Wohngeldanspruch für meine Mutter bitte um Hilfe!!!

  • Guten Abend,
    habe mal eine dringendes Anliegen zwecks Wohngeld.Meine Mutter ist 56 Jahre alt und ist jetzt frührentner bedingt durch Krebs.Sie ist dadurch Erwerbsminderungsfähig und besitzt einen Schwerbehindertenaussweiss(60%),Klasse G.Normale Rente wäre jetzt 720Euro durch Erwerbsminderung sind es 820Euro Netto.Die Kaltmiete beträgt 345Euro(56m Wohnraum),Nebenkosten belaufen sich auf 120Euro im Monat+Garage 40Euro und natürlich diverse Versicherungen.Da bleibt leider nicht mehr viel übrig zum leben.Es muss doch einen Weg geben damit der Zuschuss bewiligt wird oder sehe ich das falsch?Bitte um Hilfe.......Dankeschön schon im vorraus!!! MfG Steffen Keller..............


    Email: Nien2010@hotmail.de

  • Ich denke sie hätte Anspruch auf Grundsicherung nach SGB XII
    Vielleicht wäre das ja auch günstiger wegen Anspruch auf Mehrbedarf oder der Anerkennung gesetzlich vorgeschriebener Versicherungen.

  • Zwei Leute, zwei Meinungen. Ich denke grade durch Anspruch auf Mehrbedarf den sie mit Sicherheit hat und auch die Übernahme der KV-Kosten trifft SGB XII zu und der Bedarf ist größer als das Einkommen, dadurch der Anspruch. Beim Wohngeld beispielsweise spielt die Krankenversicherung keine Rolle, also da würde ich drauf achten.

  • Wer eine gesetzliche Rente bezieht, ist in der Regel krankenversichert. Er schreibt ja auch Netto, was darauf schließen lässt, dass ihr KV-Beiträge abgezogen werden.


    Der Mehrbedarf liegt bei ca. 61 € (17%).


    Ich glaube auch, dass sie sich mit Wohngeld finanziell besser stellt.

  • Hallo,


    Zitat

    Zwei Leute, zwei Meinungen.


    Nö.


    Die Rechnung ist relativ einfach:


    359 € Regelsatz
    + 61 € Mehrbedarf
    + 465 € Wohnkosten
    =================
    885,- Bedarf


    wobei hier noch zur Frage steht, ob die Wohnkosten für eine Person angemessen sind (was stark zu bezweifeln ist). Eine eigene Garage und diverse Versicherungen interessieren nicht weiter.


    Bleibt also die Rechnung


    885 € Bedarf
    - 820 € Rente
    ============================
    65 € Grundsicherung


    Immer vorausgesetzt, daß die Wohungskosten angemessen sind.


    Gruß!

  • Vielen Dank für eure Antworten und Meiningen,
    weiss jetzt nicht genau was ich tun soll aber naja.Meine mutter meinte sie hätte schon versucht Wohngeld zu beantragen sowie von den GEZ Gebühren befreit zu werden ist nicht der Fall.Meine nur armes Deutschland,da meine Mutter 35 Jahre gearbeitet hat.Da bekommen manche Hartz4 empfänger noch mehr.Sorry das ich so rede nur so etwas macht mich sauer und bedrückt mich.Trotzdem vielen dank

  • Hallo,


    Zitat

    bekommen manche Hartz4 empfänger noch mehr


    Das ist nicht richtig und Quatsch. Ich habe Dir oben aufgerechnet, wie sich die Grundsicherung zusammensetzt - das ist bei ALG II genau das gleiche. Insofern würde ein Hartz-IV-Bezieher nicht mehr bekommen.


    Gruß!

  • Zitat

    65 € Grundsicherung


    Eben..GEZ Befreiung dürfte auch klappen nach einigen bürokratischen Gedöns. Garage wird übernommen wenn sie zur Wohnung gehört und nicht nachträglich angemietet wurde. Bei der Angemessenheit würde ich vorsichtig davon ausgehen, dass ihre Gehbinderung eine Rolle spielt und eine geringe Überschreitung von Grenzen möglich ist.
    Beim Wohngeld kommt es ja sehr darauf an wo man wohnt, ich würd dir empfehlen das einzugeben und zu vergleichen mit dem was wahrscheinlich bei Sozialhilfe rauskommen würde.

  • Hallo,


    Zitat

    Und die Wohnung dürfte sich im angemessenen Rahmen befinden.


    Oh - wir haben einen Propheten unter uns, der ohne Kenntnis der Kommune, in der die Frau lebt, weiß, was angemessen ist und was nicht - perfekt. Und auch das mit der Garage kannst Du vorhersehen - ideal.


    Und nocheinmal: ob die Wohnungsmiete als angemessen gilt, kann nur nach Kenntnis des konkreten Ortes und der dortigen Richtlinine für die KdU beurteilt werden. Alle anderen Aussagen sind unseriös. Für Berlin z.B. wäre die Miete schon zu hoch - selbst wenn ich den Zusatzbetrag bei bestimmten Behinderungen dazu nehme. Diesen Zuschlag gibt ea aber nur in recht wenig Kommunen....


    Gruß!

  • 1. Satz habe ich nach zwei Minuten korrigiert.
    2. Ich finde mit Pauschalaussagen, die meistens negativ sind und die Leute nicht informieren, sondern abschrecken Leistungen überhaupt erstmal zu beantragen, die sie ja wie wir hier sehen durchaus bekommen könnten, ist dem Sinn eines Forums das Hilfe bieten soll nicht genüge getan.
    3. Das ist ein Forum und keine Rechtsberatung oder? heißt das jeder schreiben kann, der glaubt aufgrund von Erfahrung oder sonstwie erworbenen Wissen einen Rat geben zu können.
    4. So eindeutig, wie Du das abgelehnt hast mit der Garage , ist es doch nicht, oder ? Also verkaufst Du auch Infos als eindeutig, die es definitiv so nicht sind, dann schreib das doch dazu, dann wissen wir woran wir sind

  • Hallo,


    Zitat

    Satz habe ich nach zwei Minuten korrigiert.


    Das kann ich nicht wissen. Ich habe auf den unkorrigierten Satz geantwortet.


    Zitat

    Ich finde mit Pauschalaussagen, die meistens negativ sind und die Leute nicht informieren, sondern abschrecken Leistungen überhaupt erstmal zu beantragen, die sie ja wie wir hier sehen durchaus bekommen könnten, ist dem Sinn eines Forums das Hilfe bieten soll nicht genüge getan.


    Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Du suggerierst hier einen Anspruch, der noch lange nicht erwiesen ist, eben weil Du von Idealvoraussetzungen ausgeht. Insofern betreibe ich keine Abschreckung, sondern sage, daß ich einen Anspruch auf die Grundsicherung für nicht sehr wahrscheinlich halte. Im übrigen habe ich keine Pauschalaussagen getroffen, sondern bin mit den bekannten Fakten auf die Frage eingegangen.


    Zitat

    heißt das jeder schreiben kann, der glaubt aufgrund von Erfahrung oder sonstwie erworbenen Wissen einen Rat geben zu können.


    Natürlich kann das jeder. Aber dann bitte richtig und mit den entsprechenden Einschränkungen, um nicht die Hoffnung auf eine Leistung zu wecken, die es dann u.U. nicht gibt.


    Zitat

    So eindeutig, wie Du das abgelehnt hast mit der Garage , ist es doch nicht, oder ?


    Es kann insofern nicht eindeutig sein, weil ich nicht die Richtlinien aller Kommunen kenne (wie du wahrscheinlich auch nicht). Aus den etlichen Richtlinien, die ich aber kenne, ist mir die Berücksichtigung einer Garage bei der Grundsicherung nicht bekannt. Im übrigen habe ich nun mehrmals geschrieben, daß sich die Frage erst dann abschließend beurteilen läßt, wenn die genauen Kommune und die für diese Kommune verbindliche Richtlinie bekannt ist.


    Und wenn Du schon so auf die Grundsicherung bestehst: warum hast Du dann nicht auch etwas über die damit in Zusammenhang stehenden Nachteile wie die niedrigen Vermögensfreigrenzen oder die mögliche Haftung der Kinder bei einem bestimmten Jahreseinkommen gesagt? Ist das bei solchen Ratschlägen für den Ratsuchenden nicht auch wichtig?


    Gruß!

  • Habe jetzt nicht so viel Zeit und ist auch uninteressant das so hier fortzusetzen. Wollte nur in den Thread beisteuern, dass Grundsicherung nach SGB XII möglich ist. Je nachdem wie die eigenen Begebenheiten sind kann das eine oder andere günstiger sein, grad beim Wohngeld kommt es sehr auf die Kommune an.
    Du hast natürlich Recht mit Vermögen und Unterhaltsanspruch an die Kinder, wobei wir soweit nicht waren... eingefallen ist mir das eigentlich wegen der KV Beiträge, die ja nach § 32 SGB XII übernommen werden. aber wenn sie in der Rente drin sind, spielts keine Rolle...das wusste ich nicht. Also 65,- ca Bedarf, das ist mir aufgefallen und könnte event. vorteile haben gegen Wohngeld aus bestimmten Gründen. Das wars schon.