Unterhalt vom Vater,trotzdem bafög?

  • Hab mal ne frage mein vater wird derzeit aufgefodert unterhalt zu zahlen von 640 euro,wie läuft das mit bafög?bekomme ich da dann überhaupt noch was?oder kann ich trotzdem für meinen Sohn noch Sozialhilfe benatragen,weil die mietanteil von mir und meinem sohn 400,00 muss ja weiter laufen.

  • wieso wird Dein Vater aufgefordert ??
    Du musst sogar BAföG erst mal beantragen bevor Du bei Deinen Eltern -und zwar beiden Elternteilen- Unterhalt geltend machen kannst. Außerdem von den 640 € nach DT ist noch das Kndergeld für Dich abzuziehen.


    Gruss Andy

  • Bafög antrag ist ja raus,nur nach einkommen von 2006 kann er nicht zahlen,da war er arbeitslos,aber jetzt verdient er 2000 netto davon kann er ja locker was zahlen.ja gut 640-154 sind 486 euro,plus mein kindergeld sind am ende 640 euro,lol.


    wird da an bafög noch was rum kommen oder nicht,kann ich dann trotzdem noch wohngeld oder hilfe vom amt für meinen sohn kriegen?

  • okay also 640 ist Dein Gesamtunterhaltsbedarf. Darauf werden angerechnet, das volle BAföG und das Kindergeld. Wenn dann noch was bleibt muss das von beiden Elternteilen gezahlt werden. Für Dein Kind muss dessen Vater Unterhalt zahlen. Wohngeldanspruch hast Du nicht, könntest aber evtl. die über das BAföG nicht gedeckten Mietkosten bei der ARGE bekommen. Außerdem gibts seit Ende letzten Jahres noch einen Zuschlag beim BAföG für die Kinderbetreuung.
    Wenn Dein Vater 2006 so wenig verdient hat, dann wird wohl das volle BAföG rumkommen und an Unterhalt dann eben nix. Was ist mit Deiner Mutter ?? die muss auch zahlen

  • Meine mutter bezieht nur sozialhilfe,die kann nix zahlen.


    Aber mal angenommen ich kriege die 640 euro,beantrage kein bafög.


    das ich anspruch auf wohngeld habe sagte man mir aber,und das ich wohl beim amt den alleinerziehenden zuschlag bekommen würde und halt geld noch für meinen sohn für unterkunft wenigstens.

  • dann hoffe ich dass Dein Vater einen guten Anwalt hat , denn das was Du da vorhast ist Unterhaltsbetrug. Du musst BAföG beantragen !!!!
    Wenn Du es nicht tust könntest Du sämtliche Ansprüche wegen absichtlicher Schädigung des Unterhaltspflichtigen verlieren

  • aber wieso?an bafög würde ich ja nur 212 euro kriegen weil ich zuhause lebe.und wenn mein vater doch zahlen könnte wieso muss ich dann bafög beantragen?


    verstehe das nicht so ganz,ausserdem war ich ja beim anwalt und der hat das alles in die wege geleitet

  • wenn Du noch zuhause wohnst stehen Dir auch keine 640 € zu sondern max. nach DT so um die 400. die 640 gibts nur bei auswärtiger Unterbringung nicht bei der Mutter . Damit rechnet sich das dann anders denn von den rd. 400 geht das volle Kindergeld und das BAföG ab. Dein RA sollte das wissen und ich würde mich nicht darauf verlassen dass Dein Vater keinen RA einschaltet Ich hoffe er tut es, denn Du willst ihn anscheinend nur ausnehmen. Im übrigen tun Anwälte immer nur das was der Mandant will und die reden das am Anfang auch immer schön, wenn es dann in die Hose geht, tja dann ist es halt dumm gelaufen

  • Nein mir stehen diese 640 euro zu,weil meine Mutter wegen behinderung bei mir lebt.


    und das ich meinen vater ausnehmen will stimmt nicht,mir hat das jugendamt dazu geraten einen anwalt einzuschalten.
    und das habe ich getan.

  • Hallo, ich bin der Vater von Steffi_1987 und möchte doch auch gerne mal die Sicht der Dinge aus meinen Blickwinkel erzählen. Mal ganz davon abgesehen das meine Familie meine neue Heirat total ablehnte, wurde mir erzählt das sie Bafög beantragen will. Wir haben daraufhin sämtliche Anträge im Internet herunter geladen und ausgefüllt. Wir haben sogar mit dem Bafög Amt telefoniert, um alles richtig zu machen. Wir haben die Einnahmen von vor zwei Jahren und die aktuellen Unterlagen alle eingereicht. Noch bevor von ihr der Antrag vorlag!!! Wir haben niemals behauptet Falsche Angaben machen zu wollen!!! Im Gegenteil, wir haben extra nachgefragt, das wir möglichst alles komplett und richtig machen.
    So nebenbei bezahle ich immer noch die Schulden ab, die ihre Mutter gemacht hatte. Mir wurde schon nahe gelegt das wir Privatinsolvenz beantragen. Und ich finde es auch eine Frechheit ständig zu hören wie viel Geld ich verdienen würde. Hier ist eine Summe genannt worden, die dem nicht entspricht und ihrem Anwalt hat sie noch eine höhere Summe genannt. Wie viel ich verdiene geht niemanden an, aber es ist weniger.
    Dann der Brief vom Anwalt war mit lauter falschen Angaben von ihr. Da stimmte nichts. Uns wurde Behinderung vorgeworfen. Erstens kam später ein Brief mit ihr und die Aufforderung den Antrag bis zu einen bestimmten Datum einzureichen, welches bei schreiben ihres Anwaltes noch nicht erreicht war und zweitens hatten wir da schon über einen Monat längst alles eingereicht.
    Für mich als Vater hätte ich mir eigentlich gewünscht, das man sich freut wenn ich nun mit Frau und drei Kindern glücklich bin. Und ich bin eigentlich nicht kleinlich was mein Geld anbelangt, allein ihr Geburtstag, da habe ich tief in die Tasche gegriffen. Aber es ist wohl auch verständlich, wenn ich von meiner Tochter beschimpft werde usw. und sie dann auch keinen Wert mehr legt auf einen Umgang mit mir: das ich dann auch nicht mehr will. Zumindest nichts was auf freiwilliger Basis ist. Aber die Gesetzte und Regelungen sind mir und meiner Frau bekannt und dementsprechend handeln wir auch.


    Andy 61,danke dir, du hast den Sachverhalt schon sehr gut durschaut:-)

  • Entschuldige wenn ich das mal hier darunter schreibe. Aber oben ist der Fall ja schon geschildert.
    Folgendes, sie drohte mir nun, dass sie das vor Gericht ziehen will. Angeblich müßte sie ihre Ausbildung abbrechen, da sie das nicht mehr finanzieren kann.
    Also, ich dachte, das läuft alles über die Bafög Stelle. Und wenn das BafögAmt doch einen Erlass rausgegeben hat und offensichtlich muss ich nichts weiter zahlen, dann ist das doch gegeben. Hat sie den da irgendwelche Rechte? Geht das den? Oder kann ich mich entspannt zurücklehnen und es als "Ketten rasseln" abstempeln?
    Sollte ich vorsorglich schonmal wieder meine Anwältin kontaktieren?

  • Hat sie Dir denn wenigstens mal ihre Bedürftigkeit nachgewiesen, also BAföG Bescheid und so weiter ?
    Wenn sie das nicht hat lehn Dich zurück. Antworte höflich dass sie erstmal ein paar Dinge einzureichen hat z.B. vollständiger BAföG Bescheid usw. und dann rechnen wir mal :-))


    Gruss Andy

  • Ich war damals bei meiner Anwältin, die hat meine Unterlagen durchgesehen und gleich gesagt, das da keine Unterhaltsforderungen kommen werden und ihren Teil der Arbeit gemacht. Also den Gegenanwalt infomiert mit den Sachen die er wissen mußte.
    Seitdem habe ich nichts mehr gehört davon.
    Es ist privat noch vieles von ihr gekommen (darauf gehe ich jetzt nicht ein, aber es war schwer unter der Gürtellinie) und nun hat sie mir das um die Ohren geworfen.

  • dann lass sie mal ganz entspannt kommen. So einfach wie sich die das vorstellt ist es nämlich nicht. Erst wenn sie Dich schriftlich in Verzug setzt und belegt was sie selbst tut und an Geldern bekommt solltest Du reagieren und ggf. Deinen Anwalt nochmal bemühen oder hier nachfragen.


    Gruss Andy

  • Mir geht es ebenso, wie schermbecker, habe vom Anwalt meiner Tochter, sowie vom Amtsgericht Post bekommen (Antrag auf Prozesskostenbeihilfe).
    Meine Tochter besucht seit August eine Akademie und wird dort zur Kinderpflegerin ausgebildet (sie ist 19J). Trotz mehrmaliger Aufforderung meinerseits, habe ich erst Anfang Oktober die Schulbescheinigung bekommen. Im Mai habe ich sie darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet ist, mir Auskunft über ihren Ausbildungsstand zu geben. Desweiteren habe ich sie aufgefordert, einen BaföG-Antrag zu stellen. Dieser ist nach Rücksprache mit dem Amt vom 22.10. ihrerseits noch nicht eingegangen, während meine Unterlagen dort bereits vorliegen. Den Unterhalt habe ich ihr auf 173€ monatl. gekürzt und ein fiktives BaföG von 202€ abgezogen. Ist das jetzt rechtens? Wenn ja, wo ist das gesetzlich aufgeführt? In meinem Brief an den Anwalt habe ich mitgeteilt, dass ich grundsätzlich Unterhalt zahle. Sollten sich Abweichungen ergeben, zahle ich nach, bzw. erwarte ich eine Rückzahlung und jetzt......habe ich wohl ne Klage am Hintern
    Kann mir da auch jemand helfen???????????

  • Das Schreiben des Anwalts an das Gericht lautet:
    1. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin rückständigen Unterhalt für den Zeitraum von September und Oktober in Höhe von 286€ zu zahlen
    2. Der Beklagte wird verurteilt, ab Nov... über die von ihm gezahlten 173€ hinaus weiteren Unterhalt in Höhe von 143€ zu zahlen
    3. Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.


    In der Begründung des Anwalts steht:
    ...., sie wird von der Kindsmutter versorgt und betreut. Sie besucht die Akademie und absolviert eine zweijährige Berufsfachschule.... (Beweis: Schulbescheinigung)


    Mit Schreiben vom 04.09.08 wurde der Kläger, nachdem er die Zahlungen eingestellt hat, aufgefordert, wie bisher 245€ an Unterhalt zu zahlen (Frsit 12.09.08) Beweis:Schreiben der Kanzlei....


    Der Beklagte hatte gegenüber den ehemaligen Prozessbevollmächtigten der Kindesmutter.... Auskunft über sein Einkommen erteilt durch Vorlage seiner Entgeldsabrechnungen. Den Einkommenssteuerbescheid hat der Beklagte nicht vorgelegt.


    .... Die Kindesmutter... betreut auch den gemeinsamen Sohn ...,


    Sie selbst bezieht ein Nettoeinkommen von 567€. .... ist die Kindsmutter nicht verpflichtet, sich an den Unterhaltszahlungen der Klägerin zu beteiligen.
    Sie hat vor ca. drei Jahren ihren höher bezahlten Job gekündigt und arbeitet jetzt in der Fa. ihres neuen Mannes. Unser gemeinsames Haus gehört ihr allein und ist ohne Belastungen, die vier Autos laufen wohl über seine Firma, die während seiner Scheidung vo drei Jahren, kurzfristig auf ihren Namen lief.



    Dazu ist von mir zu sagen: Für meinen Sohn zahle ich den Unterhalt nach DT. Die Gehaltsabrechnungen habe ich auf Aufforderung der vorherigen Anwältin, und nur diese waren gefordert, eingereicht (Habe auch nur die Abrechnungen meiner geschiedenen Frau bekommen).


    Der jetzige Anwalt geht auf das BaföG überhaupt nicht ein, angeblich kennt er auch kein elternunabhängiges BaföG. Es wurde auch nichts vom Amt eingereicht, da ja immer noch kein Antrag gestellt (seitens meiner Tochter)
    Eingereicht worden ist: Schulbescheinigung, Schreiben des Anwalts, Zeugnis der letzten Schule, Entgeltsabrechnungen von mir.


    Vielen Dank schon mal im voraus für die prompte Antwort