Beiträge von andrea1604

    Nicht ganz, ich habe mir von meinem Arbeitgeber ausrechnen lassen, was ich bei einer Vollzeitstelle verdiene, das war dann bereinigt 1.400 €. der Vater verdient bereinigt 2.700 €, dann kann man den Zahlbetrag der Düsseldorfer Tabelle entnehmen und bei mir waren das dann 94 €. Das wird mit einem sog. Quotienten berchnet. Da sie ein priveligiertes Kind war (also noch in der ersten Schulausbildung Abitur) hatte ich nur den Selbstbehalt von 950 €. Jetzt habe ich den erhöhten Selbstbehalt von 1050 € und bin damit raus. Ich muss nicht mehr zahlen, sie kriegt jetzt nur noch freiwillig was von mir, da er ihr so gar nix gibt, trotz seines hohen Gehaltes. Wir suchen nach ner bezahlbaren kleinen Wohnung für sie, weil die Zustände katastrophal sind.


    Gruß

    ja, noch eine Tochter, fast 17. Bis zum Beginn der Ausbildung habe ich 94 € gezahlt, bei einem Verdienst von 850 netto! Man hat das Gehalt einfach verdoppelt, er verdienst nach allen Abzügen 2.700! Jetzt ist sie in der Ausbildung und kein priviligiertes Kind mehr, ich brauche jetzt keinen Unterhalt mehr zu zahlen und bin auch nicht mehr verpflichtet, voll arbeiten zu gehen. Sie will nur noch da weg. Aber leider gibt mir keiner eine Antwort, ob er jetzt wenigstens etwas Unterhalt zahlen muss. Die Zustände sind dort wirklich unerträglich, bei mir kann sie aber leider nicht mehr wohnen. Da streikt mein jetziger Mann und ich kann ihn sogar verstehen. Will und werde ihr aber trotzdem helfen.


    Viele Grüße und viel Erfolg.

    Wenn er kein eigenes Einkommen hat und noch zur Schule geht (z. B. mit Ziel Abitur) ist er ein priviligiertes Kind. Ist mir auch passiert, als meine Tochter (dank meines Ex-Mannes, der sich 12 Jahre nicht gekümmert hat) mit 18 ausgezogen ist. Auch ich bin schon immer halbtags arbeiten gegangen. und musste Unterhalt zahlen, da ich lt. Gericht (in einer Vorverhandlung) nicht berechtigt bin, nur halbe Tage arbeiten zu gehen. Mein Gehalt wurde fiktiv auf Vollzeit aufgestockt. Auch mit der Bemerkung von der Richterin, dass ich ja einen Unterhaltsanspruch gegen meinen jetzigen Ehemann hätte. Bei der genauen Unterhaltsberechnung werden dann die beiden Einkommen der Eltern zusammengerechnet und mit einer Formel berechnet (der Begriff fällt mir gerade nicht ein), wer wieviel Unterhalt an das Kind zahlen muss. Jetzt wohnt sie bei ihrem Vater und hat weniger als bei mir, weil sie alles (sogar Essen, Medikamente, Hygieneartikel) selbst zahlen muss. Viele Grüße

    Hallo,


    meine Tochter hat bei mir bis zu ihrem 18. Geburtstag gewohnt (habe sie vorher 12 Jahre allein erzogen!) Danach habe ich bis zum Beginn der Ausbildung Unterhalt gezahlt. Bei 1000 € eigenem Gehalt war das schon nicht so einfach. Wenn sie kommt, dann isst sie sich erst mal satt, da sie dort wenig zu essen bekommt. Das Kindergeld, welches ich damals erhalten habe, habe ich nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, sondern meiner Tochter alles! bezahlt, auch Hygieneartikel.
    Wenn ich nur solche Antworten erhalte, dann danke ich für die Negativbewertung meinerseits. Ich möchte meiner Tochter nur helfen und fragen, was sie machen kann! Bei mir wohnen geht nicht, weil sie dann noch weiter zur Ausbildungsstelle hat. Sie bemüht sich um eine eigene Wohnung. Den Rechner haben wir schon bemüht. Das Einkommen beider Elternteile ist zu hoch (er bereinigt, also nach Abzug aller unterhaltsrelevanten Sachen: 2.700, ich 1.000 €). Wo soll ich denn bitte noch den Unterhalt hernehmen? Ich geh schon halbtags + Nebenjobs, um klarzukommen. Hätte sie eine Ausbildung in der Nähe, würde sie auch weiter bei mir wohnen!
    Ich wollte Hilfe für sie und keine Demütigungen, von wegen ich drücke mich um Unterhalt.
    Gruß:mad:

    Hallo,


    sie lebt noch bei ihrem Vater. BAB steht ihr wegen seines hohen Verdienstes nicht zu. Er bekommt das Kindergeld. Wofür denn, wenn nicht für Essen und Hygieneartikel? Klar, Sprit muss sie zahlen. Aber steht ihm das Kindergeld noch zu, wenn sie auszieht? Vom Unterhalt wird das ja voll abgezogen. Abzgl. der Ausbildungspauschale von 90 € verbleiben ihr 460 €. Abzüglich Sprit, Nahrungsmittel u Hygienartikel, Rücklage für Versicherung bleiben ihr keine 50 € monatlich für z. B. Kleidung. Essen muss sie sich z. T. selbst holen. Ist er nicht wenigstens verpflichtet, ihr neben einem Bett auch die Nahrung vom Kindergeld zu zahlen??

    Hallo zusammen,


    meine Tochter lebt zur Zeit bei ihrem Vater, ist in Ausbildung, verdient 550 € netto, hat eine einfache Fahrt zur Ausbildungsstelle von 25 km. Das Kindergeld gibt er nicht an sie weiter. Sie will da aus persönlichen Gründen weg (führt hier zu weit). Sie muss sich selbst alle Materialien für die Ausbildung (Bücher etc.) selbst kaufen, ebenso alle Hygieneartikel wie Deo, Shampoo etc. Ebenso muss sie Benzinkosten, Steuer und Versicherung für das Auto (das sind nur für Vers. u. Steuer 1300 € im Jahr) selbst zahlen. Es bleibt ihr kaum noch was übrig als Taschengeld. Ich kann sie leider nicht bei mir aufnehmen. Der Weg zur Ausbildungsstelle wäre noch weiter.
    Wie sieht es mit Unterhalt aus, wenn sie sich eine eigene Wohnung nimmt in der Nähe der Ausbildungsstelle, was ist mit dem Kindergeld (er meint, er gibt ihr 100 € davon, dafür müsste sich sich dann komplett selbst versorgen). Eine kleine Wohnung würde ca. 300 € warm kosten.


    Zum Verdienst: Er verdient bereinigt ca. 2.700 € monatlich und ich bereinigt ca. 1.000 €. BAB steht ihr nicht zu
    Es wäre toll, wenn jemand weiß, was zu tun ist, ob und wie hoch der Unterhalt für sie wäre und was mit dem Kindergeld ist.