Beiträge von mata_ace

    Hallo!
    Ich besuche zurzeit die Fachoberschule für Technik (einjährig) um meine allgemeine Fachhochschulreife nachzuholen.
    Während dieser Zeit bekomme ich elternunabhängiges BAföG (Höchstsatz).
    Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich von 08/2013 bis einschließlich 07/2014.
    Ich bin nicht mehr familienversichert, sondern freiwillig versichert, da 28 Jahre alt!


    Der allgemeine Ablauf zum Ende meiner „Schulzeit“ kann wie folgt zusammengefasst werden:
    - 12.06.2014 letzter Prüfungstag
    - 16.06.2014 Mein erwünschter Arbeitsbeginn!
    - 10.07.2014 Zeugnisausgabe (letzter offizieller Schultag)
    - 18.07.2014 Schuljahr 2013/2014 allgemein beendet
    - 25.09.2014 Studienbeginn


    Ab dem 16.06. bis zum 19.09.2014 wollte ich jedoch schon bei meinem alten Arbeitgeber arbeiten gehen (39h-Woche über Lohnsteuerkarte bzw. elektronisch).
    Da ich für das Studium ebenfalls elternunabhängiges BAföG beantragen werde, würde der Bewilligungszeitraum ja schon ab 09/2014 gelten.


    Dies bedeutet, dass ich die Hälfte im Juni + den ganzen Juli arbeiten gehen würde, während ich BAföG beziehe und das Gleiche für den September.
    Im August erhalte ich keinerlei BAföG und gehe quasi als normaler Arbeitnehmer arbeiten.


    Mein Bruttoverdienst würde dann ca. 2.015 € je Monat betragen (4 x 39,5 h).


    Als BAföG-Empfänger kann man ja pro Bewilligungszeitraum bis zu 4.800 € dazuverdienen… oder gilt da das Kalenderjahr?
    Wenn nein, würde ich mit 1,5 x 2.015 € (Mitte Juni bis Ende Juli) nicht über die 4.800 € im 1. Bewilligungszeitraum kommen und mit 1 x 2.015 € im September und damit im 2. Bewilligungszeitraum ebenfalls nicht.
    Da der August ja nicht in den Bewilligungszeitraum fällt, müsste dies ja auch klappen.


    Nun meine Fragen…
    1. Liege ich mit meinen bisherigen Ausführungen richtig?


    2. Es gibt ja noch diese „Nicht mehr als 20h die Woche-Regel“ beim BAföG… versaut die mir am Ende alles? Ich habe ab Arbeitsbeginn keine Schule mehr, da ich rein theoretisch fertig bin. Daher würde ich die Schule ja auch faktisch nicht hinter meine Arbeit anstellen.


    3. Welche Abzüge erwarten mich während dem 1. Bewilligungszeitraum als Schüler und während dem 2. Bewilligungszeitraum als Student?


    4. Welche Art von Arbeitsvertrag schließe ich am besten mit meinem Arbeitgeber? Reicht ein befristeter vom 16.06. bis 19.09.2014 aus? Oder ein separater für die Zeit während des 1. Bewilligungszeitraums, noch einer für den August als normaler AN und noch einen für den 2. Bewilligungszeitraum?


    Ihr seht, ich habe viele Fragen… die „nette Dame“ vom BAföG-Amt bzw. Amt für Ausbildungsförderung war leider keineswegs kooperativ und meinte, ich solle mich gefälligst selber schlau machen, das dies nicht ihre Aufgabe sei und ich ja wohl alt genug wäre(!?!?!?!?!?).


    Daher muss ich leider euch damit belästigen.


    Schon mal vielen Dank für eurer Hilfe!


    Liebe Grüße


    PS: Falls dies der falsche Bereich dafür sein sollte, bitte verschieben!

    "Rentenauskunft"... genau dieses Wort habe ich gesucht... Danke ;)
    Also würde das darüber auch gehen... gut zu wissen!



    Ich beschäftige mich nun auch schon mal mit dem Thema "anrechenbares Vermögen"... hauptsächlich wegen dem Bausparvertrag...
    Wenn ich das Alles nun richtig verstanden habe, läuft die Be- bzw. Anrechnung folgendermaßen ab:



    = Bausparvertragsvermögen
    - 10%
    = Anrechenbares Bausparvertragsvermögen
    - Sonstiges Vermögen
    - Freibetrag (5.200,00 €)
    = Anrechenbares Vermögen
    : 12 Monate Bewilligungszeitraum
    = Monatl. Anrechnungsbetrag


    Und diesen monatlichen Anrechnungsbetrag ziehe ich dann von dem monatlichen BAföG-Gesamtbedarf ab und habe dann am Ende meinen realen BAföG-Bedarf, oder!? :confused:

    Vielen Dank erst einmal für deine Antwort!


    Das dürfte eigentlich Alles nachweisbar sein...


    Müssen diese 36 Monate eigentlich am Stück "abgeleistet" worden sein!?


    Grund meiner Frage...
    Nach meiner 1. Ausbildung (3 Jahre) habe ich wie oben beschrieben ca. 1 Jahr in der IT-Branche gearbeitet, war dann ca. 1 Monat ohne Job und fing dann an ca. 3 Jahre lang in dem Großhandel zu arbeiten.
    In dem Monat ohne Job habe ich keinerlei Hilfe o.ä. beantragt und in den beiden Anstellungen habe ich immer über 600 € verdient.


    Desweiteren leistete ich während meiner 3 Jahre im Großhandel für 9 Monate meinen Zivildienst ab, wobei ich in dieser Zeit natürlich unter 600 € verdient habe!


    Könnte mir der Zivildienst und die einmonatige Arbeitslosigkeit am Ende noch Steine in den Weg legen bzw. Alles verbauen?


    Kann man eigentlich bei der Deutschen Rentenversicherung eine Aufstellung seiner bis dato geleisteten Abgaben beantragen?
    Oder geschieht dies über die Krankenkasse, da diese die Beiträge ja Alle verteilt!?


    Aus dieser Aufstellung müsste doch für den Bearbeiter meines elternunabhängigen BAföG-Antrags haargenau ersichtlich sein, wann ich gearbeitet habe und wieviel ich bekommen habe... oder irre ich mich da?


    Ich hoffe du verstehst, was ich mit dieser Auflistung meine!? :)

    Hallo und schon mal vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!


    Erst einmal ein paar Fakten zu meinem Werdegang…


    xxxx-2003 - Mittlere Reife / Realschulabschluss
    2003-2006 - Ausbildung IT-Systemelektroniker (Facharbeiter)
    2006-2007 - 1 Jahr i.d. IT-Branche tätig
    2007-2010 - 3 Jahre Exportsachbearbeiter & IT-Systemadministrator in einem Großhandel
    2010-2013 - erneute Ausbildung: Groß- und Außenhandelskaufmann (FR: Großhandel)


    Nach meiner jetzigen 2. Lehre habe ich folgendes vor:
    2013-2014 – 1 Jahr Fachoberschule für Wirtschaft & Verwaltung (Vollzeit) = Fachhochschulreife


    Nach meiner jetzigen 2. Ausbildung werde ich 27, nach der Fachoberschule 28 Jahre alt sein.


    Der Weg über die FOS wäre ja quasi mein "Zweiter Bildungsweg" (§ 7 Abs. 2 Nr. 4 BAföG).


    Denn im Anschluss an meine berufsqualifizierende (2.) Ausbildung will ich ja einen weiterführenden allgemeinbildenden Abschluss erwerben (FOS), um dann eine Ausbildung absolvieren zu können, die zu einem höher qualifizierten beruflichen Abschluss führt (FH-Studium).


    Voraussetzung bei der allgemeinbildenden Ausbildung ist ja, dass eine Fachoberschule, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, besucht wird.


    Dies wäre bei mir ja Alles gegeben...


    Demnach müsste mir ja also für die Zeit der FOS elternunabhängiges BAföG zustehen... oder!?


    Laut dem BAföG-Rechner kommt folgendes raus:


    BAföG-Grundbedarf (§12 (1) 2.) 543,00 €
    + Zuschlag zur Krankenversicherung (§13a) +62,00 €
    + Zuschlag zur Pflegeversicherung (§13a) +11,00 €
    = Gesamtbedarf ("BAföG-Bedarf") = 616,00 €



    Liege ich da mit all meinen Äußerungen/Vermutungen richtig?



    Ich habe in meinem Leben auch noch nie irgendeine Form der staatlichen Unterstützung in Anspruch genommen... sei es ALG, BAföG, BAB etc.!


    Wohnort bzw. "-land" ist übrigens Sachsen und ich wohne alleine bzw. in einer WG, welche ca. 70 km von meinem Elternhaus entfernt ist.


    Entschuldigt bitte den langen Text & ich danke euch schon mal für eure Hilfe! :)


    Liebe Grüße