Beiträge von franjo

    Ja, Du kannst Probleme bekommen.
    Weshalb fragst Du erst jetzt?


    Du bist seit 2012 im Studium
    Was hast Du bei den vorherigen Anträgen als Vermögen angegeben? Hast Du den Betrag von 8.000 € nicht erklärt?
    Kann es sein - so meine Einschätzung - suchst Du mit Hilfe des Forums mögliche Gesetzeslücken für Dich auszuloten.:confused:


    franjo

    Du warst insgesamt fünf Semester eingeschrieben.
    Ob Du die Vorlesungen besucht hast und event. sogar Klausuren geschrieben hast oder ob Du während der Studienzeit gearbeitet hast, ist total unwichtig. Ebenso ist es total unwichtig, ob Du schon BAföG bekommen hast und/oder einen Antrag gestellt hast. Du warst "dem Grunde nach" BAföG berechtigt. Ob Du der Höhe nach einen Anspruch gehabt hättest, wird erst an zweiter Stelle geprüft.


    Entscheidend ist nur die Zeit der Einschreibung.
    Und das bedeutet, dass Du insg. zwei Fachrichtungswechsel (FRW) zu begründen hast.
    Bei einem Wechsel nach dem dritten Semester ist z. B. ein unabweisbarer Grund erforderlich.
    Du hast das Recht einen Antrag zu stellen. Du brauchst keine Einkommensunterlagen Deiner Eltern mit einreichen.
    Den "Ablehnungsbescheid nach zwei Fachrichtungswechsel ohne anerkennbare unabweisbare Gründe" ist elternunabhängig.


    franjo

    @ siebenmeilen,


    ich verstehe Dich! Es sind schon fette Beträge, welche die Eltern zu zahlen haben. Und Schulgeld i. H. von 430 € monatlich :(
    Das sind 1.849 € im halben Jahr (= Semester).


    Studis sind damals erfolgreich "auf die Straße" gegangen, weil sie max. 500 € Semestergebühren im Semester = 83,33 € monatlich, nicht einverstanden waren bzw. sich finanziell überfordert und ungerecht behandelt etc. fühlten. Ein interessantes Wahlkampfthema :rolleyes:


    Schüler haben leider keine Lobby.
    Es gibt zu wenig staatliche Ausbildungsplätze, so daß private Schulen mit der staatlichen Anerkennung rd. 4- 500 € im Monat an Gebühren nehmen können.


    In diesem Sinne... ach ja, es gab in NW sogar Hochschulen mit nur rd. 50 € per Monat an Studiengebühren. Für gab es sogar günstige Studiengebühren-Darlehn.:eek:


    In diesem Sinne


    franjo

    Die Werbungskosten wurden im Einkommensteuerbescheid steuermindernd berücksichtigt.
    Beim BAföG kommt es auf die "Summe der Einkünfte" an. Abzüglich Steuern und Pauschalen für die soziale Sicherung.
    Also, weniger Steuern gezahlt bedeutet, ein höheres Einkommen.
    Schulgeld gibt es nicht beim BAFöG. Wenn es eine berufsbildende Schule ist, dann kann ab dem 2. Schuljahr der Bildungskredit in Anspruch genommen werden. Schulden (Kredite) und Mieten bleiben (zu Recht) unberücksichtigt.


    Und somit, die Berechnung stimmt und ist nicht zu beanstanden.
    Und die Werbungskosten 2013 haben nichts mit dem jetzigen Antrag zu tun, da im Jahre 2014 die Einkünfte (Steuerbescheid) aus dem Kalenderjahr 2012 maßgeblich sind.


    franjo

    Wer soll Dir Dein Studium denn finanzieren, wenn nicht Du selbst oder Dein Vater?:eek:
    Und wie Sandy_71 schon zutreffen schrieb...


    Man kann Vieles erfragen, doch die entscheidenden Antworten muss man sich selber geben.

    Mit den eventuellen Konsequenzen (keine Weihnachtsgeschenke und Geburtstagsgrüße) müssten Dein Vater und Du für die Zeit des Studiums selber klar kommen. Stimmt, es wird eine harte Zeit.


    Doch die blödsinnige Argumentation einer vermeintlichen Zahlungsunwilligkeit oder Zahlungsunfähigkeit nach dem Motto: „Man kann es ja ´mal versuchen“, ist nicht nur den BAföG-Ämtern sehr gut bekannt und reicht dort nicht einmal mehr zu einem mitleidigem Grinsen.:confused:

    franjo

    Du kannst - sobald Du an der FH eingeschrieben bist, den BAföG-Antrag stellen.
    Du solltest Deinem Vater die Bafög-Einkommenserklärung (Formblatt 3) zum Lesen, Ausfüllen und Unterschreiben vorlegen.


    Und solltest Du bei der Antragstellung darauf hinweist, daß Dein Vater das Formblatt 3 nicht unterschreiben will und auch nicht die geforderten Nachweise vorlegen will, dann wird sich das STW schon darum kümmern.
    Hinweis: So lange er sich weigert die Unterlagen dem STW die Einkommensnachweise vorzulegen wird ihm unterstellt, daß er Deinen Unterhalt für das Studium problemlos aufbringen kann. Dann würdest Du BAföG bekommen. Das Verfahren ist etwas kompliziert. Und die Dir als Vorausleistungen gezahlten Beträge würde sich das STW von Deinem Vater erstatten lassen. Und dabei sind die STW´e nicht zimperlich.:mad:
    Das Verfahren nennt sich "Vorausleistungen gem. § 36 BAFöG". Dazu wurde schon reichlich geschrieben.
    Nutze hier im Voraus die Suchmaschine.


    franjo

    Du kannst BAföG beantragen. Höchstbetrag = 597 €. In diesem Betrag ist der Mietanteil enthalten.
    Elternunabhängiges BAföG bekommst Du nicht, da Du nach einer betrieblichen Ausbildung (mind. 36 Monate) nicht noch weitere 36 Monate erwerbstätig warst.
    Doch Du kannst - egal ob BAföG oder nicht - den KfW-Studienkredit beantrage. Max. 650 €.


    Wenn Dein Vater vor zwei Jahren noch gut verdient hat, dann könnt Ihr gleichzeitig einen "Antrag auf Aktualisierung" stellen.
    Dann würde vom jetzigen (niedrigen) Einkommen der BAföG-Satz errechnet.
    franjo

    Tipp:
    Lies Dir den § 1601 BGB durch.
    Und wenn Du mit diesem Wissen z. B. den § 1 BAFöG liest, dann sind m. E. Deine Fragen hier beantwortet.
    Zudem muß beim eventuellen Bezug von BAföG geklärt werden, ob Du "dem Grunde nach" überhaupt noch Bafög berechtigt bist.
    franjo

    Wenn Du "dem Grunde nach" BAföG bekommen kannst, dann auch für den Auslandsaufenthalt.
    Es ist nicht wichtig, ob die Partneruni alles anerkannt hat; wichtig ist, daß Du Förderungsberechtigt bist.
    Und das erfährst Du nur beim Studentenwerk. Also, falls noch nicht geschehen... sofort den BAFöG-Antrag stellen!


    franjo

    Diese spezielle Frage kann Dir nur das BAföG-Amt beantworten.
    Rede mit Deinem BAföG-Sachbearbeiter.
    "Ausfallzeiten" außerhalb der Regelstudienzeit werden nicht berücksichtigt, da sie nicht ursächlich für die Überschreitung sein können.
    Somit ist die "lapidare" und für Dich unbefriedigte Aussage des BAföG-Amtes schon OK.
    Du mußt Dich mit der Aussage nicht abfinden; Du kannst natürlich einen Antrage auf "Überschreitung der Regelstudienzeit § 15 Abs. 3 BAFöG" stellen. Dann erhältst Du einen klagefähigen Bescheid. Mit dem Bescheid kannst DEu zum Verwaltungsgericht gehen... falls Du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist. Dafür brauchst Du keinen Anwalt!
    Wichtig ist bei der Begründung für die Überschreitung: Du mußt sachlich darstellen und auch belegen, daß Du ohne diese Erkrankung die Regelstudienzeit nicht überschritten hättest. Deshalb werden Erkrankungen und Studienverzögerung außerhalb dieser Zeit nicht berücksichtigt. es fehlt der "kausale Zusammenhang".
    Der KfW-Studienkredit bleibt unberücksichtigt.


    franjo

    Die Aussage der Bafög-Sachbearbeiterin ist OK!
    Beim nächsten Antrag mußt Du natürlich Deine Vermögenslage erklären.
    Das hat mit einer möglichen Kreditkarte nichts zu tun.


    franjo

    Deine Fragen werden beantwortet. Aber vom Studentenwerk.
    Einen Anspruch auf eine elternunabhängige Förderung hast Du nicht. Daran ist nichts zu rütteln.
    Deine Überlegungen bzgl. "sachliche Zusammenhänge und Weiterführung der vorherigen Ausbildung" sind später interessant.


    Du stellst den ganz normalen BAföG-Antrag. Und damit es schneller geht, auch mit den Einkommensunterlagen der Eltern.
    Und dann gibt es irgendwann den BAFöG-Bescheid. Gegen diesen Bescheid kannst Du z. B. Widerspruch einlegen und Vorausleistungen (§ 36 BAföG) beantragen.
    Und erst dann sind Deine obigen Gedanken wichtig. Ebenso eine entsprechende Erklärung Deiner Eltern.
    Das Thema heißt dann "Vorausleistungen".
    Betätige auch hier die Suchmaschine. Ich glaube, daß zu keinem Thema so ausführlich geschrieben, als hierzu.
    Es ist auch kein Thema für eine sog. Familienrechtsberatungsstelle. Dafür sind die Studentnwerke!


    Trau Dich!
    franjo

    Auch Wiederholungssemester gelten als Fachsemester. Und da spielen familiäre Probleme keine Rolle.
    Und dabei kommt es nicht drauf an, ob Du schon mal BAföG bekommen/beantragt hast oder nicht.
    Du hast ein Problem.:(


    Die BAFöG-Beraterin hat Dich richtig beraten. sowohl die Festsetzung der Regelstudienzeit als auch der Zeitpunkt für den Leistungsnachweis richtet sich nach dem Studiensemester und nicht nach dem Förderungssemester.


    Du kannst Dich um den KfW-Studienkredit bemühen. Dort wird der Leistungsnachweis später gefordert.
    Den Studienkredit gibt es nur für Studierende an Deutschen Hochschulen, somit nicht für ein Auslandsstudium oder Auslandssemester.
    Dann gibt es noch den Bildungskredit, auch für ein Auslandssemester. Aber erst wenn Studi sich im Hauptstudium befindet.


    Interessante Infos, welche Du dort finden kannst. Bemühe die "alte Frau Google". ;)


    franjo

    Das Thema hatten wir doch schon vor ein paar Tagen, oder? :confused:
    Weshalb öffnest Du hier ein neues Thema zum gleichen Problem?


    Warum wendest Du Dich nicht an die hierfür allein zuständigen und sehr kompetenten Stellen:
    Das wäre das Studentenwerk (STW) und die Zentrale Studienberatung (ZSB) Deiner Uni.
    Dort kannst Du nicht so "herumkaspern" wie hier. Dort zählt nur Deine klare Ansage! :rolleyes:


    Wir hier im Forum können Dir nicht helfen, da Du selbst Dir nicht genau im Klaren bist, was Du zukünftig machen willst.
    Und dann ist irgendwann die Schreierei groß... "die im Forum haben aber geschrieben".... :confused:


    Bei Deine unklaren Aussagen ist eine qualifizierte Beratung nicht möglich.
    Ich bin hier raus.
    franjo

    Vollständige Semester und nicht nur einzelne Studienleistungen müssen vom Prüfungsamt angerechnet werden. Diese angerechneten Semester werden berücksichtigt.
    Das könnte dann sogar dazu führen, daß, wenn z. B. ein Studi im vierten Semester wechselt und ihm vom PA mind. 1 Semester angerechnet wird, er weiterhin gefördert wird. Denn das angerechnete vollständige Studiensemester wird zurückgerechnet und gilt als "nicht verloren".
    Und um dieses Semester (es können auch mehr sein) verringert sich die Studienzeit.


    franjo