Das kann doch gar nicht sein...

  • Ich mache mir im Moment riesige Sorgen um meine beste Freundin.
    Folgendes ist passiert:


    Sie hat einen Bafög- Antrag gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war ihre Mutter zwar krank geschrieben, aber offiziell noch als arbeitsfähig gemeldet. Ihr Vater ist verschwunden als sie ein Kind war (d.h. kein Unterhalt), wir sind zusammen auf einer Berufsschule und machen unser Abitur in Fachrichtung Wirtschaft. Sie ist zu Hause ausgezogen, da dort nur die Fetzen geflogen sind und lebt nun mit ihrem Freund in einer Wohnung. Weder Mutter, Großeltern noch irgendwer hat wirklich Geld. Lediglich ihr Bruder verdient sehr viel, weswegen ihr erster Antrag auf eine Aszahlung von ca. 80 Euro kam. (Wie gesagt soo genau weiß ich es auch nicht, ich steh ja immer nur daneben)
    Als sie nun kürzlich einen erneuten Antrag stellte, da ihre Mutter nun als Rentnerin gilt, also leider arbeitsunfähig geworden ist, bekam sie iene Rückantwort, dass ihr Antrag nicht bewilligt wurde und ihr letzter Antrag nun Rückwirkend auch nicht mehr bewilligt ist. Sie soll also Die Zahlungen von Januar bis August ( ca. 380 Euro) innerhalb eines Monats zurückzahlen. Da stellen sich mir folgende Fragen:


    1. Wer in Deutschland kommt bitte auf die Idee, dass der große Bruder von irgendwem nach Hause kommt, 500 Euro auf den Tisch knallt und sagt: " Hier Mutti, da hast du mal Geld für meine kleine Schwester"?!?!
    2. Woher soll meine beste Freundin 380 Euro herbekommen, um etwas zurückzuzahlen, wenn sie keinen einzigen Cent hat?
    3. Wieso wird ein Antrag bewilligt und im Nachhinein doch abgelehnt?!


    Ich finde es sehr unverständlich, wie hier gearbeitet wurde.
    Würde mich sehr freuen, wenn jemand Tipps geben könnte, wie die Situation meiner Freundin besser beschrieben werden könnte, sodass die Beamten endlich verstehen, dass es sich nicht nur um ein Wehwehchen handelt, sondern um etwas sehr ernstes in diesem Fall


    Danke und liebe Grüße!