Beiträge von Separin

    Hallo,
    ich stellte noch im September einen Antrag auf Bafög und hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Bestätigung meiner Bank über die verschiedenen Konten und muss sie noch innerhalb eines Monats seit Abgabe des Antrages nachreichen. Wie ich jetzt bemerkt habe, sind die Zahlen von meiner Bank eines Bausparvertrages allerdings anders als ich sie beim Antrag reingeschrieben habe, weil ich keinen aktuellen Kontoauszug davon hatte. Die Vermögensfreigrenze wird dadurch aber nicht überschritten. Wird das von den Ämtern trotzdem schon als versuchter Betrug gewertet oder kann ich innerhalb der gegebenen Frist sowieso noch meine Angaben ändern?
    Was meint Ihr dazu?

    Hallo,


    ich besuchte die BOS und war laut Schulbescheinigung, die am Anfang des Jahres ausgehändigt wurde, offiziell bis voraussichtlich Mitte Juli Schüler, obwohl die Prüfungen längst vorbei sind und auch keine Schulbesuche mehr stattfinden. Die Abschlussprüfung habe ich leider nicht bestanden und wahrscheinlich ist deswegen das bereits ausgehändigte Abgangszeugnis auf den 31. Juli datiert und nicht wie die übrigen Prüfungszeugnisse auf Mitte Juli. Vor ca. 2 Wochen habe ich mein letztes elternunabhängiges BAföG für Juli erhalten. Es war auch nochmal ein voller Monatsbetrag, also soviel wie man eigentlich für 30 bzw. 31 Tage bekommt und nicht nur für zwei Wochen (da Zeugnisdatum 31.Juli?). Da ich ja aber nur noch etwa die Hälfte des Monats Schüler bin, frage ich mich ob da im Nachhinein dann wieder etwas vom Amt zurückgefordert wird oder ob man das ganze Geld nun behalten kann?
    Nun habe ich mich arbeitslos gemeldet, da Schulbesuch laut Schulbescheinigung nur bis Mitte Juli. Da noch Restanspruch auf ALGI besteht, bekomme ich wahrscheinlich wie üblich ALG ab Meldedatum. Wenn das ganze BAföG nun mir gehört hätte ich ja für den Zeitraum vom Mitte Juli - 31.07 zwei Sozialleistungen parallel erhalten. Geht soetwas überhaupt oder muss ich dann auch von einem von beiden wieder was zurückzahlen? Muss das Juli BAföG nun auch im ALG-Antrag angegeben werden?


    Würde mich für Aufklärung freuen!

    Du meinst ob sie nicht angerechnet wird?


    http://www.******************/FAQ/vermoegen.php


    Riester-Rente


    Habt Ihr im Rahmen einer Riester-Rente Vermögen angespart, ist das zwar grundsätzlich auch anrechenbares Vermögen, seit Oktober 2010 wird dieses jedoch bis zu bestimmten Höchstbeträgen im Kalenderjahr von einer Anrechnung freigestellt – und zwar nach § 29 Abs. 3 BAföG. Konkret werden alle Eigenbeiträge und Zulagen sowie die Erträge daraus freigestellt, sofern sie in den jeweiligen Jahren nicht über folgenden Höchstbeträgen lagen:


    Kalenderjahr Jährlicher Höchstbetrag
    2002 und 2003 525 Euro
    2004 und 2005 1050 Euro
    2006 und 2007 1575 Euro
    ab 2008 2100 Euro


    Läuft der Riester-Vertrag schon einige Jahre, werden alle Höchstbeträge aus den betreffenden Jahren zusammenaddiert.

    Zitat

    Und der sog. Härteantrag: "Ich beantrage bei der sog. Vermögensanrechnung die Freistellung meiner Riestereinzahlungen".


    Also muss ich keinen Antrag stellen? Ich bin da gerade dabei alle alten Anträge durchzurechnen. Ein Antrag wie er oben genannt wird, davon habe ich nocht nie was gehört.


    Muss der Riester Betrag dann jetzt in einer Zeile des Antragsformulares dabei stehen oder reicht es wenn er auf der Erklärung der Bank aufgeführt wird?


    Also auf den Antragsformularen für beispielsweise 2008 gab es noch keine eigene Zeile für die Riester Rente. Die 105 ist da Bank- und Sparguthaben die inzwischen zur 103 wurde.

    Zitat

    Also, nix mit 10 Jahre rückwirkend usw.
    Es hat m. W. Fälle gegeben, da haben BAföG-Ämter richtig Tief in die Vergangenheit geforscht. Das war jedoch zum Anfang der Datenabgleiche (der Datenabgleich wurde in diesem Umfang auch in einerf Nacht- und Nebelaktion eingeführt)
    Natürlich darfst Du mit Deinem Vermögen machen was Du willst. Doch bitte vernünftig!


    Ich gehe davon aus, dass sich die Gesetze zu der Zeit als die Abgleiche eingeführt wurden nicht abgespeckt wurden und theoretisch noch solche Methoden möglich sind wenn das Amt beispielsweise einfach mal ganz genau prüfen will.
    Wie war es dann zu diesen Zeiten, wenn man beispielsweise 1-2 Jahre vor Antragsstellung vom Konto nen Taui abgehoben hat um sich mal den Luxus zu gönnen und sagen wir einfach mal auf dem Gebrauchtwarenmarkt ohne Rechnung einen zusätzlichen 60" Fernseher für das Schlafzimmer als Zweitgerät zu kaufen. Das Amt fragt nun nach wo das abgehobene Geld hinverschwunden ist. Da man aber keine Rechnung hat, kann man ja auch nichts belegen. Also hätte derjenige dann juristisch ärger bekommen oder wie kann ich das verstehen?


    Zitat

    Wenn Du jetzt BAföG beantragen solltest, dann werden nicht die Kontoauszüge der letzen Jahre verlangt.


    Aber schon eher die der o. g. letzten 6 Monate oder gleich aus dem kompletten Jahr? Also wenn die Ausbildung im Herbst anfängt auch die Unterlagen aus Januar?
    Aber was die Ämter im Regelfall verlangen und was sie nach den Gesetzbüchern verlangen dürfen bzw. sich der Antragssteller strafbar macht sind ja auch zweierlei?!


    Zitat

    Die BAföG-Ämter erhalten Listen über die Zinseinkünfte ihrer "Klienten" der Jahre, in denen BAföG ausgezahlt wurde.


    Wie ist es dann, wenn der Klient am Anfang der Ausbildung kein Bafög ausgezahlt bekommt (Nullbescheid aufgrund elternabhängigem BAföGs) und später elternunabhängig gefördert wird. Bekommen die Ämter dann auch Listen über die Zinseinkünfte des Antragsstellers aus dem Ausbildungsjahr für das kein BAföG ausgezahlt wurde bzw. müsste man bei einem Datenabgleich diese Zahlen für das besagte Jahr trotzdem offen legen?

    Hallo,


    In den Anträgen steht auf einem Formblatt, dass größere Abhebungen und Vermögensübertragungen innerhalb der letzten Monate vor Aufnahme der Ausbildung sind zu belegen. Entspricht die Frist von 6 Monaten exakt der gesetzlichen Grundlage d. h. ist sie vielleicht doch kürzer/länger/gleichgroß?
    Ich habe letztens mal was davon gelesen, dass sie rein theoretisch bis zu 10 Jahre zurückschauen können. Ist das dann also so, dass ich auch bei größeren Beträgen oder Kontenauflösungen die länger als 6 Monate her sind belegen müsste, wofür ich das Geld ausgegeben habe, sonst könnte es heissen ich habe das Geld beiseite geschafft um rechtswidrig BAföG zu bekommen?


    THX

    Hallo,


    beim Bafög kann man ja bis zu 5200€ haben ohne dann Abzüge in Kauf nehmen zu müssen. Ich wollte daher mal gerne erfahren, ob die Riesterrente zu dem Vermögen auch dazu zählt und wenn ja mit dem aktuellen Kurswert oder dem Betrag den man bei Kündigung und sofortiger Auszahlung bekommen würde?


    THX