Beiträge von selbstverdiener

    Hallo Zaubermaus2605,


    bitte keine Untertöne hineininterpretieren, wo keine da sind und es wurde auch nichts derartiges, wie von dir unterstellt, geäußert. Wäre der Vater der "arbeits- und zahlungsunwillige" Part in diesem Fall, hätte die Überschrift ihn betroffen. Im Übrigen bin ich weder Vater noch Mutter des betroffenen Kindes (bzw. jetzt erwachsenen Schülers), sondern kümmere mich aus familiären Interesse dem Kind gegenüber. Darüber hinaus war es mir bislang nicht möglich, die Lebensphilosophien von über 7 Milliarden Menschen gegeneinander abzuwägen :rolleyes:
    Die Zeit des Ärgerns über diese Überschrift hättest du dir somit sparen können und ich mir diese einleitenden Zeilen...


    Nichtsdestotrotz habe ich ja eine ernstgemeinte Frage gestellt; schließlich muss das Kind unterhalten werden und soll eine vernünftige Lebensgrundlage haben, um eine ordentliche Ausbildung absolvieren zu können.


    Da du eigenen Angaben zufolge leider entsprechende Lebenserfahrung sammeln musstest, kannst du mir vielleicht sagen, ob man die Kindsmutter in irgendeiner Form in die Pflicht nehmen kann und wenn ja, welcher Weg müsste durch den volljährigen Schüler beschritten werden?


    Mit freundlichen Grüßen SV

    Schönen guten Tag,


    meine Frage betrifft natürlich wieder das leidige Thema "Unterhalt an volljährige privilegierte Kinder".


    Die Mutter des bei ihr lebenden, fast 19-jährigen Sohnes, der aktuell sein Abitur "versucht", hat noch nie in ihrem Leben ernsthaft gearbeitet und brach mehrere Ausbildungen selbstverschuldet ab. Das von ihr seit Jahren betriebene Gewerbe erwirtschaft keine Überschüsse (mtl. Gewinn/Einkommen nach Abzug der betrieblichen Ausgaben angeblich bei ca. 30 €), sodass sie aufstockend HartzIV beziehen muss. In Fachkreisen nennt man derartige Selbständigengewerbe "Liebhaberei".


    Nun ist das Kind "überraschend" volljährig geworden und sie müsste -so die Theorie- natürlich auch Barunterhalt leisten. In welcher Form kann man sie hierfür in die Pflicht nehmen? Und hätte sie bereits im Vorfeld für ein entsprechendes Einkommen sorgen müssen, damit sie ihrer Unterhaltspflicht ab dem 18. Lebensjahr des Kindes nachkommen kann? Muss der bisherige Barunterhaltszahler den vollen Unterhalt lt. DT leisten, wenn sie sich weiterhin zahlungsunwillig/-fähig zeigt?


    Mit freundlichen Grüßen SV