Unterstützung vom Bekannten als Vermögen?

  • Hallo schonmal an Alle!
    Ich hab da mal eine Frage, aufgrund meine Pflichtangabe, welches Vermögen ich besitze.
    Da ich Bafög erst spät beantragen konnte, weil meine Sachbearbeiterin mir wenig Hoffnungen auf Bafög gemacht habe, solange ich auf dem Papier immernoch bei meinen Eltern wohne. (studiere also in einer anderen Stadt) Deswegen musste ich also u.a. noch auf meinen Mietvertrag warten, der mir wenigstens Hoffnung auf den Wohnzuschuss geben sollte.
    Da ich nun schon fast 2 Monate studiere und im Prinzip mir nichts finanzieren kann, ist ein Bekannter eingesprungen, um mir mein Grundbedarf zu schaffen und mir durch mein Informatik-Studium, mir ein Notebook als Arbeitsmittel zu leisten. Nun kommt natürlich noch die Miete und Kaution der Wohnung dazu, weil ich ja irgendwas brauche, um da zu wohnen. Grob überschlagen also schon weit im 4 stelligen Bereich für die Monate, wo ich kein Bafög bekomme.
    Da Bafög ja rückwirkend bezahlt wird, ab Antragstellung.


    Muss ich das dann mit angeben? Wenn ja, wirds ja sicherlich Auswirkungen haben, obwohls nur eine Überbrückung ist. Weil Deutschland so unlogisch ist, ich erstmal eine Bestätigung der Uni brauche und mir dann noch eine Wohnung anlachen musst, bevor die überhaupt anfangen zu rechnen.. -.- d.h. ich hals mir Kosten auf, die, wenn der Antrag abgelehnt wird, ich nicht bezahlen kann?!


    Naja, aber das wollte ich nunmal so anmerken. Mir geht's nur um das "geschenkte" Geld zur Überbrückung der übertollen Bürokratie. (Schuld hab ich natürlich auch, da ich viel zu spät beantragt habe, aber ohne Bestätigung von der Uni, die 2 Wochen vor Beginn erst kam und Mietvertrag.. egal)


    Danke für Antworten! ;)


    Mit freundlichem Gruß


    arMa

  • Vermögen kann es nicht sein, da Vermögen nur das ist, was du bereits bei der Antragstellung besitzt. Wenn dann könnte es nur Einkommen sein, wobei fraglich ist, ob es sich überhaupt um Einkommen handelt. Es deckt zwar den gleichen Bedarf (Grundbedarf) wie das BAföG selbst, aber man müsste erst einmal überhaupt feststellen, wie du zu dem Bekannten (Familie?) stehst.


  • Da ich Bafög erst spät beantragen konnte, weil meine Sachbearbeiterin mir wenig Hoffnungen auf Bafög gemacht habe, solange ich auf dem Papier immernoch bei meinen Eltern wohne. (studiere also in einer anderen Stadt). Deswegen musste ich also u.a. noch auf meinen Mietvertrag warten, der mir wenigstens Hoffnung auf den Wohnzuschuss geben sollte.


    Den o. g. Absatz verstehe ich nicht. Dem Grunde nach hattest Du bereits einen Anspruch, auch wenn Du noch bei den Eltern gewohnt hattest. Wahrscheinlich war in diesem Fall das Einkommnen der Eltern zu hoch.


    Diese "Überbückungsgelder" sind kein Einkommen.
    Wenn die Anschaffungskosten des Notebooks im üblichen Rahmen waren, dann ist dies auch kein Vermögensgegenstand.


    Weil Deutschland so unlogisch ist, ich erstmal eine Bestätigung der Uni brauche und mir dann noch eine Wohnung anlachen musst, bevor die überhaupt anfangen zu rechnen.. -.- d.h. ich hals mir Kosten auf, die, wenn der Antrag abgelehnt wird, ich nicht bezahlen kann?!


    Bestätigung der Uni: Woher soll das BAföG Amt auch wissen, dass Du wirklich das Studium begonnen hast? Leistumngen nach dem BAföG sind Sozialleistungen und damit Steuergelder.


    Du bist nicht verpflichtet Dir eine Wohnung anzulachen. Freu dich doch darüber, dass deine Eltern zu den Einkommensstarken Eltern gehören.