Miteigentümer an gemeinschaftlichen Immobilien

  • Hallo :)


    Fragen dieser Art wurde zwar schon öfter gestellt, jedoch habe ich bisher nie einen Beitrag gefunden, welcher meinem gleicht.
    Ich bin Teil einer Eigentümergemeinschaft des Hauses meiner Eltern. Wir, dh. meine drei Geschwister und ich, haben das Haus 2007 überschrieben bekommen. Uns gehören jeweils 1/4 der Immobilie.


    Jetzt habe ich folgendes auf dieser Seite gelesen:


    "Freistellung aufgrund Härtefall bei gemeinschaftlichen Immobilien


    Erst wenn alle Versuche scheitern, den Anteil entweder zu veräußern, zu vermieten, beleihen zu lassen oder sich von den Miteigentümern auszahlen zu lassen, kann auf Antrag eine Freistellung aufgrund eines Härtefalls nach § 29 Abs. 3 BAföG Erfolg haben. Dieses Scheitern in der Praxis nachzuweisen dürfte sich als sehr schwierig und zeitraubend gestalten."


    Ich habe schon meiner Bearbeiterin im Bafög-Amt gesagt, das ein theoretischer Verkauf, abgesehen davon das niemand 1/4 Haus kauft, unmöglich ist, da mir dies ohne vorherige Absprache mit den Übergebern (meinen Eltern) vertraglich nicht erlaubt ist.
    Vermieten können wir auch nichts, da wir in diesem Haus wohnen (Meine Eltern, mein Bruder und ich), hinzu käme, dass wir, da es sich um ein sehr altes denkmahlgeschütztes Haus handelt, erst einmal umfangreiche und vorallem teure Renovierungsarbeiten vornehmen müssten.
    Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, welches meine Eltern betreiben, also ist eine Verpachtung dieser Räumlichkeiten auch vollkommen ausgeschlossen.


    Soweit denke ich, dass ich nicht falsch liege, wenn ich sage, dass ich dieses Vermögen in solcher Hinsicht nicht nutzen kann.


    Berechtigter Weise sagt nun meine Bearbeiterin, ich könne meinen Teil theoretisch Beleihen.
    Ich habe daraufhin mit meiner Bank gesprochen, doch diese lehnten mein Finazierungswunsch ab, weil Ihnen das Haus nicht als Sicherheit dienen kann. Das Haus ist mit 180.000€ belastet. Diese Schulden gehören jedoch meinen Eltern, so das man mir diese nicht anrechnen kann, jedoch dient das Haus als Sicherheit.
    Ich habe also eine schriftliche Bestätigung unseres Sachbearbeiters unserer Bank, das er unter keinen Umständen einem Kredit zustimmen könne.


    Somit habe ich doch bewiesen, dass ich aus dem Haus in keinster Weise finanzielle Vorteile schöpfen kann!


    Was denkt ihr darüber?! Denn trotz dieser meiner meinung nach sehr stichhaltigen Beweislage, wurde mir gesagt, dass es höchst Wahrscheinlich auf einen Ablehnungsbescheid hinauslaufen wird.


    Viele Dank im vorraus :)