Beiträge von Wakko

    Vielen vielen Dank für die Antworten. Ich bin eigentlich auch davon ausgegangen, dass eine Rückzahlung nicht rechtmäßig wäre. Natürlich weiß ich auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen Recht haben und Recht bekommen. Und ich würde es nie bis zum Gerichtsverfahren kommen lassen. Ich würde nur gerne Argumente haben, da mein Vater unberechenbar reagieren kann.


    Also die 670€ sind auch kein zu hoher Betrag und er kann es auch nicht nur teilweise zurückfordern?
    Ich mache jetzt im letzten Semester ein Praktikum und bekomme 500€ monatlich. Von 500€ kann man nach Abzug der Studiengebühren und Miete schlecht leben. Wie viel muss mein Vater mich dann noch unterstützen? Ich kann mir nur vorstellen, dass er mich weiterhin mit den 670€ unterstützen muss oder zumindest einen Teilbetrag leisten muss.


    Vielen Dank für eure Antworten

    Guten Tag,
    ich beschreibe kurz die Situation und stell dann meine Frage:
    Ich studiere seit 2009, ein Jahr von zu Hause, seit 2010 in einer WG. Ich bekomme kein BaföG, deshalb überweist mir mein Vater seit 2010 jeden Monat 670€, das Kindergeld bekomme ich nicht extra dazu, was in Ordnung ist. Meine Eltern haben immer wieder durchklingen lassen, dass sie erwarten, dass ich das Geld nach dem Studium in Raten zurückzahle. Mein Studium neigt sich nun dem Ende entgegen, ich muss noch ein (möglicherweise bezahltes) Praxissemester machen und meine Bachelorarbeit schreiben.


    Meine Frage ist jetzt nun, ob ich dazu verpflichtet bin das Geld zurückzuzahlen. Es geht nicht darum, ob ich meinen Vater verklagen würde, ich will nur wissen, ob das rechtlich so richtig wäre. Ich weiß nicht, ob das ausschlaggeben ist, aber zu berücksichtigen ist, dass ich zwei Semester über der Regelstudienzeit liege und die 670€ ein zu hoher Betrag sind. Außerdem würde ich im Praktikum wohl 500€ bekommen. Muss mein Vater, dann nur noch einen reduzierten Betrag zahlen?