Beiträge von wgFFM

    Auf welcher Grundlage soll denn der Unterhalt gekürzt werden? Das erscheint mir eher die Frage.


    Das Bafögamt schaut ja nicht was die Eltern netterweise geben wollen und legt den Rest drauf. Es ermittelt wie viel Anspruch auf diese Leistung besteht, weil die Eltern dies nach ihren Berechnungen nicht tragen können. Prinzipiell sind aber die Eltern unterhaltspflichtig.
    Wer zu welchen Teilen, das müsst ihr für euren Fall schauen. Zudem hängt das und die Höhe auch davon ab, ob deine Tochter alleine wohnt. Dann hätte sie eben den Anspruch auf die 670€, welche von den Eltern getragen werden müssten, sofern nicht ein Teil oder alles durch Bafög übernommen wird.


    Am Besten geht sie wirklich mal in die Sprechstunde.

    Ich bin bei einem der großen Begabtenförderungswerke. Bei diesem wurden wir mehrmals darauf hingewiesen, dass wir nun Wohngeld beantragen können. Ich gehe stark davon aus, dass sie wissen, was sie empfehlen und genügend Erfahrungen damit gemacht haben. Durch das Stipendium habe ich nämlich dem Grunde nach keinen Anspruch auf Bafög, siehe z.B. hier: http://www.studentenwerke.de/main/?id=03313.


    Das ist daher auch nicht meine Frage, auf dieser Grundlage würde ich es einfach versuchen. Diese ist vielmehr, ob es sich in Bezug auf mein Einkommen und das zu erreichende Mindesteinkommen lohnt.


    Und du hattest einen ein Mindesteinkommen von mindestens 1039€ ausgerechnet, von denen ich 832€ erreichen müsste. Ich habe aber ein Einkommen von 750€, ohne Büchergeld. Die Differenz beträgt also 82€, nicht 132€.





    Mich interessiert nun also, wie hoch mein Einkommen sein müsste und ob dies dann nicht zu hoch wäre, weil es über den 860€ läge.

    Es mag da abweichende Entscheidungen geben, allerdings erklären mehrere große Stiftungen, dass dies geht, darunter eben auch meine. Auch geht's mir nicht darum mich darauf zu verlassen, sondern erst mal abzuwägen, ob sich der Aufwand lohnt oder ich eh wegen zu geringem/hohem Einkommen rausfliege.


    Das mit dem Büchergeld war ja eben eine meiner Fragen. Allerdings habe ich ohne immer noch 750€, damit würden also vielmehr 82€ fehlen. Das wäre aber wohl auch nicht mit Wohngeld allein zu überbrücken, oder?


    Ich müsste aber immer unter dem Einkommen von 860€ liegen, versteh ich das recht? Und wenn mein erforderliches Mindesteinkommen so hochliegt, dass ich drüber bin, sollte ich es erreichen, habe ich halt Pech?


    Liebe Grüße

    Hallo,


    vielen Dank für die Antwort. Prinzipiell bin ich trotz bzw. gerade wegen des Stipendiums Wohngeld berechtigt. Die Information kommt direkt von der Stiftung, da habe ich keine Bedenken.


    Allerdings verstehe ich die Sache mit dem Mindesteinkommen immer noch nicht. Ich dachte der errechnet sich aus 382€ Regelsatz + Warmmiete und davon müsste ich für den Wohngeldanspruch mindestens 80% erreichen.
    Bei mir wäre das also ein Bedarf von 982€. Davon 80% wären 785€. Das würde ich mit den 900€ Einkommen also erreichen. Ohne Büchergeld wären es nur 750€ und das wäre wohl knapp zu wenig, da müsste ich schauen, ob ich die restlichen 35€ noch irgendwie zusammen bekäme.


    Ich hatte nun eher die Vorstellung, dass ich zu viel verdiene, da in den Tabellen bei einer Person eine monatliche Einkommensgrenze von 860€ angegeben ist, da läge ich ja aber drüber. Wie passt das zusammen?


    Liebe Grüße

    Hallo,


    ich habe mich nun schon quer gelesen, bin mir aber immer noch nicht sicher, ob sich für mich ein Wohngeldantrag lohnt. Auf der einen Seite bin ich wohl knapp am Mindesteinkommen, auf der anderen ist mein Einkommen höher als das in den Tabellen angegebene Maximal einkommen. Mich verwirrt das doch sehr.


    Kosten der Wohnung inklusive Strom- und Heizkosten:
    600€
    Mietstufe 6


    Einkommen:
    400€ Minijob
    350€ Stipendium + 150€ Büchergeld



    Wird das Büchergeld angerechnet? Eventuell reduziert sich mein Job ab nächsten Semester auf 200€, ändert dies etwas? Ach ja, und ich habe Krankenkassenbeitragskosten von etwa 75€.


    Herzlichen Dank!