Beiträge von sally2011

    Nur eine kurze Zusammenfassung wie es weiter gegangen ist:


    Die Antwort des RA auf unsere Stellungnahme war eigentlich nur eine Kopie des ersten Schreibens, nur anders formuliert. Im Prinzip hat es nichts gebracht, es wurde weiterhin auf dem Unterhalt bestanden ohne Reaktion auf unser Schreiben. Also ist mein Mann auch zum RA gegangen, der eigentlich alles so bestätigte, wie ich bereits geschrieben hatte. Darauf hat unser RA nochmal dasselbe geschrieben, weil es sicher nichts gebracht hätte, wenn wir antworten. Jetzt kam die Antwort vom RA der Tochter: Kein Unterhalt! Sache erledigt. (Vorerst, mal sehen was kommt, wenn sie eine Berufsausbildung beginnt...)

    Hallo Hoppel,


    ich habe keine Angaben über unser Einkommen an den Anwalt geschickt - nur eine Auflistung der Einnahmen, die der Tochter nach unseren Unterlagen monatlich zur Verfügung stehen. Es ist wie geschrieben eine Stellungnahme - eine sachliche Darstellung - kein KONTRA. Entsprechend der Antwort darauf, werden wir uns einen Anwalt nehmen oder nicht (haben uns schon erkundigt). Vom Beruf her quäle ich mich fast täglich durch dicke Gesetzestexte - da steht viel drin und trotzdem ist es z.T. extrem biegsam -.


    Und franjo, die Sachen unterschreibe natürlich nicht ICH! Klar rein rechtlich geht es mich nichts an - aber wir sind nun mal eine Familie, da kann ich mich schlecht raushalten!


    Alles wird gut :) Bitte keine Aufreger mehr!

    Und da hätten wir auch schon den Brief von ihrem Anwalt:
    "...zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung wäre meine Mandatin bereit...dass Sie für die Monate... wie in der Vergangenheit auch gehandhabt, zahlen."
    Den Bedarfssatz von € 670,00 hat der RA mal so erwähnt, auch dass die Tochter Kindergeld und Halbwaisenrente erhält, aber kein Wort vom Bafög.
    Habe dann eine entsprechende Stellungnahme mit Auflistung ihrer Einnahmen geschrieben und um Neuberechnung gebeten. Außerdem haben wir ja auch noch minderjährige Kinder in Schulausbildung, die nach § 1609 Abs. 1 BGB unterhaltsrechtlich vor ihr stehen (§ 1609 Abs. 4 BGB volljährig mit eigenem Haushalt).
    Waren wir mal die Antwort ab.


    Noch etwas anderes:
    Könnte man eigentlich zu viel gezahlten Unterhalt zurück verlangen oder aufrechnen?

    Hallo, ich brauche mal Experten auf diesem Gebiet:
    meine Stieftochter, hat an einem Berufkolleg ihr Fachabi angefangen. Die Mutter ist verstorben und da sie bei uns nicht wohnen kann hat sie eine eigene Wohnung genommen. Das Amt zahlt ihr den Höchstsatz Bafög (BAB ging nicht) von mtl. € 465,00. Mein Mann leitet das Kindergeld (€ 184) an sie weiter. Bis zum Tod der Mutter zahlte der Vater € 260,00 Unterhalt, den die Stieftochter jetzt auch noch zusätzlich weiter haben will, obwohl sie doch schon den Höchstsatz Bafög bekommt und wir doch auch das Einkommen des Vaters angeben mussten. Das Jugendamt gibt keine Auskünfte über Unterhaltshöhe, da die Tochter volljährig ist und nun..? Ich meine das wären insgesamt über € 900 !! Das verdient manch einer netto, wenn er Vollzeit arbeiten geht. Dazu kommt auch noch Halbwaisenrente.
    Kann mir jemand weiterhelfen? Danke schon mal vorab.