Beiträge von Scrummy

    Danke Franjo!


    Tatsächlich hervorragende Lektüre für dieses Wetter.. ;-)


    § 44 scheint mir noch recht klar:


    Zitat

    § 44 (4) Ist ein Verwaltungsakt mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen worden, werden Sozialleistungen nach den Vorschriften der besonderen Teile dieses Gesetzbuches längstens für einen Zeitraum bis zu vier Jahren vor der Rücknahme erbracht. Dabei wird der Zeitpunkt der Rücknahme von Beginn des Jahres an gerechnet, in dem der Verwaltungsakt zurückgenommen wird. Erfolgt die Rücknahme auf Antrag, tritt bei der Berechnung des Zeitraumes, für den rückwirkend Leistungen zu erbringen sind, anstelle der Rücknahme der Antrag.


    Sprich: Es ist jetzt 2013, alles was dieses Jahr beantragt wird und früher zuwenig gezahlt wurde, wird bis für Zeiträume bis max. 1.1.2009 neu berechnet und gezahlt.


    Mit § 45 komme ich weniger gut zurecht, weder ist mir klar, ob ein Wohngeldbescheid "Dauerwirkung" (was auch immer das sein mag) hat, noch ob sich irgendwo in dessen Kleingedrucktem ein Widerrufsvorbehalt findet (gefunden hab ich keinen)..


    Viele Grüße,
    Scrummy

    Hallo!


    Ich bin gerade mit meinem Vermieter in Diskussion über die Anerkennung einer Mietminderung, die schon etwas länger zurückliegt. Das könnte sich teils positiv, teils auch negativ auf meinen Wohngeldanspruch in verschiedenen Bewilligungszeiträumen auswirken.
    Jetzt wüsste ich gern: Wenn sich quasi "im Nachhinein" die Miethöhe ändert, wie lange rückwirkend kann das Wohngeldamt einerseits auf meinen Antrag hin (bei Erhöhung) und andererseits von sich aus (bei Verminderung) Bescheide noch ändern?


    Danke und viele Grüße,
    Scrummy