BAföG Antrag nach Fachrichtungswechsel wegen nicht Eignung

  • Hallo...


    Also, ich verstehe es nicht ganz, wie ich vorzugehen habe...


    Ich habe bis einschl. 3 Fachsemester studiert und wurde dann sozusagen Zwangsexmatrikuliert wegen einer nicht bestandenen 3. Prüfung! Das war im Wintersemester 2011/12. Da zum Sommersemester 2012 keine neuen Studiengänge angelaufen sind, will ich nun zum Wintersemester 2012/13 einen neuen Studiengang anfangen, an einer anderen FH, was ja trotzdem als durchgehend gelten würde, laut meiner Recherchen, da der neue Studiengang eben nicht zum SS anfangen würde.


    Nun möchte ich gerne erneut BAföG beantragen. Wie muss ich ich hierbei genau vorgehen? Ich weiß, ich muss selbst etwas aufsetzen um plausibel zu machen, warum ich erneut BAföG bekommen sollte, für das zweite Studium! Reicht das hierbei, wenn ich schreibe, ...wegen Zwangsexmatrikulation bzw. nicht Eignung möchte ich jetzt das neue studieren? Also halt kurz und knapp? Oder muss ich das ausführlich schreiben, warum ich der Ansicht bin, warum es mit dem vorherigen Studium nicht geklappt hat und nun besser werden soll?


    Vielen Dank vorab... :cool:

  • Nach einem Fachrichtungswechsel (FRW) - und wenn Du nicht mehr als drei Semester eingeschrieben warst - ist eine schriftliche Begründung (Grund = Eignungsmangel) ausreichend. Doch Du darfst Dich nicht zum nächsten (dem vierten) Semester zurückgemeldet / eingeschrieben haben.


    Kurz und knapp und mit dem Exmatrikulationsbescheid. Das müßte genügen, denn welcher BAföG-Bearbeiter liest schon gerne - insbes. während der Hauptbearbeitungszeit - lange und ausführliche Schicksalsberichte? ;)


    Und du weißt, daß Du nach einer Zwangsexmatrikulation bundesweit für DIESEN Studiengang gesperrt bist, oder? Es muß etwas ANDERES sein;)
    Viel Erfolg und ein gutes Studium wünscht Dir
    Franz-Josef

  • Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Also du bist praktisch der Ansicht, dass ich einfach so nen Zwei- oder Dreizeiler schreibe und die Exmatrikulationsbescheinigung beilege. Gut.
    Warum ist es wichtig, ob ich zum 4. Semester rückgemeldet war oder nicht? Letztendlich wurde ich ja ohnehin zum Ende des 3. Semesters "Zwangsexmatrikuliert"? D. h., ich war ja nie im 4. Semester - hätte ich ja nicht gekonnt.


    LG

  • Hallo Student1981,
    etwas mehr als zwei Zeilen sollen es schon sein.
    Es geht auch um die Frage, weshalb Du selbst in drei Semester nicht gemerkt hast, daß Du für den gewählten Studiengang ungeeignet bist und erst durch die Hochschule auf diesen Umstand hingewiesen wurdest :( Dazu muß ein wichtiger Grund anerkannt werden.
    Und bzgl. Rückmeldung...
    Ich weiß nicht, wann die Exmatrikulation ausgesprochen wurde. Deshalb der Hinweis auf das 4. Semester.
    Und wenn keine Rückmeldung oder sonstige Einschreibung nach dem 3. Semester mehr erfolgte, dann wäre diese Hürde schon überwunden. Die Vorgabe mit dem vierten Semester steht so im Gesetz. Und wer später wechselt, braucht einen unabweisbaren Grund.
    Und Eignungsmängel - incl. Zwangsexmatrikulation etc. - genügen dabei nicht.