Jugendamt fordert Rückstände UVG ein

  • Hallo zusammen,


    als ich gestern nach Hause kamm und einen gelben Brief öffnete,
    musst ich mich ganz schnell hinsetzen. Das Jugendamt fordert von mir eine Nachzahlung in Höhe von 5.400 Euro zurück.


    Es geht um den Unterhaltsvorschuss den das Jugendamt an meinen Sohn gezahlt hat. Es existiert ein Urkunde zur Verpflichtung des Unterhaltes welche ich im Jahre 2004 unterzeichnet hatte.


    Entweder soll ich den gesamten Betrag bis zum 22.12. zahlen oder bereits ab dem 1.12. eine Ratenzahlung einrichten.
    Ansonsten droht Vollstreckung.


    Unglaublich!
    Mir wurde in Vergangenheit von bestimmten Sachberarbeitern zugesichert,solange ich nicht leistungsfähig bin Unterhalt zu zahlen wird das Jugendamt dies übernehmen. Ohne das ich diese Leistungen in Zukunft begleichen muss.


    Zur Zeit der Unterhaltsleistungen war ich zeitweise arbeitslos dann in einer Ausbildung.


    Mittlerweile bin ich auch mit der Kindesmutter verheiratet.


    Abgesehen von anderen Verpflichtungen würde mir die Forderung des Jugendamtes das Leben für mich und meiner Familie sehr schwer machen. Wir haben bereits vor einem Jahr Nachwuchs erhalten und das nächste ist schon unterwegs.


    Ich gehe selbstverständlich arbeiten mehr als ich eigentlich muss.


    Wenn wir wirklich in einen Sozialstaat leben dann sollte dieser Alptraum sofort enden!


    Wer hat hier Rat?
    Mir wurden hier bewusst falsche Informationen gegeben oder sogar vorsätzlich verschwiegen.


    Wie kann ich dagegen vorgehen ?

  • Das übersteigt die Möglichkeiten eines Forums. Du solltest dich mit allen Unterlagen an einen Fachanwalt wenden.


    Es existiert ein Urkunde zur Verpflichtung des Unterhaltes welche ich im Jahre 2004 unterzeichnet hatte.


    Wenn ein Unterhaltstitel besteht ist dieser zu bedienen. Verringert sich das Einkommen muss der Titel geändert werden. Unterbleibt die Änderung läuft der Unterhalt als Schulden auf.


    Das ist jetzt aber nur geraten, denn ohne Unterlagen kann man hier nicht viel raten.

  • Ich werde morgen die Sachbearbeiterin anrufen um einen Termin auszumachen.


    Zu einem muss Sie mir ja auch erläutern wie Sie Ihren Anspruch begründet.
    Im Schreiben wird gleich von Zahlung und Vollstreckung gesprochen, hier lasse ich mich nicht einschüchtern.