Abbruch nach erstmalig nicht bestandener Zwischenprüfung?

  • Ich hab mal ne Frage. Wie ist es eigentlich, wenn man erst nach dem 4. Semester weiss, ob man eine Zwischenprüfung in einem Studiengang wie Jura bestanden hat?
    Da ist es ja so, dass man die Zwischenprüfung erstmalig (noch nicht endgültig!) nicht bestanden hat, wenn man die geforderten 6 Klausuren nach 4 Semestern nicht bestanden hat. Die Benotung in Jura kommt mir im Vergleich zu anderen Studiengängen ziemlich schlecht vor, weshalb Jura ja auch als einer der schwersten Studiengänge gilt. An meinem Abi kann es nicht liegen, denn im Gegensatz zu so manchem 3er Abi Kandidaten habe ich immerhin mein Abi und meine Ausbildung mit gut abgeschlossen.
    Manche Klausuren besteht man gerade mal so, durch manche fällt man durch.
    Wie ist es denn, wenn man erst nach dem 4. Semester erfährt, ob man gewisse Zwischenprüfungsklausuren (auch nochmals geschriebene) nicht bestanden hat und was macht man in dem Fall, dass man diese nicht bestanden hat und wechseln möchte, um ein endgültiges Scheitern nach dem 6. Fachsemester in der mündlichen Wiederholungsprüfung zu vermeiden (was dann ja erst ein endgültiges Scheitern der Zwischenprüfung sein würde) und um sich die Chance zu erhalten, mit seinem Super Abi noch etwas mit besserer Notenvergabe studieren zu können, aber gleichzeitig hofft, das Jurastudium fortsetzen zu können?
    Was wäre denn ein unabweisbarer Grund in dem Fall? Oder sollte man am besten gleich im 3. Semester wechseln und gar nicht erst das Risiko eines Nichtbestehen der Zwischenprüfung eingehen, um nicht seinen Baföganspruch zu verlieren und in die missliche Situation zu kommen, mit einem 2er Abi nicht mehr studieren zu können. Wenn man aufgrund einer nicht bestandenen Jurazwischenprüfung seinen Baföganspruch verlieren würde, was für Finanzierungsmöglichkeiten gibt es dann für das neue Studium? Wohngeld, Sozialhilfe wäre eventuell auch möglich?