Beiträge von franjo

    Du kannst Dich, falls Du Deine Eltern mit der Aufforderung zur Zahlung des Unterhaltsbetrages lt. BAföG" nicht belästigen wollen, noch um den KfW-Studienkredit (bis 650 €) kümmern.


    Ansonsten, Deine Eltern sind für Deine Versorgung im angemessenen Rahmen verpflichtet (Anspruch auf individuelle Förderung).
    Und nicht übersehen: Deine Eltern sind zunächst verpflichtet, und danach erst WIR... die Steuerzahler :o

    Kannst Du von Eurem Hausarzt, der die ganze Problematik erlebthat, eine Bescheinigung erhalten welche aussagt, daß Du im verg. Semester nur "bedingt studierfähig" warst und ernstste psychische Probleme hattest/hast?


    Danach solltest Du beim STW einen Antrag auf die "verspätete Vorlage des Leistungsnachweises gem. § 48 Abs. 2 BAföG stellen.
    Und in der Begründung zu diesem Antrag aufliesten, welche Sudienleistungen Du in den vier Studiensemestern erreicht hast und welche Leistungen Dir für einen positiven Leistungsnachweis noch fehlen. Weiterhin solltest Du darauf hinweisen, daß Du die fehlenden Leistungen tatsächlich im fünten Semester nachholen kannst (und wirst).
    Das bedeutert, daß Du tatsächlich - bis zur Unglücksserie - ordentich studiert hast.
    Begründung mit Hinweis auf die schlechte finanzielle Lage u.s.w. werden beim BAgöG nicht berücksichtigt.
    Erspare Dir entsprechende Schreibarbeit :eek:


    Ein Urlaubssemester ist unsinnig, weil Du in der Zeit in der Kneipe arbeiten darfst, aber an keine Prüfungen etc. teilehmen kannst! Während eines Urlaubs / Krankheitssemester hast Du keinen "Studentenstatus".
    Beim Urlaubssemester wäre das BAföG für das ganze Semester zurückzuzahlen.:eek: Doch i. d. Regel lassen sich die Hochschulen auf eine "rückwirkende Beurlaubung" nicht ein.
    Beim Krankheitssemester (auch rückwirkend) gibt es besondere Reglungen, sieh z. B. § 15 Abs. 2a.a VwV: "Der Monat, in den der Beginn des die Ausbildung hindernden Ereignisses fällt, wird bei der 3-Monats-Frist mitgezählt."
    Doch ob die Gründe (nur mit Attest), wie der Unfall Deines Freundes unddie damit verbundene psychische BElastung (Burnout??) und der Sterbefall in der Familie für eine postive Entscheidung ausreichen, hat das Studentenwerk zu entscheiden.:(
    Doch... ein Versuch ist es immer wert, oder?
    Du kannst doch nur gewinnen!:cool:

    Hallo Herr Sohn :confused:


    weshalb kümmert sich Ihr Stiefsohn mit 22 Jahren nicht um seine BAföG-Zukunft ? :confused:


    Mein Tipp:
    Inzwischen nennen sich zahlreiche Schulen ****Kolleg".
    Die genaue und zuverlässige förderungsrechtliche Bewertung kann das BAföG-Amt "vor Ort" vornehmen.
    Dort erfährt Ihr Sohn - inzwischen volljährig - welche Rechte und Pflichten er hat, um ggf. BAfög und/oder Grundsicherung etc. zu erhalten.
    Ihr Stiefsohn hat garnatiert ein wenig Zeit für ein klärendes Gespräch in Sachen "Geld + Zukunft".
    Eine zuverlässige Beratung "hier vor Ort im Forum" kann für Ihren Stiefsohn nicht erfolgen. Es wäre ein "Stochern im Nebel".
    Geben Sie Ihrem Stiefsohn die Chance, sich mit 22 Jahren um seine Angelegenheiten zu kümmern; nur er weiß, was er in ZUkunft machen will. :)

    Verfristung....
    wann hat das BAföG-Amt die letzten Unterlagen von Dir erhalten, um die Rückforderung festzustellen?
    M. W. wird die Verfristung ab dem Zeitpunkt, wo dem Amt alle Unterlagen und Nachweise für eine abschließende Berechnung vorlagen. Diese Zeit wird unterbrochen durch irgendwelche Nachforderungen u.s.w.
    Wichtig ist, daß Du nach dem letzten Kontakt zum BAföG-Amt ein Jahr davon ausgehen durftest, daß das BAföG-Amt Dich vergessen würde.:eek:


    Und trotzdem, wenn Du nicht zahlst und Dich mit einer mögl. Verfristung aus Deiner Zahlungsfrist herausmogeln willst, brauchst Du auch schon einen aufgeweckten Rechtsanwalt, der sich mit dem Sozial- und Verwaltungsrecht supergut auskennt.
    Und trotzdem... die Anhörung beim STW ist eine Sache; eine mögliche Strafanzeige und Post von der Staatsanwaltschaft ist eine andere Sache.... und daß Du den Staat beschi**** hast... ist ein Thema für sich.:(
    Kein Sorry, für meine Darstellung :(

    Ganz kurz....:)


    Die Mutter ist nicht BAR-Unterhaltsverpflichtet; sie leistet ihren Unterhalt als "Kost + Logie". Das ist ausreichend. :o


    Der Partner der Mutter ist nicht zum Unterhalt verpflichtet.
    Der Vater des Schülers ist natürlich zum Unterhalt verpflichtet, und zwar im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit. :confused:


    Und bevor jetzt und hier bzgl. Einkommen und Unterhaltspflicht diskutiert wird - und es kommt nichts dabei heraus - , sollte ein BAFöG-Antrag gestellt werden. Und wenn der BAföG-Bescheid vorliegt, sollten die restlichen Fragen bzgl. Unterstützung etc. geklärt werden.
    Dabei fließt auch die Frage ein, wer das Kindergeld erhält. I. d. Regel erhält es die Mutter, weil auch sie den überwiegenden Unterhaltsteil (Kost+Logie, Mietanteil etc.) übernimmt.


    Und daß der Sohn schlechte Schulnoten hat, entbindet den Vater nicht von seiner weiteren Unterhaltsverpflichtung.


    Und, jetzt meine ganz pers. Meinung: Fragen zur Unterhaltsverpflichtung u.s.w. sollten ausschließlich zwischen die Beteiligten, also Eltern+Kind, und ohne die Lebengefährten geregelt werden.
    :rolleyes:

    Hallo,
    ohne große Rechtswissenschaften hier breit zu treten...
    Deine Eltern sind Dir gegenüber unterhaltsverpflichtet.
    Du hast Anspruch auf die Unterstützung für ein Hochschulstudium (von mir verkürzt dargestellt).
    Mein Tipp:
    Beantrage BAföG, die Einkommensverhältnisse beider Elternteile werden zur Feststellung Deines Anspruches "der Höhe nach" geprüft.
    Und Du bekommst dann einen BAföG-Bescheid, in dem Deine Eltern, also Vater + Mutter, die Höhe Deines Unterhaltsanspruches lesen können. Sollte z. B. Dein Vater nicht bereit sein Dir den errechneten Unterhalt zu zahlen und ist dadurch Deine Ausbildung gefährdet, dann solltest Du beim BAföG-Amt Vorausleistungen nach § 36 BAföG beantragen.
    Du hast Dann keinen Streß und das BAföG-Amt wird Deine Eltern (hier: Vaer) über die aktuelle Rechtslage und mögl. Konsequenzen der "Nichtleistung" aufklären.
    Viel Erfolg, und trau Dich!
    Daß Eltern grundsätzlich kein Hochschulstudium mehr finanzieren müssen wenn es keinen Zusammenhang zum erlernten Beruf aufweist, ist Blödsinn!
    Dafür gibt es klare gesetzliche Vorgaben, siehe § 11 Abs. 3 BAföG.

    und trotzdem....
    durch die "Überschreitung der Förderungshöchstedauer" wird diese nicht verlängert!:(
    Die FHD richtet sich nach dem Studiengang und wird nicht verändert, auch bei einer möglichen Anerkennung wichtiger Gründe nach § 15 Abs. 3 BAföG.


    Also, setze Dich mit dem Bundesverwaltungsaamt in Verbindung. Das BVA ist für die Einziehungetc, der BAföG-Darlehen zuständig.
    Das Studentenwerk ist hierbei der falsche Ansprechpartner.


    Viel Erfolg!:)

    Sorry, wenn ich Dir Deine Hoffnungen ein wenig eintrübe:
    Ansprechpartner ist ausschließlich das Antrag- und Aktenführende STudentenwerk.
    Rede dort mit dem jeweils zuständigen Sachbearbeiter bzw. Teamleiter.
    Mit Tipps aus dem "Amateurlager" kommst Du hier nicht weiter.


    Ggf. brauchst Du einen Rechtsanwalt, der sich auf Verwaltungsrecht, speziell BAföG, spezialsiiert ist.
    Und bevor Du hier irgendwelche und nicht ausgegorene Tipps und Tricks anwendest und Dir ggf. Deine BAföG-Zukunft verbaust, wende Dich an das BAFöG-Amt.
    Das ist meine Erfahrung aus der Vergangenheit.
    Du erwartest hier eine konkrete Hilfe. Trotz der hier tw. mitschreibenden BAföG-Profis ist das Studentenwerk, welches Dir die Förderung versagt hat, Dein Ansprechpartner.
    Mein heißer Tipp: Beim KfW-Studienkredit wird weder nach Einkommen noch Vermögen gefragt!
    Viel Erfolg!
    fj

    Hallo,
    sorry, daß ich meinen Senf auch noch dazu gebe..


    Wenn Du noch nicht genau weißt wo und an wlechem Insitut Du ausgebildet werden wirst, dann entscheide Dich für eine Hochschule.
    Ich weiß nicht, wie Deine Vorbildung ist und ob Du die Reife für ein Hochschulstudium besitzt.
    Wenn es eine Hochschule wäre, dann solltest Du Dich über den Studienkredit bei der KfW erkundigen.
    Sollte Deine gewünschte Ausbildung dort "Kreditfähig" eingestuft sein, dann könntest Du mit 650 € Studienkredit - natürlich mit Zinsen rückzahlbar - rechnen; vorausgesetzt, Du stellst Den Kreditantrag.
    Frage zwischendurch... wovon lebst Du derzeit?
    Welche schulischen Grundlagen für ein event. Studium hast Du?
    Nein, mit diesen Fragen will ich nicht Dein Familienleben ausforschen.
    Die Beantwortung wäre schon hilfreich, Dir angemessene Hilfen anzubieten.
    fj

    Riester ja, Rürup nein :cool:


    Nur die Altersvorsorgebeiträge nach § 82 EStG "Riester-Rente" werden in der gesetzlichen Maximalhöhe berücksichtigt.:(
    Mit der Neuregelung zum 23. BAföG-Änd.G. zu Okt. 2010 wird der Teil des Einkommens, der als steuerrechtlich geförderter Altersvorsorgebeitrag nach § 82 EStG in den Grenzen des Mindesteigenbeitrages abgezogen.
    Der berücksichtigungsfähige Betrag wird durch die Höhe des Mindesteigenbeitrages begrenzt (m. W. max 2.100 €)
    Über den Midesteigenbeitrag hinaus gezahlte (freiwillige) Beiträge können nicht berücksichtigt werden.
    Dafür ist die Jahresbescheinigung nach § 92 Satz 1 Nr. 5 EStG des "Riester-Renten-Vertragspartners" dem BAföG-Amt vorzulegen.
    Beiträge für eine persönliche Leibrente nach § 10 Abs. 1 Nr. 2b EStG ("Rürup-Rente") sind nicht abzugsfähig. :(
    Etwas umfassend und vielleicht auch leicht verwirrend... doch im Einzelfall rate ich immer zum Gespräch mit dem zuständigen BAföG-Amt.
    Die haben auch die aktuellsten Verordnungen und Erlasse.

    Hallo,
    ich bin neu hier und möchte mich auch gelegentlich hier einbringen.:)
    Ein wenig BAföG-Erfahrung - sowohl mit Studis als auch mit BAföG-Ämtern - habe ich.;)


    Zum o. a. Thema..
    Grundsätzlich ist der Ehegatte aus der Unterhaltspflicht raus, sobald die Eheleute (Stud+Partner) getrennt leben und/oder geschieden sind.
    Also... sein Einkommen wird i. d. Regel nicht mehr berücksichtigt.


    Aber....:eek: .... im § 23 Abs. 4 Nr.4 BAföG steht... Unterhaltsleistungen des geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten werden voll auf den Bedarf angerechnet :(
    Frage: Wird Unterhalt gezahlt? Welche Infos hat das BAföG-Amt bzgl. Scheidung und Unterhalt?
    Das sollte unbedingt abgeklärt werden.


    Viel Erfolg!