann der freibertrag insgesamt: 7860 Euro?

    Okay, aber am Steuerbescheid, werden ja die Zinsbelastungen berücksichtigt, ich nehme an das Amt wird da den Betrag übernehmen.


    Und die wird der Abzug berechnet? VuV - 4000€ Freibetrag.


    Sollte ich Anteile verkaufen, kann ich dann auf Unverwertbarkeit plädieren, weil vermutlich das Amt auffordern wird, dass ich meine Anteile entsprechend weiterverkaufe.

    Ich habe vor einige Hausanteile zu verkaufen, weil von dem Haus habe ich (effektiv betrachtet) nicht viel, dass Gebäude ist keine Luxusvila *grins*.


    Dass es als Härtefall anrechnungsfrei bleibt, kann man ausschließen aufgrund dessen das ich selbst in dem Haus nicht wohne.
    Wenn ich beispielsweise 40 % der Hausanteile verkaufe wird dann nur 60 % des Zeitwertes des Hauses berechnet + die Grundschuld die darauf belastet ist?


    Des Weiteren, berücksichtigt das Amt, dass aus einer bestehenden Grundschuld (nehmen wir das obige Beispiel) 65.000€ mit monatlich z.B 350€ bedient werden, also das Mieteinnahmen + monatliche Darlehen berücksichtigt werden und somit nur der Restbetrag als Einnahmen angesehen werden.

    Ja, nur ich habe extra nachgefragt bei der Wohngeldstelle und da meinte man zu mir: "Das auch Wohngeld beantragen kann, wenn man seinen Lebensunterhalt über ein Darlehen bezieht". Die Dame wusste vorab, dass ich "dem Grunde nach" Bafög berechtigt bin. Die schlussendliche Frage die sich mir stellt, hat die Dame mit ihrer Aussage recht oder ist das eine Fehlinformation?

    Laut Wohnamt, teilte man mir mit, dass beim Vorlegen eines Darlehensvertrages, also wenn man sein Lebensunterhalt mit einem Darlehensvertrag bestreitet, auch Anspruch auf Wohngeld hätte. Ist es da von Relevanz, ob der Darlehensvertrag von privat oder einem Kreditinstitut ist?


    Beziehungsweise, sind da weitere Dinge zu beachten?

    Ich kann das Haus nicht einfach mal so verkaufen, dass geht aus privaten Gründen nicht. Weshalb ich das Haus überhaupt habe ist eine längere Geschichte. Außerdem wäre gut zu erfahren, wie hoch der Freibetrag ist jährlich aus VuV ab Antragsstellung.


    Die Mieteinnahmen selbst retten mich nicht, dass ich nicht auf anderweitige Hilfe angewiesen, weshalb ich hier eine Lösung suche, da wenn es z.B nicht als Härtefall abgeklärt wird, werden einfach Zeitwert des Hauses + Grundschuld zusammengerechnet.


    Die Wohnfläche beträgt 120 m².


    Fiktives Beispiel:


    Zeitwert: 100.000€
    Grundschuld: 65.000€


    Restvermögen: 35.000€ - was angerechnet wird und als 0€-Bescheid hinausging.


    Genau das will ich hindern, dass ich im Grunde "nur Anteile" vom Haus an einem Familienangehörigen verleihe / verkaufe, ohne viel bürokratischen Aufwand, wenn möglich, so dass ich vom Anteil des Hauses nur ein Teil besitze und nicht wie jetzt 100 %.

    Was heißt "Vorausleistungsantrag" - wenn z.B meine Eltern gegenüber dem Amt arugmentieren, dass sie für die Zweitausbildung nicht auch noch aufkommen wollen und keinerlei Angaben zu ihrem Vermögen tätigen und gehen wir davon aus, dass Amt holt sich die dann irgendwie, eventuell wird per Gericht eine Offenlegung festgelegt und es stellt sich heraus "keine Unterhaltspflicht".


    Habe ich dann nur zu Gute, dass das Geld nicht zurückgezahlt werden musste oder gab es bereits Fälle in denen dann, dass Geld weiterbezahlt wurde?

    "Verkaufe Teile weiter und lebe dann vom verkauften. "


    Kann ich einfach auf dem Papier an eine Person meiner Wahl, die nicht im Grundbruch etc.. eingetragen ist, Hausanteile weiterverkaufen, da ich Alleineigentümer bin? - bzw. ist ein Notar notwendig, weil dieser vermutlich auch wieder massive Kosten verursacht.


    Kann ich durch den Verkauf der Hausanteile bewirken, dass ds Bafög-Amt es als Härtefall deklariert? - weil hab gehört, es kommt immer auf die Wohnfläche an, aber wenn mir das Haus nicht mehr alleine gehören würde, dann dürfte das mein Vermögen mindern, aber die Grundschuld selbst, würde bestehen bleiben in voller Höhe.

    Ja, ich meine gelesen zu haben, wenn man das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg erlangt hat und dann sofort ein Studium beginnt, das man eventuell da auch elternunabhängiges Bafög bekommt, ist das ein reines Märchen oder gab das vielleicht mal?


    Das Problem ist auf meine Ausbildung kann ich mich nicht berufen, wegen den fehlenden 3 Jahre.


    Wie sieht es mit der Unterhaltspflicht aus? - meine Eltern haben mir die Erstausbildung finanziert, des Weiteren auch den Besuch einer Weiterführenden Schule für Fachabi -> Abi. So mit denke ich, sollten die Eltern wegen dem Unterhalt aus dem Schneider sein.

    Hallo,


    Ich habe eine Erstausbildung genossen, in der meine Eltern noch unterhaltspflchtig waren. Laut dem BGB sind die Eltern nicht verpflichtend eine Zweitausbildung (Studium) zu finanzieren, jedoch ignoriert die Bafög-Gesetzgebung den BGB geschickt :)


    Meine Frage wäre, ob eine Vorrausleistung von Bafög-Amt eine große Problematik darstellt, weil ich der Meinung bin, dass das Amt früher oder später an die Einkommensverhältnisse der Eltern rankommt.


    Des Weiteren, habe ich gelesen, dass elternunabhängiges Bafög möglich ist, wenn man das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg absolviert. Also nicht nur in der Zeit, in der man das Abitur macht, sondern wenn man unverzüglich nach dem Abitur ein Studium beginnt, auch das sogeannte elternunabhängige Bafög bekommt.


    Was hat es damit auf sich?

    Guten Tag,


    Ich habe gehört, dass bei einer Bafög-Ablehnung die Berechtigung Wohngeld zu erhalten, gegeben ist.
    Zum Beispiel, sehe ich vor, mit einer Wohngemeinschaft zu leben.


    Jetzt stellt sich mir die Frage, welche Ablehnungsgründe berechtigen den Bezug auf Wohngeld, da soweit ich in Kenntnis bin, man nur Wohngeld erhält, wenn man "dem Grunde nach" der Bildungsgang nicht förderungsfähig ist, was aber bei einem normalen Hochschulstudium der Fall ist.


    Nur nehmen wir mal fiktiv an, ich würde wissen, dass ich kein Bafög bekäme, unter welchen Voraussetzungen kann ich vom Bafög-Amt den passenden Bescheid erhalten, welcher mich zum Wohngeld berechtigt.

    Hallo Zusammen,


    gegen Ende des Jahres 2014 (Wintersemester) habe ich vor ein Bachelor-Studiengang zu beginnen. Nach der aktuellen Rechnung, und dem Steuerbescheid meiner Eltern, hätte ich einen Anspruch auf 350€.


    Jedoch, stellt sich ein Problem dar, dass ich ein Haus besitze, welches mit einer Grundschuld gegenüber meiner Bank verschuldet ist, jedoch überwiegt der Wert der Immobile als der Kaufpreis.


    Um das ganze zu finanzieren ist das Haus zurzeit in Vermietung, dabei bleibt monatlich auch immer etwas über, was man dann bei der Steuererklärung in "Vermietung und Verpackung" geltend machen kann.


    Die Frage, die sich mir hier stellt, kann ich das Haus als Härtefall anrechnungsfrei angeben? - ich hatte mal gehört, dass die Wohnfläche maßgebend ist (auch wenn ich zurzeit darin nicht selbst wohnhaft bin). Die Wohnfläche beträgt 120 m².


    Wie wird das geregelt und sollte die Voraussetzungen nicht geschaffen sein aktuell, was kann ich unternehmen, um doch berechtigt zu sein? - kann man qausi die Hausanteile an Familienangehörigen weiterverkaufen / weiterverleihen, so dass es an mich nicht angerechnet werden kann?