Beiträge von flaschengeist

    Was mich noch interessieren würde:


    Nehmen wir an, ich verdiene in den ersten vier Monaten des Jahres 800€, im 5-8 Monat 1200€ und im 7-12 Monat 2400€. Würde eine korrekte Wohngeldbewilligung dann:
    A. Auf dem Durchschnittseinkommen für das ganze Jahr basieren. Vermutetes Ergebnis:null Wohngeld.
    B. Die Monate 1-4, 5-7 und 8-12 separat betrachten. Vermutetes Ergebnis: relativ viel Wohngeld in den Monaten 1-4, relativ wenig Wohngeld in den Monaten 5-7 und kein Wohngeld in den Monaten 7-12.

    Hallo alle miteinander,


    ich habe eine laufende Wohngeldbewilligung bis Mai 2013. Jetzt ist der glückliche Umstand eingetreten, dass ich bereits ab September 2012 eine neue Stelle antrete, mit der ich soviel verdienen werde, dass kein Wohngeldanspruch mehr bestehen dürfte. Nun mache ich mir allerdings Sorgen, dass ich das bis September erhaltene Wohngeld zurückzahlen muss, da meine Bewilligung ja auf meinem damals prognostizierten niedrigeren Einkommen für den Zeitraum Juli 2012 bis Mai 2013 basierte.
    Ist die Sorge berechtigt oder wird letztlich jeder Monat separat betrachtet?

    Wie in meiner privaten Nachricht erwähnt, war es nicht meine Absicht dir auf den Schlips zu treten - insbesondere nicht, indem ich deine Expertise in Frage stelle. Ich finde es im Gegenteil wie gesagt bewundernswert, dass du in deiner Freizeit fremden Mitmenschen - die in aller Regel in prekären finanziellen Lebenslagen sein dürften - dein Wissen unentgeltlich zur Verfügung stellst.


    Was ich im Bezug auf unser Vermögen ausdrücken wollte war lediglich, dass es nicht dazu führen sollte, dass wir wegen zu hoher Einnahmen kein Wohngeld bekommen. Wenn ich es recht verstanden habe, könnte dies auch anderes sein und nur deshalb habe ich es erwähnt, damit du dir eine entsprechene Nachfrage sparen kannst.


    Hallo Hoppel,


    wir haben jeweils 400 Arbeitseinkommen (Netto wie Brutto) + 280 Euro Unterhalt.
    Der hohe Wohngeldbetrag kommt dadurch zustande, dass wir Werbungskosten in Höhe unseres gesamten Arbeitseinkommens geltend machen können (ist bissel kompliziert zu erklären aber diesen Tatbestand habe ich eingehend geprüft).
    Das wäre nur ein Problem, wenn das Mindesteinkommen nach Abzug der Werbungskosten berechnet wird.


    Wir verfügen in der Tat über ca. 35.000 Euro Vermögen, das jedoch ausschließlich durch Einnahmen entstanden ist, die nach meiner Kenntnis nicht wohngeldrechtlich relevant ist (angespartes Arbeitseinkommen ohne Einmalzahlungen sowie eine größere Schmerzensgeldzahlung).

    Bevor ich loslege, ein dickes Lob an alle, die hier kompetente Hilfestellungen geben. Toll, dass es dieses Seite und insbesondere die Foren gibt!
    Nun zu meinem konkreten Fall:
    Trotz der Lektüre des Wohngeldgesetzes und einiger entsprechender Beiträge hier, bin ich mir nicht sicher, ob meine Frau und ich das erforderliche Mindesteinkommen erreichen.
    Unsere Warmiete beträgt 700 Euro, Stromkosten liegen bei 40 Euro, die Krankenkasse bei 76.
    Unser Einkommen beträgt insgesamt 1080 Euro. Laut Wohngeldrechner ständen uns 356 Euro zu.