Zweitausbildung/Mietvertrag bei Eltern der Freundin/Wohnsitzwechsel von BW nach NRW

  • Moin,


    ich schildere euch gleiche meine Situation bzw. wie sie sich in neuen Jahr ergeben kann.


    Ich habe eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel hinter mir und arbeite in dieser Funktion derzeit Vollbeschäftigt und eine Kündigung ist nicht in Sicht. Daher brauche ich wohl von der Agentur für Arbeit keine Hilfe erhoffen (da ich ja vermittelbar bin, selbst kündige etc ??)
    Ich bin 21 Jahre alt (bis Dezember) wohne derzeit in Baden W.
    Ich versuche derzeit ein Tätigkeit in NRW zu finden um meiner Freundin ziehen zu können. Mehr Fakten zur ihr kommen gleich noch. Bei der Arbeitssuche kam es mir in den Sinn eine Zweitausbildung ab 2011 in Betracht zu ziehen.
    Ausbildungsvergütung läge netto um die 500 € rum.


    Sie wohnt in ihrem Elternhaus (eigen gebautes Haus bei dem die Eltern ihren Kredit abzahlen. Sie ist 19 Jahre alt und macht derzeit ihr Abi (noch ca 1 1/2 Jahre) und wird danach aller vorraussichtlich Studieren.
    Bafög etc wird sie nicht bekommen, da ihre Eltern zu viele Einnahmen haben (ca. 8000 € im Monat- Vater: selbständige Arbeit und zusätzlich ne Festanstellung, Mutter: Teilzeitarbeit)
    Dennoch haben sie sehr viele Ausgaben durch den Hausbau etc, aber das wird ja nicht in Betracht gezogen.
    Sie hat neben der Schule nen 400 € job!
    Ihr kleiner Bruder wohnt ebenfalls im Haushalt ihrer Familie.



    Das Haus würden sie für uns erweitern. Wenn das abgeschlossen wäre, hätten wir auch eine eigene Küche, Bad etc, mit Mietvertrag aber nicht als eigenständige Wohnung.



    Jetzt die Fragen:
    1. in der Anfangszeit werde ich noch so bei der Familie wohnen, also ohne das Haus zu erweitern. Werde natürlich meinen Teil für den Haushalt bzw Unterbringung beitragen (ca. 200 €)
    Gibt es hier ne Möglichkeit nen Mietvertrag zu machen und auf Finanzielle Hilfe zu hoffen?



    2. sobald das Haus erweitert ist:
    Gibt es hier ne Möglichkeit nen Mietvertrag zu machen und auf Finanzielle Hilfe zu hoffen? Wenn ja gibt es nen Mindestbetrag für einen Mietvertrag? Wären 85 Quadratmeter und die würden so ca. 250/300/350 € haben wollen.


    3. gibt es sonstige Finanzielle Hilfen in diesem Fall?



    4. Sollte ich doch Vollbeschäftigt in meinem Beruf arbeiten (ca. 1000-1200 € netto im Monat):
    - gäbe es hier Finanzielle Hilfe wenn wir einen Mietvertrag bei ihren Eltern haben?


    Velen Dank schonmal, das ganze ist in diesem Fall etwas schwierig, aber vielleicht gibt es ja Möglichkeiten....nur Azubi Vergütung wäre etwas knapp um mich dort am Haushalt zu beteiligen.

  • Hallo,


    ich sehe da kaum Möglichkeiten für finanzielle Hilfen.


    Ein Mietsvertrag wäre nur für eine abgetrennte Wohnung möglich. Bleibe also nur ein Untermietsvertrag. Allerdings wird auch ein solcher nicht akzeptiert werden, da Du durch die Beziehung zur Freundin zur Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft gehörst und dementsprechend Wohngeld nur für alle Bewohner beantragt werden kann.


    Zwar kann man im 1. Jahr des Zusammenlebens noch nicht von einer sog. Einstandsgemeinschaft zwischen Deiner Freundin und Dir ausgehen, allerdings nur dann, wenn nicht zusammen wirtschaftet. Letzteres dürfte angesichts des für Euch beide erfolgenden Anbau nur sehr schwer zu beweisen sein.


    Gruß!

  • Viele Dank, ähnliche Ergebnisse hatte ich leider erwartet/befürchtet



    Zitat

    Ein Mietsvertrag wäre nur für eine abgetrennte Wohnung möglich.


    Wären Chancen gegeben wenn die Wohung abgetrennt wäre?(beispiel die Gargage aus/umgebaut)




    Allerdings fällt dies eher flach da die Eltern das ganze nicht als eigenständige Wohnung anmelden möchten. Hat wohl was mit dem Kredit zutun.