Einkommen im BZW und "besondere Ausbildungskosten"

  • Hallo @ all.
    Vielleicht kann mir jemand bei folgendem Problem helfen:


    Ich habe im Oktober 2009 Bafög für mein Masterstudium beantragt, war aber nur vorläufig dafür immatrikuliert. hat aber alles geklappt und nachdem mein antrag erst abgelehnt wurde und ich in widerspruch ging, hab ich jetzt eine "abhilfe" erhalten und im september 2010 rückwirkend von jan 2010 bis jetzt bafög nachgezahlt bekommen.
    so weit so gut.
    bis jetzt musste ich aber ohne bafög über die runden kommen und war natürlich arbeiten. eigene wohnung etc.
    jetzt stehe ich schon an der einkommensgrenze von 4800€. und das jahr hat noch 3 Monate.
    ich könnte also arbeiten gehen, müsste jedoch das gehalt direkt wieder beim bafög-amt zurückzahlen...also arbeiten ohne lohn...schlechte lösung. und von dem "dieses jahr nicht mehr arbeiten gehen" ist mein chef wenig begeistert. das wäre die kündigung.


    frage: gibt es eine möglichkeit die einkommensgrenze zu erhöhen, sodass ich mehr als nur die 4800€ verdienen darf?


    gefunden habe ich dazu:
    Studentenwerk Berlin - Jobben


    "Wenn die Verdiensteinnahmen jährlich 4.800 Euro brutto übersteigen, muss mit Abzügen beim BAföG gerechnet werden. Werbungskosten sind schon eingerechnet. Zusätzlich ist nur die Beantragung besonderer Ausbildungskosten möglich. Zur Vermeidung unbilliger Härten kann nach § 23 Abs. 5 BAföG auf besonderen Antrag, der vor dem Ende des Bewilligungszeitraums zu stellen ist, ein weiterer Teil des Einkommens anrechnungsfrei gestellt werden, sofern er zur Deckung besonderer Kosten der Ausbildung erforderlich ist, die nicht durch den Bedarfssatz gedeckt sind, höchstens jedoch bis zu einem Betrag von 205 Euro monatlich."


    bei meinem bafög-amt hab ich 3 berater gefragt: kenn ich nicht, gibt es nicht, gibt es nicht.


    GIBT ES DAS?


    hoffe, jemand kann mir helfen
    danke