Hohe Rückzahlung nach Pflichtpraktikum

  • Hallo beisammen,


    Ich habe heute eine Aufforderung zu einer Rückzahlung von Überschüssig erhaltenem BAföG bekommen, zu der ich Rat suche.


    Ich studiere in Bayern an eine FH, wohne nicht mehr zu Hause und bekomme schon seit 2007 den Maximalen Satz von 648€ BAföG.


    Im vergangenen zweiten Praxissemester habe ich mein 20-Wöchiges Pflichtpraktikum absolviert und dabei 700€/ Monat, also gesamt 3500€ über 5 Monate bezogen.


    Alles ordnungsgemäß beim letzten Antrag mit angegeben.
    Ich habe schon damit gerechnet, dass ich etwas über den Freibetrag(der mir ehrlich gesagt nicht genau bekannt war, aber war sowiso ein Pflichtpraktikum) komme. Auch mit einer kleinen Forderung für das überschreiten des Freibetrages habe ich gerechnet.


    Heute kam dann ein Einschreiben...
    Wegen der 3500€ Praktikantenvergütung hat man mir den BAföG-Satz rückwirkend für den gesamten letzten Bewilligungszeitraum um 149€ gekürzt und fordert 1800€ Rückzahlung. Da hab ich dann doch etwas blöd geschaut.


    Beim Amt für Ausbildungsförderung bekomme ich die nächsten Tage bis frühestens 24. keine Auskunft ausser einem pampigen: "alle beim Betriebsausflug(Wiesnzeit), der rest krank und sie gehören nicht zu meinem Buchstaben".


    Weil mich das Theme nicht loslässt wollte ich mich hier schon mal erkundigen.


    Ist es denn normal, dass einem gleich rückwirkend für einen kompletten Bewilligungszeitraum das Geld gekürzt wird, auch wenn man nur wenige Monate davon gearbeitet hat? Ist es normal dass die gleich so hinlangen wenn man etwas über den Freibetrag kommt?


    Für Informationen bedanke ich mich schon einmal im voraus.


    Grüße

  • Das Einkommen wird auf den gesamten BEwilligungszeitraum gerechnet und entsprechend zurückgefordert.
    'Von deiner Praktikumsvergütung werden 77,00 € Werbungskosten abgezogen ansonsten wird alles aufs BAföG angerechnet. Auf die Pratiktumsvergütung gibts keinen Freibetrag.