Möglichkeiten der Unterstützung für Unterhalt

  • Hallo!


    Ich bin der Leidtragende eines recht ungewönlichen Falles. Ich habe bisher BAFöG erhalten werde jetzt aber wohl aber meinen Antrag abgelehnt bekommen. Dieses weil der Leistungsnachweis (Formblatt 5 BAFöG-Antrag) mir nur negativ ausgestellt werden kann, da mir aufgrund einer bürokratischen Hürde nicht alle meine Leistungen anerkannt werden. Ich benötige laut Prüfungsamt 104 CP, habe 106 CP bekomme 4 aber nicht angerechnet und bin deshalb bei 102 CP.


    Nun ist es aber so, dass mein Vater Rentner ist und meine Mutter nur ein sehr geringes Einkommen aus ihrer Tagesmuttertätigkeit hat. Des weiteren ist mein Vater noch Unterhaltsverpflichtet gegenüber meiner Großmutter.


    Ich bin 23 und habe noch keine abgeschlossene Berufsausbildung und lebe in einer eigenen Wohnung zum studieren.


    ALG-II fällt für mich aus, da ich immatrikuliert bin, und es auch bleiben möchte.
    Ja, ich bin auf Jobsuche, aber erst wenn ich einen habe, kann ich einen Antrag auf Wohngeld stellen, der aber maximal bei einem Wiederspruch genehmigt werden würde, da ich keine abgeschlossene Berufsausbildung habe.


    Meine Fragen lauten nun:


    Habe ich eine Möglichkeit irgendwelche Hilfen zu bekommen?
    Hat mein Vater Möglichkeiten eine Unterstützung neben dem Kindergeld zu bekommen, um meinen Unterhalt zu sichern?
    Bestünde dabei dann die Gefahr, dass er seinen Grundbesitz aufgeben müsste?


    Ich danke euch jetzt schon für Eure sachdienlichen Hinweise!!!

  • Des weiteren ist mein Vater noch Unterhaltsverpflichtet gegenüber meiner Großmutter.


    Wurde bei der Berechnung dieses Unterhalts, auch die Unterhaltspflicht an dich berücksichtigt?


    Habe ich eine Möglichkeit irgendwelche Hilfen zu bekommen?


    Mit fällt spontan Studienkredit ein.


    Hat mein Vater Möglichkeiten eine Unterstützung neben dem Kindergeld zu bekommen, um meinen Unterhalt zu sichern?


    Solange du keinerlei eigenes Einkommen hast, kann er den Kinderzuschlag beantragen. Sowie du Einkommen hast, fällt der aber wieder weg.
    Würde du noch bei ihnen wohnen, ginge auch ALG II als Bedarfsgemeinschaft.


    Bestünde dabei dann die Gefahr, dass er seinen Grundbesitz aufgeben müsste?


    Wenn er keinen Unterhalt zahlen kann, kann er auch nicht dazu gezwungen werden. Können deine Eltern dich nicht unterhalten und greifen auch keine staatlichen Leistungen mehr, musst du dich selbst um die Finanzierung des Studiums kümmern.
    Kurz: Bevor dein Vater Haus und Hof verliert, musst du eher dein Studium aufgeben.


    Hast du gegen die Nichtanerkennung der Scheine Widerspruch eingelegt?