Mindesteinkommen bei 2 Personenhaushalt

  • allo ihr Lieben!


    Habe lange nach meiner Situation gesucht,
    um mir beantworten zu können, ob ich
    Anspruch auf Wohngeld habe. Habe leider
    nichts gefunden.


    Soweit ich weiß, gibt es ein
    Mindesteinkommen, wobei ich nicht weiß, ob
    meine Freundin und ich den in der
    gemeinsamen Wohnung erreichen.


    Folgende Einnahmen


    Ich : 390 € Gehalt monatlich Kein Anspruch
    auf Bafög, da Förderungshöchstdauer
    überschritten.


    Sie: 598 € Bafög, Hälfte davon Darlehen
    183 € Kindergeld
    56 € Gehalt monatlich


    Gesamteinkommen also 927€ (ohne die
    Darlehenshälfte vom Bafög! mit wären es
    1227€.)


    Ausgaben uns beiden:


    Miete kalt mit Betriebskosten (Hauspflege, Wasser, Müll, KabelTV) 450€ monatlich
    Strom und Gas : 58 € monatlich
    DSL 25€
    Handy 30€


    Lebensmittel ca. 200€
    (und Rücklagen für Semesterticket 80€ )


    Ich zahle noch Krankenversicherung 149€
    monatlich. Meine Freundin ist über ihren Vater
    familienversichert.


    Erfüllen wir die Voraussetzungen für das
    Mindesteinkommen?


    Soweit ich weiß, wird ja auch ein
    sogenannter "Bruch " vom Mindesteinkommrn
    abgezogen.


    Bei weiteren Infos stehe gerne zur
    Verfügung!


    Viele Grüße und vielen Dank für die Hilfe.

  • Hallo,


    das MEK wird erreicht.


    Gruß!


    Danke für die Antwort.


    Könntest du/ihr lediglich etwas ausführen, wie hoch das Mindeseinkommen bei uns sein muss und wie es sich zusammensetzt? Wird das Bafög meiner Freundin bei Mindeseinkommensbestimmung voll oder nur zur Hälfte in die Rechnung.


    Zur Bemessung der Höhe des Wohngeldes :


    Wird das Kindergeld und das Bafög ( zu welcher Höhe? ) meiner Freundin verrechnet?



    Vielen Dank!

  • Hallo,


    wie sich das MEK zusammensetzt, steht im Forum bei etlichen Antworten von mir. Das BaföG wird in voller Höhe mit angerechnet.


    Bei Wohngeld selbst wird zwar Kindergeld nicht angerechnet, ich nehme aber mal an, daß Ihr es nicht direkt von der Familienkasse bekommt, sondern von den Eltern. Dann wird es als Unterhalt angerechnet. Vom BaföG wird die Hälfte des Zuschußanteiles angerechnet.


    Gruß!


  • Hallo Hoppel!


    Das heißt zum Überschreiten der Mindeseinkommensgrenze wird das Bafög voll angerechnet und


    zum bei Berechnung der Wohngeldhöhe dann nur zur Hälfte, was automatisch ja einen höheren Anspruch bringen durfte.


    Wie aber, wenn die volle Baföganrechnung die Einkommenshöchstgrenze überschreitet, ab der es dann keinen Anspruch gibt. Kann dann nach Ermessen auch die nur Hälfte angerecht werden?


    Ja, das Kindergeld bekommt sie von ihren Eltern überwiesen.




    Danke für die ersten aufklärenden Antworten, lieber Hoppel!

  • Hallo,


    Zitat

    Das heißt zum Überschreiten der Mindeseinkommensgrenze wird das Bafög voll angerechnet und


    zum bei Berechnung der Wohngeldhöhe dann nur zur Hälfte, was automatisch ja einen höheren Anspruch bringen durfte.


    Jain. Bei dem Mindesteinkommen wird das BaföG voll angerechnet, bei dem Wohngeld selbst jedoch nicht die Hälfte des BaföGs, sondern nur die Hälfte des Zuschußanteiles des BaföGs. Wird also BaföG meinetwegen in Höhe von 500 € als Zuschuß- und Darlehensanteil gezahlt, werden dann nur 125 € angerechnet.


    Zitat

    Wie aber, wenn die volle Baföganrechnung die Einkommenshöchstgrenze überschreitet, ab der es dann keinen Anspruch gibt. Kann dann nach Ermessen auch die nur Hälfte angerecht werden?


    Hatte ich eben beantwortet - es wird nur die Hälfte des Zuschußanteiles berechnet. In diesem Punkt gibt es kein "Ermessen".


    Zitat

    Ja, das Kindergeld bekommt sie von ihren Eltern überwiesen.


    Dann ist es Unterhalt und wird angerechnet.


    Gruß!

  • Hallo.


    Achso, verstehe. Sie bekommt 300 als Zuschuss, d.h. bei Berechnung der Wohngeldhöhe werden nur 150€ berechnet.



    Bei der zweiten Sache hast du mich missverstanden.


    Zur Bestimmung des MEK wird ja das volle Bafög angerechnet. Das wären mit meinem Einkommen total 1227 € . Aber soweit ich weiß gibs auch eine Einkommenhöchstgrenze, die wir damit überschritten haben konnten, nach dem Prinzip, dass wir zuviel Einkommen haben. Daher hatte ich gehofft, dass zur Berechnung, ob das MEK vorliegt, nur der Zuschussanteil angerechnet würde, um nicht die Einkommensobergrenze zu überschreiten. Verstehst du mich jetzt?



    Gruß und danke!

  • Guten Morgen,


    und danke für das Auflösen meines Missverständnisses. Ich war davon ausgegangen, dass für die Ermittlung des MEK und des Höchsteinkommens das tatsächliche Einkommen zugrunde gelegt wird, wobei dies wohl nur beim ersteren gemacht wird.



    Aber so macht es auch mehr Sinn, denn andersherum wären wir unseren Anspruchs verlustigt, obgleich die anrechenbare Größe unterhalb der Einkommensgrenze gewesen wäre.


    Kannst du mir evtl. noch sagen, welche Vorschriften klarstellen, wann das tatsächliche und wann das anrechenbare Einkommen verwendet wird?



    Vielen lieben Dank, du hast mir einige Sorgen gemindert!



    Gruß

  • Haha, Ok dann Danke Hoppel. Es richtet sich also alles diesem WoGG. Dann werde ich mir das Gesetz mal durchlesen. Hast mir sehr geholfen. Wenn es hier einen "donate " button geben würde, würde ich dir ein Bier ausgeben.




    Vielen lieben Dank! werde Bescheid geben, ob alles geklappt hat.


    Gruß