Beiträge von franjo

    Eine Anfrage ist keine Ankündigung!
    Es gibt sogar die Möglichkeit einer rechtsverbindlichen Vorabanfrage nach dem Motto... "WAS wäre WENN"....
    Und das nennt sich dann "Antrag auf Vorabentscheid nach einem Fachrichtungswechsel".
    Benutze die Suchmaschine; darüber wurde schon reichlich geschrieben!


    franjo

    :confused: angenommen...
    Du erkundigst unter Vorlage Deines Studienbuches etc. beim Prüfungsamt und bei Deinem BAföG-Sachbearbeiter.
    Was glaubst Du, wirst Du dort erfahren?
    Genau, eine rechtsverbindliche Auskunft anhand der vorliegenden Unterlagen. :)


    Und... "angenommen"... wir hier im Forum nehmen nichts an... ;),
    manchmal noch nicht einmal Vernunft :p


    franjo

    Zu Deiner Abschlußfrage...
    Das mußt Du mit dem STW und dem Prüfungsamt klären. Du stellst beim PA für jedes einzelne Studienfach einen Antrag auf Anerkennung von Studienleistungen wobei geklärt wird, ob Dir ein ganzes Semester angerechnet werden kann. Wende Dich vertrauensvoll an die Damen des Prüfungsamtes. Dort (und nur dort) wird Dir geholfen.
    franjo

    Bevor wir hier im Winternebel herum stochern; dazu habe ich echt keinen Bock:
    Was hast Du überhaupt vor? M. E. wurde die Problematik eines Fachrichtungswechsels hier mehr als ausführlich durchgekaut. :confused:
    Es gibt tatsächlich :rolleyes: Unterschiede zwischen einem Fachrichtungswechsel und einer Schwerpunktverlagerung.
    Die Leistungsnachweise sind für jedes Studienfach nach dem 4. Semester vorzulegen. Ausnahmen: siehe § 48 Abs. 2 BAFöG.


    franjo

    Nach einem Fachwechsel beginnt die Zählerei - im gewechselten Studienfach - wieder bei "1".
    Bei einer Schwerpunktverlagerung wird einfach weiter gezählt.
    Das bedeutet, daß Du die Leistungsnachweise u. U. zu unterschiedlichen Zeiten vorzulegen hast.


    franjo

    Wenn Du nach dem Wechsel ins gleiche Semester eingestuft wirst, dann liegt eine Schwerpunktverlagerung vor und kein Fachrichtungswechsel.
    Werden Dir nur einzelne Studienleistungen aber keine vollständigen Semester angerechnet, dann liegt ein Fachrichtungswechsel vor.
    Schau auch hier im Forum. Darüber wurde schon seitenlang geschrieben.
    Die Anrechnung von Studienleistungen etc. sind beim Prüfungsamt zu beantragen. Darauf besteht - insbes. wenn es sich um fast identische Studiengänge handelt - das STW.
    franjo

    Der Fachwechsel muß vor Beginn des 3. Semesters stattgefunden haben.
    Für die Überbrückungszeit steht Dir kein BAföG zu.
    Deshalb darfst Du auch in der Übergangszeit arbeiten, ohne daß es aufs BAföG angerechnet wird.
    Ansonsten, zum Thema FRW wurde hier im Forum schon reichlich geschrieben. Betätige die "Suche".


    franjo

    Ein Fachrichtungswechsel "verjährt" nicht!
    Das BAföG-Amt erfährt davon; schau Dir z. B. die Einschreibebescheinigung "§ 9 BAföG" an.
    Erkundige Dich beim STW nach einer grundsätzlichen Förderung nach einem Fachrichtungswechsel.
    Du kannst einen "Antrag auf Vorabentscheid nach einem Fachrichtungswechsel" stellen.
    Das geht formlos und Du erklärst - etwas ausführlich als oben im rd. "3" - weshalb Du gewechselt hast und zudem, daß Du nach dem 1. Wechsel Dich sofort wieder exmatrikuliert hast. Ein paar nachvollziehbare Gründe solltest Du schon aufführen. Ein paar Nachweise, wie z. B. die Exmatrikulationsbescheinigungen etc. solltest Du in Kopie dazu legen.


    Und erst danach könnte über eine elternunabhängige Förderung nachgedacht werden.
    Und KfW-Studienkredit... warum eigentlich nicht? Informiere Dich auf den Seiten der KfW


    franjo

    Du solltest erste einmal abklären, ob Du überhaupt noch BAföG berechtigt bist!:confused:
    Hast Du das Studium an der TU Drtmd. abgeschlossen oder abgebrochen?
    Nach Deinen Ausführungen läge hier entweder eine "weitere Ausbildung" oder ein Fachrichtungswechsel vor.:confused:


    Kläre diese Grundsätzlichkeiten erst mit Deinem BAföG-Amt ab.
    Und bei der Prüfung einer elternunabhängigen Förderung zählen die Zeiten der Berufs- und Schulausbildung (auch Kolleg ü Studium) nicht mit!


    franjo

    Die 650 € sind "rund gerechnet". Es wäre hier zu umständlich, den erforderlichen Mindestverdienst hier vorzurechnen.
    Es stimmt... 28 Monate Ausbildungszeit + 8 Monate = 36 Monate + 36 Monate ergibt die elternunabhängige Förderung.
    Und über verschulden reden wir hier nicht!
    Es ist eine Investition in Deine Zukunft! Und dafür kann und sollte man bereit sein, einen sozialverträglichen Kredit aufzunehmen.
    franjo

    Du kannst es Dir selbst zusammen rechnen:
    Voraussetzung:
    36 Monate betrieblich Ausbildung; längere Ausbildungszeiten werden nicht gerechnet.
    Im Falle einer kürzeren Ausbildungszeit muß entsprechend länger gearbeitet werden.


    Anschließend 36 Monate gearbeitet und Geld verdient; mind. 650 € im Monat.
    Zeiten der Arbeitslosigkeit und Krankheitszeiten werden als "Zeiten der Erwerbstätigkeit" nur dann mitgezählt, wenn Du entsprechende Leistungen bezogen hast. Also Krankengeld und ALG1. ALG2 / HARTZ IV zählen nicht.
    Ebenso wenig Zeiten der Erwerbstätigkeit vor dem Beginn der betrieblichen Ausbildung.
    Schulzeiten zählen auch nicht.
    Und, warum wirst Du ohne ggf. BAöG nicht studieren können? Wer den festen Willen für ein Studium hat, wird sich von einem möglichen Darlehen, wie z. B. Studienkredit, davon nicht abbringen lassen.


    franjo

    Hallo Liam,
    es gibt nur einen Weg, die oben geschilderten Probleme aufzubröseln:
    Stell bei Deinem örtlichen BAföG-Amt einen Antrag auf Ausbildungsförderung, ggf. sogar als Antraf auf "Vorabentscheidung". Und zwar JETZT!
    Ob persönliche Briefe oder Hinweise auf Bedürftigkeiten etc. bei einer klaren rechtlichen Vorschrift Sinn haben, wage ich zu bezweifeln.
    Beantrage BAFöG und fülle ausführlich die Anlage zum Grundantrag "schulischer und beruflicher Werdegang" aus.
    Mit einem kleinen Brief und Begründung für die zwei Schulabbrüche.


    Mehr kannst Du aktuell nicht tun. Und die Leser und Mitschreiber hier im Forum ebenfalls nicht.
    Denn es gibt klare Rechtsvorschriften, woran sich das BAföG-Amt hält. Auch wenn Du aus Deiner Vergangenheit eine gewisse Summe erstatten mußt, die Leute vom BAföG-Amt sind nicht nachtragend. Und wenn dann Deine Förderung sichergestellt ist, könnte sogar der Restbetrag der "BAföG-Schulden" mit der anstehenden Förderung verrechnet werden.
    Und bzgl. Krankenversicherung... Gehe mit der aktuellen Schulbescheinigung zu Deiner Krankenkasse... dort wird Dir zum "Schüler/Studententarif" geholfen.


    Du schaffst es! :)


    franjo

    Sorry, ich muß hier widersprechen...
    Die BAföG-Bearbeiter haben nichts mit dem Punktesystem zu tun und erhalten entsprechend keine Infos!
    Für die Punktesysteme und auch Leistungsbescheinigungen sind ausschließlich die Prüfungsämter zuständig.
    Die Studentenwerke sind eingenständige Einrichtungen und haben nichts mit den Hochschulen zu tun.
    Also, anscheinend war bei Dir doch irgend etwas mit dem Schaumlöffel :rolleyes:, oder?
    Und zu Deinen 2. Absatz...
    Wenn Du wechseln willst, dann mußt Du unverzüglich wechseln! Denn wenn Du das nicht machst, dann hast Du ein Problem und mußt Dir einen anderen Geldgeber/Sponsor als den Steuerzahler (BAföG) suchen!
    Angenommen, Dir würde das BAFöG gestrichen, welche Möglichkeiten hättest Du dann?


    franjo


    franjo

    Wer sagt denn, daß Jurastudenten den notwendigen Verstand mit dem Löffel (oftmals nur mit dem Schaumlöffel :rolleyes:) geschluckt haben? :rolleyes: Und. weshalb darfst Du Dich nicht outen bzgl. Deinen event. vorhandenen Leistungsmängeln und eine unverständliche Berufsberatung der komischen Vorstellung der Ausbildung zum Juristen?
    Schau auch hier
    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/fachrichtungswechsel-leistungsnachweise-studienabbruch/10872-sowohl-fachrichtung-als-auch-uniwechsel.html


    Zwischen den Zeilen gelesen findest Du hier schon Deine Begründung! Der Wechsel muß auf jeden Fall noch vor dem Start des 4. Semesters stattgefunden haben!
    Daß du lt. Deiner Erklärung aufs BAföG angewiesen bist, interessiert nicht.
    franjo

    Melde Dich beim "neuen" BAföG-Amt mit dem Einschreibenachweis (Bescheinigung § 9 BAFöG) und die Kopie der ersten Seite des BAFöG-Bescheides. Auf der ersten Seite stehen die lebenswichtigen Dinge.
    Gleicheitig die Begründung für den FRW in "Papierform" und nicht per Email. Da die Begründung formlos zu erfolgen hat, gibt es auch kein Formblatt z.B. mit "Kästchen zum Ankreuzen", wie z. B. bei der Führerscheinprüfung.
    Wenn Du zum SS 2014 wechselst, brauchst Du keinen Antrag auf "Vorabentscheid", denn der Wechsel findet doch statt, oder?
    Und Begründung... Was Du oben beschreiben hast... ist ein klarer Fall von Neigungswandel und Eignungsmängel (garantiert ist die unrichtige Studienberatung, oder? :confused: )


    franjo

    Ein Hochschulwechsel hat nichts mit einem Abbruch der Ausbildung zu tun.
    Beim Wechsel innerhalb des dritten Semester und bevor das vierte Semester startet, wird von einem Fachrichtungswechsel ausgegangen.
    Du mußt jedoch eine schriftliche Begründung abgeben. Damit erklärst Du, weshalb Du fast drei Semester gebraucht hast um festzustellen, daß der ursprüngliche Studiengang nicht Deiner Neigung und Eignung entspricht.


    Was hast Du gegen ein Bankdarlehn?
    Wenn das STW Deinem FRW nicht zutrifft, dann bekommst Du auch kein Bankdarlehen!
    Auch beim Studienkredit wird auf mögliche Fachrichtungswechsel und auf die Regelstudienzeit etc. geachtet! Denn beim Studienkredit gibt es keinen Fachrichtungswechsel! Beim Studienkredit werden die vergangenen Semester mitgezählt.


    Also, streng Dich an und schreibe etwas ausführlich!;)


    franjo
    Also, streng Dich an!

    Du musst zur Fristwahrung einen neuen Antrag stellen.
    Denn sollte Deinem Widerspruch statt gegeben werden, dann würde die Anschlussförderung fehlen.


    Es genügt, wenn der Antrag formlos mit dem Zusatz gestellt wird, daß dieser Antrag zur Fristwahrung gestellt wurde und Du mit einer Entscheidung nach dem lfd. Rechtsstreit/Widerspruchsverfahren einverstanden bist. Trotzdem solltest Du die erforderlichen Unterlagen schon "sammeln". Ein Gerichtsverfahren kann dauern!
    franjo

    Antwort: Eigentlich JA. Du mußt trotzdem einen formlosen Antrag auf "Überschreitung der Regelstudienzeit" stellen und kannst auf die schon vorher bewilligte Verschiebung des Eignungsnachweises hinweisen.
    Dabei will der BAföG-Bearbeiter von Dir Wissen, wieviel Semester Du überschreitest.


    Eigetnlich... ein einfaches Vorgehen und sprich mit dem BAföG-Bearbeiter.


    franjo