20 Stundengrenze bei zweiter Berufsausbildung

  • Hallo,
    meine Tochter hat im letzten Sommer ihre Berufsausbildung abgeschlossen, und studiert seit Oktober 11 über ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb (Studium mit vertiefter Praxis). In den Semesterferien von Mitte Februar bis Mitte März 12 (4Wochen) sowie im Sommer von August bis September (8 Wochen) arbeitet sie Vollzeit mit je 40 Wochenstunden im Betrieb. Ich mußte 2011 das Kindergeld zurückzahlen, da sie über die Einkommensgrenze gekommen war. Seit 2012 habe ich wieder Kindergeld erhalten. Jetzt fordert das Amt von mir neben der Studienbescheinigung eine Erklärung zu einer Erwerbstätigkeit bei abgeschlossener Erstausbildung, worin nach Art der Tätigkeit, regelmäßiger wöchenlicher Arbeitszeit und der vorauss. Dauer gefragt wird. Nachdem ich gelesen habe, dass hier durch die 20 Stundengrenze bei einer zweiten Ausbildung eine neue Falle lauert, bzw. eine vorübergehende Ausweitung über 20 Stunden nur für maximal 2 Monate akzeptiert wird, und meine Tochter in den 12 Wochen aber 40 Std. wöchentlich arbeitet, würde ich gerne wissen:
    a) werden die max. 20 Stunden im Durchschnitt auf das Jahr umgerechnet, oder wird die Arbeitszeit hier blockweise gerechnet
    b) handelt es sich in ihrem Fall überhaupt um eine regelmäßige Tätigkeit
    c) würde die angesprochene akzeptierte Ausweitung der Beschäftigung auf max. 2 Monate in ihrem Fall blockweise (8 Wochen und 4 Wochen) oder insgesamt betrachtet


    Nachdem ich im letzten Jahr schon einmal eine falsche Auskunft von der Kindergeldstelle erhalten hatte, frage ich lieber hier nach und hoffe (Danke nochmal an Theo) wieder auf eine kompetente Antwort.
    Vielen Dank im Voraus
    Hanna

  • Überschreitet denn Ihre Tochter die Obergrenze von 10.000€? Ich weiß nicht mehr ganz genau, wo die Obergrenze ist, aber wenn man diese überschreitet, darf der Staat sich gegen eine Kindergeldauszahlung aussprechen.


    Liebe Grüße