Beiträge von franjo

    Nach dem Ende der Regelstudienzeit endet die Regelförderung.
    Eine Überschreitung der Regelstudienzeit (oder auch FHD genannt) kann nur erfolgen, wenn die unter § 15 Abs. 3 BAFöG aufgelisteten Ausnahmegründe vorliegen und zu belegen sind.
    Hochschulinterne Gründe gelten nicht.
    Falls nicht, dann Gibt es noch die Studienabschlußförderung, unter § 15 Abs. 3a BAföG nachzulesen.


    franjo

    Die Frage kann Dir nur das zuständige BAföG-Amt beantworten.
    Stell einen formlosen Antrag auf Vorabentscheidung.
    Dann hast Du eine verbindliche Aussage.


    Und zwar ähnlich - nur etwas ausführlicher - so wie Du es hier gemacht hast.
    Du solltest Deine Ausbildungsversuche schildern und auch die Gründe für die jeweiligen Abbrüche.
    Keine Angst, das wird weder die Schulleitung noch ein möglicher, zukünftiger Arbeitgeber erfahren.


    Hier im Forum... da kann Dir mit den wenigen Angaben so nicht geholfen werden :(
    Und selbst wenn Du Dein Seelenleben hier ausbreitest... auch das bringt nichts; das BAFöG-Amt (am Wohnort der Eltern) entscheidet.


    Drück Dir die Daumen ;)


    franjo

    Die "üblichen Leistungen" kann Dir das PA erklären.
    Wenn Du den Leistungsnachweis rechtzeitig vorlegst, dann müssen Deine Überschreitungsgründe aus dem fünften/sechsten Semester stammen.
    franjo

    Nicht das STW ist für die Anzahl der ECTS-Punkte verantwortlich, sondern das Prüfungsamt.
    Vom PA wird Dir bestätigt, ob die "üblichen Leistungen für vier Semester" vorliegen... oder nicht.
    Und falls nicht... dann ist die Förderung beendet. Ausnahmen, siehe § 48 Abs. 2 BAFöG.
    Und dann sieht es auch schlecht für eine Förderung für ein überschrittenes, also des siebten Semesters, aus.
    Dazu kannst Du Dich im § 15 Abs. 3 BAFöG schlau machen.
    Eventuell eine Studienabschlussförderung?


    franjo

    Welche Lösung strebst Du denn an?
    WER und WIE soll bzw. kann Dir geholfen werden?


    Ich habe mir Deine Beiträge mehrmals durchgelesen.
    Ergebnis: Vom "Steuerzahler" wirst Du kein Geld bekommen.
    Du erfüllst nicht die strengen Voraussetzungen für eine elternunabhängige Förderung (§ 11 Abs. 3 BAFöG),
    Die Unterhaltsverpflichtung Deiner Eltern regelt sich in den §§ 1601 BGB i. V. § 1 BAFöG.


    Wenn Deine Eltern Dir - zunächst absolut egal, weshalb - Dich finanziell im Studium nicht unterstützen, dann ziehe die "Reißleine" und Beantrage BAföG mit den Vorausleistungen mit allen Konsequenzen.
    Sorry, da mußt Du dann durch; Du bist kein Einzelfall.
    Und Du mußt Deine Eltern auch nicht verklagen. Wer hat Dir denn den Unsinn erzählt?
    Ein Vorausleistungsverfahren bringt zunächst alle Beteiligten - Eltern, Studi + STW -an "einen Tisch" und klärt den Sachverhalt. Da können und sollen Die Eltern auch erklären, weshalb sie nicht bereit oder in der Lage sind, die Ausbildung mit zu finanzieren.
    Mehr nicht!
    Das STW fungiert überwiegend als Mediator.


    Und wenn Du das nicht willst, dann hast Du immer noch die Möglichkeit einen Studienkredit (max. 650 € mtl.) der KfW in Anspruch zu nehmen.
    Und solltest Du das auch nicht wollen, dann ist Dir m. E. wirklich nicht zu helfen und dann könnte ganz stark Deinen Vorsatz "will studieren" angezweifelt werden.


    Bedenke:
    Zunächst bist ausschließlich Du für Dich und Deinen Unterhalt zuständig. Auch ein Studienkredit und ein Job ist zumutbar.:eek:
    Sobald du im Hauptstudium bzw. im vierten Semester angelangt bist, dann kannst Du Dir von dem möglichen Bildungskredit einen leistungsfähigen PC gönnen.:rolleyes:
    Erst danach sind Deine Eltern für Dich zuständig. Ein dicker Familienknatsch ist zumutbar.
    Erst danach, wenn alle anderen Finanzierungsquellen "abgeklopft" sind, ist der Steuerzahler zuständig.
    Für die Erpressungsversuche Deiner Eltern wäre die Staatsanwaltschaft zuständig.


    franjo

    Hast Du denn schon ´mal BAföG beantragt?
    Es gibt im BAföG eine "elternunabhängige" Förderung welche "Vorausleistungen nach § 36 BAFöG" heißt.
    Eine andere Chance gibt es nicht.
    Du hast Rechte, welche Du auch durchsetzen mußt.
    Der zuverlässigste Partner und Helfer in Deiner Situation ist das BAföG-Amt mit dem richtigen Gesetzbuch, und zwar dem BAFöG.
    Sicher, es werden sowohl Deine Angaben geprüft und auch Erklärungen Deiner Eltern angefordert.
    franjo

    Im Master ist kein FRW möglich, falls Du weiterhin BAFöG haben möchtest. Das ist im BAföG nicht vorgesehen.
    Setze Dich mit Deinem STW und der Zentralen-Studienberatung (ZSB) Deiner Uni in Verbindung!
    Ggf. müßtest Du Dich für ein Semester beurlauben lassen.


    franjo

    Ein sog. Neigungswandel und/oder Eignungsmängel gelten als wichtiger Grund.
    Somit dürfte ein FRW kein Problem sein.
    Und bei einem Wechsel in den ersten zwei Semestern wird ein "wichtiger" Grund unterstellt, ohne daß der Studi Eignungsmängel oder den Neigungswandel nachweisen oder erklären muß.
    Erst beim Wechsel im bzw. nach dem 3. Semester oder einem erneuten Wechsel sind eine schriftliche Begründung und eventuell auch . Nachweise erforderlich.
    franjo

    Nöö,
    wenn Du nach einem FRW z. B. feststellst, daß der neue Studiengang doch nicht Deinen Neigungen etc. entspricht, dann kannst Du natürlich wieder zurück wechseln.
    Doch wird als erneuter FRW gezählt.
    Es ist übrigens total unwichtig, ob Du zuvor schon BAföG bezogen hast oder auch nicht.
    Es kommt auf die Anzahl der eingeschriebenen Semester an.
    Und wenn das neue Wunschstudium erst im Herbst startet, dann hast Du für die übrige Zeit (Übergangszeit/Wartezeit) keinen BAföG Anspruch.


    franjo

    Sorry, ich melde mich hier einfach, obwohl Du weder mich noch UNS hier gefragt hast. :rolleyes:
    Du hast Dich ja selbst gefragt. :eek:


    Keine Chance auf Förderung :(
    Es handelt sich bei Dir um eine "weitere Ausbildung", welche nur unter Berücksichtigung der sehr engen Regelungen des § 7 Abs.2 Satz 2 BAföG gefördert würde. Und wenn Du diese strengen Förderungskriterien erfüllen würdest, dann nur als verzinsliches BAFöG-Darlehen.


    franjo

    Ich verstehe Deine Frage nicht :confused:
    Wenn Du Dich vor dem Vorlesungsbeginn umschreibst, also einen Studienfachwechsel vornimmst, dann fängst Du wieder bei "1" an.
    Der erstmalige und einmalige FRW innerhalb der ersten zwei Semester ist zudem Förderungsunschädlich.
    Lies Dir einfach ´mal den § 7 Abs. 3 BAFöG durch.
    Ach ja, ein FRW beinhaltet immer einen Studienfachabbruch.


    franjo

    Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt aber selten geritten wird.


    Du solltest doch schon wissen, was Du willst! Zum Überbrücken Deiner Zeit zur Entscheidung "was will ich überhaupt" ist das BAFöG weder gedacht noch zuständig.


    Du planst - so verstehe ich Deinen Text - im Vorfeld schon Studienabbrüche.
    Sorry, da mußt Du Dich anderweitig erkundigen. Du solltest es bei der Zentralen Studienberatung "ZSB" Deiner Uni versuchen.


    franjo

    Willst Du noch oder hast Du schon?
    Wann hat Dein Studium begonnen und wie viel Semester warst Du eingeschrieben?
    Wann beabsichtigst Du zu wechseln?
    Warum erkundigst Du Dich nicht bei Deinem STW, welches die BAföG-Akte führt und Dir "nach Aktenlage" eine verbindliche Auskunft erteilt.


    Und wie DAS geregelt ist, kannst du im § 7 Abs. 3 BAföG und in den dazu geltenden Verwaltungsvorschriften nachlesen.


    Auf deine total ungenauen Fragen mit den den ungenauen Antgworten kann wirklich nicht zuverlässig geantwortet werden.


    franjo