weniger Trennungsunterhalt durch BAFöG???

  • Hallo,


    folgende Konstellation:
    Eine Frau (34) lebt mit den zwei gemeinsamen Kindern (11 und 13) getrennt von ihrem Ehemann. Sie hat in der Ehe mit einem Studium begonnen, daher ist der Ehemann verpflichtet, neben dem Kinderunterhalt (KU) noch Ausbildungsunterhalt (AU) zu zahlen. Wie kann der Ehemann in Erfahrung bringen, ob die Ehefrau noch Anspruch auf BAFöG hat.
    Der Hintergrund:
    Die Frau will kein BAFöG, weil sie es zur Hälfte zurückzahlen müsste - da ist ein gesicherter Unterhalt vom Ex bequemer.
    Das Amt will kein BAFöG zahlen, da es den Ex in der Pflicht sieht.
    D.h., Frau oder BAFöG-Amt zu motivieren, dürfte wohl kaum aussichtsreich sein...
    Welche Schritte kann der Ehemann unternehmen, um eine finanzielle Entlastung via BAFöG zu erreichen?


    Hoffe auf Ratschläge, ´nen bunten Gruß, karlson69

  • Heißt getrennt lebend auch geschieden? Bei Verheirateten wird das Einkommen des Ehegatten bei der Bedarfsermittlung zum BAföG hinzugerechnet. Sofern die Möglichkeit besteht, muss die Ehefrau auch BAföG beantragen, da dies auch zu deiner Entlastung führen würde.


    Zwar hat man nach dem 30. Lebensjahr grundsätzlich keinen Anspruch auf BaföG, jedoch würden bei deiner Frau auch noch die Zeiten der Kindeserziehung angerechnet, so dass durchaus eine Möglichkeit besteht.

  • Hallo,


    Heißt getrennt lebend auch geschieden?


    Zwar hat man nach dem 30. Lebensjahr grundsätzlich keinen Anspruch auf BaföG, jedoch würden bei deiner Frau auch noch die Zeiten der Kindeserziehung angerechnet, so dass durchaus eine Möglichkeit besteht.


    ...noch getrennt lebend, aber der erste Scheidungstermin ist in drei Wochen.


    Wie werden denn die Erziehungszeiten eingerechnet? Gibt es dafür Richtlinien (z.B. Verwaltungsvorschriften) ?


    Gruß, karlson69