Beiträge von blaze

    Hallo,


    also wenn du wissen möchtest, ob du Anspruch auf BAföG hast, solltest du bei dem zuständigem BAföG-Amt einen Antrag stellen.
    Dazu benötigst du von deinen Eltern das Formblatt 3 sowie die Einkommensnachweise deiner Eltern von vor zwei Jahren.
    Deine Eltern sind zunächst einmal dazu verpflichtet, diese Unterlagen auszufüllen und entweder an dich oder direkt an das Amt weiterzuleiten.
    Auch wenn dein Vater ein Studium nicht "toll" findet.


    Wenn alle Unterlagen vorliegen, wird dir ein Bescheid zugehen, aus dem hervorgeht, ob und wenn ja, wie hoch der BAföG Anspruch ist, der dir zusteht.


    Sollte der Fall eintreten, dass deine Eltern soviel verdienen, dass sie dir theoretisch dein Studium finanzieren könnten, gibt es zwei Möglichkeiten:


    Du legst deinen Eltern den Bescheid vor - und sie zahlen den Betrag
    oder
    Du legst deinen Eltern den Bescheid vor - und sie zahlen nicht (weil sie nicht können oder wollen).


    Bei letzerem Fall kannst du beim BAföG-Amt einen Antrag auf Vorausleistung stellen. Daraufhin prüft das Amt, ob deine Eltern dir noch unterhaltspflichtig sind oder nicht.
    Sollte das Amt zu dem Entschluss kommen, dass sie nicht mehr unterhaltspflichtig sind, wir dir der Betrag, den dir eigentlich deine Eltern zahlen müssten, vom Amt vorausgeleistet.


    Meister-BAföG steht dir leider nicht zu, da du studierst und eben nicht deinen Meister machst.


    LG
    blaze

    Hallo,


    leider kannst du da gar nichts machen.
    Es ist normal, dass wenn eine Rückforderung vorliegt, sie automatisch mit nachfolgenden Nachzahlungen verrechnet wird.
    Wie du bereits richtig erkannt hast, wird die dann noch weiterhin offene Rückforderung mit mtl. 10% des Bedarfssatzes aufgerechnet.

    Hi,


    also generell ist das Bundesverwaltungsamt in Köln der Ansprechpartner für die Rückzahlung des BAföG's.
    Dass dürfte normalerweise auch auf deinem BAföG-Bescheid (im Anhang/im Kleingedruckten) genannt werden.


    Auf der Internetseite des Bundesverwaltungsamtes findest du die BAföG-Hotline.
    Die können dir mit Sicherheit weiterhelfen.


    LG

    Hallo,


    leider muss ich dir mittelen, dass deine Freundin keine Möglichkeit hat, das BAföG rückwirkend zu erhalten.
    Anspruch hat man immer ab dem Tag der Antragsstellung. Das heißt, dass erst, wenn der Antrag beim Amt vorgelegt wird, auch Anspruch besteht.
    Sie sollte nun so schnell wie möglich das Formblatt 1 ausgefüllt beim Amt einreichen, damit sie sich den Monat April sichert und dann natürlich innerhalb der vom Amt gesetzten Frist die restlichen Unterlagen nachreichen.

    Hallo,


    elternunabhängig kannst du nur gefördert werden, wenn du nach deinem 18. Lebensjahr 5 Jahre erwerbstätig warst oder nach einer dreijährigen Ausbildung weitere 3 Jahre erwerbstätig warst.
    Erwerbstätig warst du nur dann, wenn du dich von deinem Gehalt selbst unterhalten konntest.


    Ohne die Angaben von den festgesetzten Steuern deiner Elter im Jahr 2009, der Bruttojahressumme deiner Eltern im jahr 2009, Angaben zu deinen Geschwistern (solange sie noch von deinen Eltern unterhalten werden) und natürlich deinem Einkommen und Vermögen, kann man kaum eine Aussage dazu machen, ob dir BAföG zusteht.


    Besorg dir dochmal alle Unterlagen deiner Eltern und rechne es an einem BAföG-Rechner im Internet durch.


    Liebe Grüße,
    blaze

    Hallo,


    du hast dich mit deiner Unterschrift auf dem Formblatt 1 verpflichtet, alle Änderungen unverzüglich mitzuteilen.
    Somit musst du dem BAföG-Amt auch mitteilen, dass dein Vater nun bei dir gemeldet ist (und somit offiziell auch bei dir wohnt).
    Dadurch wird es dazu kommen, dass deine Miete durch zwei geteilt wird.


    Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt ist, dass dein Vater ordnungswidrig handelt, wenn er sich für eine Wohnung anmeldet, die er nicht bezieht.


    § 37 Meldegesetz


    https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=2&ugl_nr=210&bes_id=4655&menu=1&sg=0&aufgehoben=N&keyword=meldegesetz#det207724


    Liebe Grüße,
    blaze

    Hi,


    naja es bringt wenig darüber zu spekulieren, wie deine neue Sachbearbeiterin es nun gerne nachgewiesen hätte.
    Am einfachsten ist, du fragst sie, welche Nachweise sie von dir braucht.


    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du ihr alle Rechnungen vorlegst, die du in dem Bewilligungszeitraum erstellt hast.
    Und evtl. eine Aufstellung deines Steuerberaters über deine Betriebsausgaben.


    Aber bevor du dir die Arbeit machst, frag einfach bei deiner Sachbearbeiterin nach und weise sie nochmal nett darauf hin, dass du selbstständig bist.
    Vielleicht ist ihr das irgendwie entgangen.

    Hallo,


    also zunächst einmal: Elternunabhänging kannst du nicht gefördert werden, da du nicht auf 72 Monate Erwerbstätigkeit kommst.


    Dies bedeutet, dass das Einkommen deiner Eltern (auch das deines Vaters) für die BAföG-Berechnung benötigt wird.


    Wenn es aufgrund des Einkommens deiner Eltern dazu käme, dass dir das BAföG-Amt nichts zahlen würde, hättest du nur noch die Möglichkeit, einen Antrag auf Vorausleistung zu stellen.
    Dabei besteht eben, wie du schon erfahren hast, die Möglichkeit, dass das Amt das Geld, welches dir vorausgeleistet wurde, bei deiner Mutter zurückfordert.


    Wenn du keinen Vorausleistungsantrag stellen möchtest / dir deine Mutter keine finanzielle Unterstützung geben kann, gibt es noch die Möglichkeit einen Studienkredit zu beantragen. Dies dann allerdings nicht direkt über das BAföG-Amt.

    Hallo,


    also wenn ich dich richtig verstanden habe, erbt dein Mann das Geld. Dann kommt es darauf an, auf welchem Konto das Geld ist. Habt ihr ein gemeinsames Konto, dann ist es auch dein Vermögen.
    Ist das nicht der Fall und das Geld ist auf einem Konto, welches nur deinem Mann gehört, ist es für das BAföG erst einmal nicht interessant.
    Du hast ja bei deinen vorherigen Anträgen auch nicht die Kontoauszüge deines Mannes eingereicht (es sei denn, ihr habt ein gemeinsames Konto)


    Wenn ihr dann allerdings ein gemeinsames Haus kauft, d.h. es läuft namentlich auch auf dich, dann musst du dies angeben und es zählt zu deinem Vermögen.

    Kein Problem, mach ich gerne :)


    Aber noch kurz zu deiner Frage: Normalerweise erfolgt bei jeder ausserordentlichen Überweisung ein Bescheid.
    Deswegen finde ich das bei dir auch irgendwie komisch :D


    Dann drück ich dir für Montag mal die Daumen. Wäre nett, wenn du uns/mich dann hier aufklären könntest um was es sich für Nachzahlungen gehalten hat. :)

    Hallo,


    also ich habe jetzt mal einiges durchgerechnet...(z.B. vergessener Krankenkassenzuschuss/vergessen zu berücksichtigen, dass du nicht bei den Eltern wohnst/ etc.) aber ich muss gestehen, dass ich nie auf die Zahlen gekommen bin, die du hier angegeben hast :D


    Ich denke, am einfachsten ist es, wenn du einfach deinen Sachbearbeiter anrufst.


    Aber, vielleicht findet sich ja noch jemand, der die Zahlen durchschauen kann und dir den logischen Weg erklären kann. Ich kann es leider nicht.

    Hallo,


    da du nach dem zweiten Semester gewechselt hast, kannst du deinen Fachrichtungswechsel "einfach" mit dem Neigungswandel begründen.
    Eben, dass dir der Studiengang Architektur nicht gefallen hat, du dir nicht so vorgestellt hast und du in Mathematik ziemliche Probleme hast.
    Also die Gründe, die dich ja auch letztendlich zu dem Wechsel bewegt haben.

    Klar macht es sich das BAföG-Amt in diesem Fall einfach.
    Aber das ist die Regel bei Rückforderungen aufgrund von Aktualisierungsanträgen. Die meisten BAföG-Ämter wenden sich mit den Schulden direkt an den Studenten.
    Ich glaube auch nicht, dass es Bastian nun noch schaffen kann, das BAföG-Amt zu überzeugen die Schulden bei seinem Vater einzutreiben, da das Amt, durch die Einbehaltung der Vorauszahlung sein Geld nun hat.


    Ich glaube da hilft nur eins: Aus der Sache lernen und keinen Antrag auf Aktualisierung vom Vater mehr einzureichen, bevor er nicht mit dem Amt geklärt hat (und zwar in schriftlicher Form), dass sie das überzahlte Geld in Zukunft beim Vater zurückfordern.
    Ob das Amt da mitspielt, ist eine andere Frage.

    Hallo,


    das ist so leider nicht ganz richtig. Es ist immer noch zu überprüfen, ob deine Eltern nicht auch für deine zweite Ausbildung unterhaltspflichtig sind.
    So einfach ist das leider nicht.


    Ausserdem besteht die Möglichkeit für dich einen Antrag auf Vorausleistung zu stellen, falls deine Eltern den errechneten Betrag nicht zahlen möchten/können.

    Ich nehme an, dass du Sachbearbeiter bist?! :)


    Dann Respekt, dass du das so handhabst und dich direkt an die Eltern wendest.
    Ich kenne es leider anders und habe oft die Erfahrung gemacht, dass es für das Amt leichter ist, die Schulden auf dem Studenten "abzuwelzen".
    Somit hoffe ich mal, dass der Sachbearbeiter von Bastian da genauso korrekt ist wie du :)