Beiträge von Creastor

    Hallo,


    da ich in wenigen Wochen ins Auslandssemester nach Australien gehe ist es etwas eilig, jedoch habe ich heute einen Brief vom zuständigen bAföG-Amt in Marburg erhalten von dem ich etwas geschockt bin. Die Sachlage ist folgende:


    Ich habe von Oktober 2009 an zwei Semester Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Elektrotechnik an der RWTH Aachen studiert und habe aus diversen Gründen (unter anderem zweimal Mathematik 1 nicht bestanden) die Hochschule gewechselt und bin an die Fachhochschule Wedel gewechselt in den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (ohne Fachrichtung). Hier wurden mir nur 2x 5.0 in Mathe 1 einmal 5.0 in Elektrotechnik und einmal 3.7 in Informatik angerechnet und mein Fachsemester in Wedel wieder auf 1 eingestuft. Die restlichen Kurse konnten nicht angerechnet werden, aufgrund von ungenügender Überschneidung des Vorlesungs-/Prüfungsstoffs.
    Nun drei Semester später bin ich im 4. Fachsemester (nahc Angaben der FH Wedel) und habe für mein Plicht-Auslandssemester BAföG beantragt. Ich sollte dafür unter anderem eine Begründung zum Fachrichtungswechsel abgeben, was ich auch tat.


    Nun stand heute in dem Brief, dass ein Fachrichtungswechsel im Sinne des Förderungsrechts nicht vorliegt und dass die Semester-Einstufung von der FH Wedel aufgrund fehlender Leistungen erfolgte.


    Ich frage mich nun ob ich das noch retten kann, denn natürlich habe ich nicht die 150 ECTS die das BAföG-Amt von mir erwartet, da ich nach deren meinung im 5. Fachsemester wäre.


    Bei BAföG-Aktuell steht unter "Fachrichtungswechsel und Studienabbruch", dass ein Fachrichtungswechsel vorliegt bei Wechsel von Uni zu Fh (Beispiel: BWL Uni in BWL FH). Das wäre doch analog zu mir oder nicht?
    Ich frage mich daher was die genaue Begründung des BAföG-Amtes ist.


    Viele Grüße,
    Patrick