Wohngeldantrag abgelehnt

  • Hallo erst mal!
    Ich bin total schockiert, dass mein WG-Antrag abgelehnt wurde. Kurze Beschreibung meiner Situation: Ich beziehe Schüler-BaföG, ohne Zuschuss für auswärtige Unterbringung da meine Mutter am Schulort wohnt. Leider kann sie aufgrund von Hartz-4 Bezug nicht für mich aufkommen. Meinen eigenen Hausstand habe ich bereits seit sechs Jahren- eben wegen dieser Situation! Mein Zimmer+NK+ Strom in einer WG kostet mich 214 € - was ich jetzt einen sehr angemessenen Preis finde. Ich bekomme allerdings nur 276€ BaföG, wovon ich noch 66€ KV zahlen muss!
    Gibt es keine Sonderregelung, ab dem 25. Lebensjahr oder irgendwie sowas? Ich möcht nur wegen dem finanziellen meine Ausbildung nicht abbrechen müssen! Weiß irgendjemand Rat?
    Bin euch so dankbar für jede Antwort

  • Hallo,


    mit BaföG-Bezug besteht generell kein Wohngeldanspruch, womit die Ablehnung nicht wirklich verwundert.


    Auf was für eine Schule gehst Du? Wie alt bist Du? Wann bist Du bei den Eltern ausgezogen?




    Gruß!

  • danke für die schnelle antwort! na wunderbar...
    ich bin 25 jahre, wohne seit sechs jahren (mit kurzer unterbrechung) nicht mehr zuhause und besuche die kinderpflegeschule = vollzeitausbildung mit abschluss zur staatl. geprüften kinderpflegerin.
    mein "einkommen" ist ja unter dem mindestsatz von hartz-4! in meinem erlernten beruf als verkäuferin habe ich keine aussicht auf eine vollzeitstelle, ist das kein argument etwas neues anzufangen und damit die chancen zu erhöhen?

  • Sorry, aber wie habe ich "hinkt" zu verstehen? ich dachte es gibt so n'mindestsatz den man zum leben haben muss- egal ob algII od. anders...
    ich bin im juni 2004 ausgezogen.
    danke, gruß zurück

  • Hallo,


    in dem Fall könnte ein Anspruch auf Mietbeihilfe bestehen, wozu Du alles unter dem Punkt ALG II unter www.schuleundgeld.de nachlesen kannst.


    Zu deinem Vergleich: es gibt tatsächlich ein Existenzminimuum. Der Vergleich hinkt aus anderen Gründen: die allermeisten ALG-II-Bezieher geraten unverschuldet in diese Situation. Du hättest Dich durchaus VOR Ausbildungsbeginn über Finanzierungsmöglichkeiten erkundigen können. Das hast Du nicht gemacht - nun darüber zu schimpfen, daß Du unterhalb des Einkommens eines ALG-II-Beziehers liegt, ist somit zumindest selbstverschuldet.