DRINGEND! elterunabh. bafög

  • Hallo zusammen,
    habe eine Frage zum elternunabhängigen Bafög. Bin echt verwirrt!
    Ich habe drei Kinder (6,6,1J) und mach derzeit Fernabi. nun möchte ich elternunabhäng. Bafög für die letzten 12Monate beantragn. meine Frage:


    Ich weiß, dass Hartz4 nicht zu "einkommen von den man leben konnte" zählt, kindererziehung schon. was von beidem ist denn höherwertiger? kONKRET betreue ich seit 6 Jahren meine Kinder. bis märz habe ich hartz4 bekommen, nun leben wir alle von seinem einkommen (ca1600€ netto) und wohngeld.
    bekomme ich elt.unab.bafög?


    bin echt ratlos!


    Vielen Dank!!!
    mayam

  • In Tz 11.3.6 der BAföG-Verwaltungsvorschrift steht:


    "Die Haushaltsführung eines Elternteils, der zumindest ein Kind unter zehn Jahren ... im eigenen Haushalt zu versorgen hat, gilt als den Lebensunterhalt sichernde Erwerbstätigkeit".


    Gib halt an, dass dies 6 Jahre lang der Fall war, dann wird man sehen, ob du Anspruch hast.


    Ich meine, der Umstand, dass du während der Zeit der Kindererziehung ALG II bekommen hast,sollte nicht dazu führen, dass die Kindererziehung nicht anerkannt werden kann. Habe zumindest so etwas nicht gefunden.

  • Vielen Dank für die Antwort!
    Ich habe hier auf der Seite (links imMenü) unter "elternuabh. befög" den satz gefunden,
    "Weiterhin als Erwerbstätigkeit beim BAföG werden berücksichtigt, die jedoch den BAföG Grundbedarf zum Zeitpunkt der Antragstellung zu 100% decken müssen:


    * Die Versorgung eines Elterteils, im eigenen Haushalt, eines Kindes unter zehn Jahren oder eines behinderten Kindes, welches auf die Hilfe der Eltern angewiesen ist.
    * Zeiten des Mutterschutzes"
    Was heisst das denn; "Grundbedarf zum Zeitpunkt der Antragstellung zu 100% decken müssen:", wenn mein Grundbedarf zumZp der Antragsstellung gedeckt it bracuh ich doch ein Bafögoder vesteh ich da was falch?


    Danke schonmal
    mayam

  • Das scheint mir nicht ganz korrekt zu sein.In der BAföG-Verwaltungsvorschrift heißt es:


    "11.3.8 Zu den Zeiten der Erwerbstätigkeit zählen auch Zeiten


    a) der mit Arbeitsunfähigkeit verbundenen Krankheit,


    b) der Mutterschutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz,


    c) der Erwerbsunfähigkeit,


    d) der Arbeitslosigkeit, soweit während dieser Zeit nicht eine nach diesem Gesetz förderungsfähige Ausbildung stattgefunden hat und der Auszubildende der Arbeitsvermittlung daher nicht zur Verfügung stand,


    e) der Teilnahme an einer nach den für den jeweils zuständigen Träger geltenden Vorschriften geförderten Maßnahme zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation,


    f) der Teilnahme an einer Fortbildung oder Umschulung nach den §§ 41 - 47 AFG in der bis zum 31.Dezember 1997 geltenden Fassung bzw. der Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung nach §§ 77 ff SGB III,


    wenn der Auszubildende während dieser Zeiten entsprechende Leistungen (z.B. Krankengeld, Arbeitslosengeld) erhielt.


    Tz 11.3.5 ist anzuwenden mit der Maßgabe, daß während der in Satz 1 Buchstaben a bis f genannten Zeiten Einkommen in Höhe der dort genannten Beträge (ohne den Zuschlag von 20 v.H.) als ausreichend anzusehen ist."

  • Für die Zeiten, die unter a) bis f) aufgezählt sind, wird zur Anerkennung verlangt, dass dabei ein bestimmtes Einkommen erzielt wurde und zwar 100 % des Bedarfs nach § 13 Abs. 1 Nr.2 und Abs. 2 Nr. 2 BAföG.


    Für die Kindererziehungszeiten wird das,soweit ich sehe, nicht verlangt.