Wohngeld für Schüler

  • Seid gegrüßt.


    Momentan besteht bei mir akut die Gefahr, dass ich demnächst eine eigene Wohnung in Anspruch zunehmen habe, weswegen ich mich vorab gründlich informieren möchte. Da mir eine Bekannte vom Wohngeld berichtete, dachte ich mir, dass ich mich darüber informieren sollte, habe aber noch keine eindeutige Antwort erhalten.


    Zu meinen Informationen:
    Ich bin 18 Jahre alt, gehe in die 11. Klasse und lebe >noch< bei meinem Vater. Mein Vater und meine "Mutter" haben sich vor mehr als einem Jahr getrennt und sind soweit ich mitbekommen habe kurz vor der Scheidung. Mein Vater hält mich und meine beiden Brüder momentan durch Gelegenheitsjobs über Wasser, was heißt er hat kein geregeltes Einkommen. Meine "Mutter" macht scheinbar (ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr) mittlerweile eine Ausbildung und verdient ca. 300 Euro. Beide sind des Weiteren stark verschuldet, besitzen allerdings >noch< ein Haus, welches ebenfalls einen Schuldenberg auf sich geladen hat.


    Mein Einkommen ist momentan sehr niedrig, um nicht zusagen nicht existent. Abgesehen von dem Kindergeld, welches momentan meiner Familie zu gute kommt, habe ich nichts. Momentan frage ich mich, ob es möglich wäre Wohngeld zu beantragen, oder ob es durch Unterhalt gänzlich entfallen würde?
    Des Weiteren stellt sich die Frage nach Schülerbarfög, allerdings kann ich damit weniger anfangen, soll heißen ich verstehe davon praktisch nichts, denn soweit ich mitbekommen habe schließt das eine das andere aus. Die drei Kriterien die ich allerdings bezüglich des Barfögs fand, konnte ich nicht erfüllen, da ich weder verheiratet bin, noch Kinder habe und auch nicht zu weit von meiner Schule entfernt wohne.
    Allerdings blicke ich bei dem System nicht durch, weshalb ich schätze, dass es trotzdem die Möglichkeit geben kann Barfög zubekommen, ohne es zu wissen.


    Sofern noch Fragen bestehen, bin ich gerne bereit diese zu klären, würde allerdings darum bitten, dass ich nicht direkt gesagt bekomme, dass ich zu einer Fachstelle gehen solle. Das meiste per Telefon zu klären wäre vermutlich unmöglich und bevor ich mein letztes Geld für die Busfahrt ausgebe, würde ich gerne wissen, ob ich theoretisch überhaupt Anspruch auf Wohngeld hätte.


    Wenn allerdings die Chance auf Wohngeld versiegt, dürfte ich, sofern möglich, um weitere Anregungen bitten?


    Mit freundlichen Grüßen,
    Ecco

  • Hallo,


    ich habe das Thema verschoben, da ein Anspruch auf Wohngeld schon mangels ausreichendem Einkommen (aber auch anderen Gründen) nicht vorliegt. Die BaföG-Experten können sicher klären, ob ein Anspruch auf Schüler-BaföG vorliegt (was ich selbst eher bezweifele).


    Gruß!

  • Vielen Dank für die Hilfe Hoppel und ich bedanke mich für die Antwort.


    Nur damit ich es richtig verstanden habe, ich habe weder den Anspruch auf Wohngeld noch habe ich die Möglichkeit Schülerbafög zu beantragen?


    Sofern ich es richtig verstanden habe, dürfte ich erneut um weitere Anregungen bitten, wie ich diese Zeit überstehen könnte? Auch wenn man es missverstehen könnte, denke ich, dass ich mit dem Unterhalt und dem Kindergeld alleine in Schwierigkeiten kommen würde, zwar habe ich kein Problem mit einem Job auf 400 Euro Basis, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich genug Stunden zusammen bekäme, um genug Geld zum überleben zu verdienen.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich auf nichts Anspruch habe, allerdings weiß man in Deutschland nie. Ich vertraue zunächst auf eure Fachkundigere Meinung und werde mich wohl weiter umschauen müssen, sofern niemand mehr eine Idee hervorbringen kann.


    Mit freundlichen Grüßen,
    Ecco

  • Ich möchte noch einmal darum bitten, dass man mir wenigstens weitere Möglichkeiten nennt, durch die ich Unterstützt werden könnte.
    Ich hoffe, dass sich jemand dazu erbarmen wird und ich nicht mit Informationen abgespeist werde, die ich großteils schon selbst hatte. Des Weiteren möchte ich anmerken, dass es in diesem ach so tollen Sozialsystem irgendwelche Hilfeleistungen geben muss, wenn man als Schüler ansonsten keine Chance hat seinen Abschluss zu machen.
    Ich erwarte nicht einmal, dass man mir die Möglichkeiten über Seiten hinweg erklärt, es würde reichen mir die Schlagworte zu geben, damit ich mich selbst darüber informieren kann.


    Sofern allerdings wirklich nicht die geringste Aussicht darauf besteht, dass ich in irgendeiner weise durch das System unterstützt werde, bitte ich darum mir wenigstens das verständlich zu schildern.


    Mit freundlichen Grüßen,
    Ecco

  • Hallo,


    der Umstand, daß keiner auf Deinen zweiten Beitrag geantwortet hat, ist zugleich als Antwort zu werten: es gibt keine weiteren Möglichkeiten.


    Zitat

    dass es in diesem ach so tollen Sozialsystem irgendwelche Hilfeleistungen geben muss


    Warum sollte Dir irgendjemand Hilfe geben? Du hast bisher nichts davon geschrieben, daß Du zwingend ausziehen mußt und warum Du das so siehst - von daher wüßte ich nicht, warum das "so tolle Sozialsystem", also der Steuerzahler, Dir helfen sollte oder gar, wie Du schreibst, "muß". Du wohnst offensichtlich noch bei Deinem Vater und dieser kann, wenn er nicht genügend Einnahmen hat, um euren Lebensunterhalt abzusichern, entscprechende Hilfsleistungen beantragen. Es besteht jedoch keinerlei Verpflichtung, Dir eine eigene Wohnung und den Lebensunterhalt zu finanzieren.


    Gruß!

  • Mein Vater hält mich und meine beiden Brüder momentan durch Gelegenheitsjobs über Wasser, was heißt er hat kein geregeltes Einkommen.


    Dann kann er für euch Wohngeld oder ALG II beantragen. Schuldnerberatung wäre vielleicht auch hilfreich.


    Aber warum du eine eigene Wohnung brauchst, wird aus deinen Beiträgen nicht klar.