Beiträge von grwolf

    Hallo Theo,
    lieben Dank für deine Ergänzungen :-)
    So langsam lichtet sich der Nebel. Wir haben, wollen und werden unsere Tochter unterstützen, gar kein Thema.
    So richtig rund läuft die Gesetzeslage für Normalsterbliche halt nicht und ist mitunter auch wiedersprüchlich.
    So ist in den Ergänzungen zur Dssd Tabelle - die in sich ja nur eine Empfehlung ist in all den Bedarfsbeträgen die KV nicht enthalten.
    Selbst in Stufe 10 unter Abzug vom KG ergibt sich + KV nur ein Betrag von 670 € so wie auch BaföG rechnet. Lediglich in einem Zwischensatz der Ausführungen zur Dssd Tab findet sich der Passus der zusätzlichen eigenen KV - die dann mit Ansatz von 670 € einen Bedarf von 740 € ergeben würde. Finde dies passt nicht in ges 670 € Landschaft.
    Noch drolliger ist der unterschiedliche Ansatz der Leistungsfähigkeit der Eltern um den 670 € Bedarf zu decken. Hier rechnet das Familienrecht mit ganz anderen Freibeträgen im Eltern EK als Bafög. Welchen Weg schlagen denn die Studenten ein im Falle der Zahlungsunwilligkeit mancher Eltern? Klagen sie den lt. Bafög Bescheid ermittelten Elternbeitrag bei zwei zahlungspflichtigen Eltern die % unterschiedlich eingestuft werden ein oder ist der Bafög Bescheid lediglich Makalatur dahingehend und ermittelt nur den staatlichen Zuschuss + ggf Darlehensteil genau wie du anführst. Dann ist die lt. BaföG ermittelte % Leistungsfähigkeit/Aufteilung der Eltern hinfällig, wir wechseln ins Familienrecht, ziehen den Förderbetrag lt. BaföG ab und rechnen mit dem Einkommen der Eltern noch mal ganz neu und kommen dann mit anderen Freibeträgen beim bereinigten EK auf ggf ganz andere prozentuale Aufteilung der offenen Elternbeiträge?
    Dies aber ganz anders gerechnet als im BaföG Bescheid? Dies ist halt genau die Klippe die ich meinte was führend ist, BaföG/Familienrecht. Wir können doch nicht mit zweierlei Recht bzw gesetzlicher Sicht unterschiedlich rechnen aber auf das gleiche ges. Ergebnis/Bedarf kommen.
    Vielleicht hast du ja noch eine Idee, sonst erst einmal Danke für die Mühe etwas Licht ins Dunkel zu bringen :-)
    Unsere Tochter ist gestartet, soll ihr auch an nichts mangeln und wir drücken die Däumchen fürs Studium.
    LG Michael

    Hi Theo,
    Danke für die rasche Antwort, steh aber glaube ich etwas neben der Spur. Als getrennte Eltern mit jeweiligem EK, sowohl leistungs- als auch zahllungswillig finden wir Eltern mit unterschiedlichem Rechtsempfinden nicht den rechten Ansatz. Das Studentenwerk hat gerechnet und mit etwas unterschiedlichem Leistungsbetrag gehen wir beiden Eltern zusammen mit Bafög und kleinem Darlehensanteil für unsere Tochter in den ges. Bedarf von 670 Euronen an den Start. Die Frage stellt sich nun ob wir darüber hinaus im Rahmen des Familienrechts zusätzlich noch weiter leistungspflichtig sind. Lt. Dssd Tabelle bei Kindern über 18 und entspr Eltern EK greifen auch höhere Beträge zum Unterhalt, auch scheint dann noch ein Unterschied bei Studenten mit eigener Krankenversicherung zu sein der zusätzlich angesetzt wird. Je nach Kommentaren zum Familienrecht findet sich dann auch ein Bedarf von 670 € aber halt zusätzlich zur KV. Ist nun das Familienrecht führend beim Unterhalt der studierenden Kinder oder greift die gedeckelte Bedarfsregelung beim Bafög mit 670 €.
    Danke im Voraus Michael

    Hallo Zusammen,
    zum Studienstart unserer Tochter stellt sich für uns Eltern mit dem Bafög Bescheid die Frage was führend ist, der Bedarf lt. Bafög und der ggf hierin enthaltenen Berechnung der Leistungsfähigkeit der beiden Elternteile, oder der Kindesunterhalt für Studenten lt. Dssd Unterhaltstabellen, der ggf. auch diesen ges. Bedarf lt. Bafög übersteigen könnte.


    Der max. Bedarf eines Studenten lt. Bafög wird mit max. 670 Euro angesetzt egal wie er sich lt. Bafög Bewilligung aus Förderung, Darlehen und Elternbetrag zusammensetzt. Der Unterhalt in Anlehnung der Dssd Tabelle für studierende Kinder ab 18 mit eigener Wohnung lehnt sich zwar lt. div Anmerkungen an den ges. Bedarf von 670 € an, je nach Kommentar aber dann noch ohne Aufwendungen der eigenen KV/PV und mitunter nach Eltern EK würde dies so den Betrag von 670 Euro + KV/PV ggf. auch noch weiter übersteigen können.


    Im Beispiel ergibt sich mit einem Eltern Einkommen nach Stufe 10 ein Kindesunterhalt mit 597 € + 184 € Kindergeld = 781 € zzgl. 73 € KV/PV.
    Steht wenn man die Unterhaltsseite betrachtet unserer Studentin nun lt. Bsp. dieser Unterhalt mit 854 € zu oder der Betrag lt. Bafög Bedarf von 670 €?
    Danke im Voraus Michael und Familie