Wohngeld

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  • Hi,
    ich werde ab Oktober beginnen zu studieren. Bafög werde ich vermutlich nicht mehr bekommen, da ich schon 2x ein Studium abgebrochen habe. Insofern bleibt mir nur noch Wohngeld als Option übrig, oder gibt es noch andere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung außer einem Studienkredit?


    Wieviel Geld muss man mindestens als Einkommen haben, um Wohngeld zu bekommen?
    Und wie zählen hier die Beiträge für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung mit rein?


    Mit wieviel Wohngeld kann ich rechnen, wenn ich ca. 200 euro Einkommen (von meinen Eltern) habe + die ca. 70 euro KV Beitrag?


    Oder bekomme ich mit so wenig Einkommen erst gar kein Wohngeld?


    Würde mich über ein paar Hinweise sehr freuen.
    Vielen Dank.
    Jezzler

  • Danke für den Link.


    Und wie kommt dann diese Tabelle hier zustande?


    http://www.studentenwerk-oldenburg.de/soziales/material/wohngeldtabelle_1_gesamt.pdf


    Daraus ergibt sich ja, desto weniger Einkommen man hat, desto höher ist der Wohngeldsatz.


    Mal angenommen, meine Wohnung würde 200 Euro kosten und meine Versicherung 70 Euro, dann bräuchte ich ja schon ca. 600 Euro von meinen Eltern (oder woher auch immer) um überhaupt Wohngeld zu bekommen. Wenn man das dann wieder in der Tabelle abliest, wären das grad mal noch 66 Euro Wohngeld. Ist das realistisch?


    lg
    jezz

  • Hallo,


    Zitat

    Und wie kommt dann diese Tabelle hier zustande?


    Die Tabelle ist zwar vom zuständigen Bundesministerium herausgegeben, aber eher verwirrend als informativ Bei dem Wohngeld gibt es bestimmte Einkommensarten, die bei dem eigentlichen Wohngeld keine Rolle spielen und nicht berücksichtigt werden. Das könnte im Extremfall bedeuten, daß jemand von einem Einkommen lebt, welches bei dem Wohngeld keine Rolle spielt. Das ist jedoch, wie gesagt, ein Extremfall - in meiner langjährigen Praxis bin ich vielleicht 3 oder 4 solcher Fällen begegnet.


    Auch wenn ein solches Einkommen bei der eigentlichen Wohngeldberechnung nicht berücksichtigt wird, spielt es bei dem Mindesteinkommen durchaus eine Rolle, weil hier der Realwert berücksichtigt wird.


    Wie gesagt - die Tabellen sind eher verwirrend und sollten m.M. abgeschafft werden, weil sie praktisch keinerlei Wert haben.


    Zitat

    Ist das realistisch?


    Jein. Wie eben gesagt, sind die Tabellen nur eine äußerst grobe Orientierung.


    Gruß!

  • ok. kannst du in etwa abwägen, wieviel wohngeld ich bekommen würde?


    und bekomm ich wohngeld überhaupt, wenn ich das einkommen als unterhalt und darlehen meiner eltern beziehe?


    ich habe gelesen, das das mit dem darlehen nicht geglaubt wird, aber bei mir ist es wirklich so. ich ziehe auch 500km von meinen eltern weg, sodass ich definitiv nicht weiter in ihrem haushalt leben werde...


    also je nachdem wird sicher ein teil unterhaltszuschuss meiner eltern sein, aber den anderen teil müsste ich mir dann als darlehen von ihnen geben lassen, wenn der unterhalt nicht für die wohngeld anerkennung ausreicht....


    lg
    jezz

  • Hallo,


    Zitat

    ok. kannst du in etwa abwägen, wieviel wohngeld ich bekommen würde?


    Nein - dazu kenne ich viel zu wenig Parameter. Über wohngeldantrag.de kannst Du Dir selbst einen eventuellen Anspruch errechnen.


    Zitat

    und bekomm ich wohngeld überhaupt, wenn ich das einkommen als unterhalt und darlehen meiner eltern beziehe?


    Bei Unterhalt könnte es sein (wenn die Höhe hinhaut). Ein Darlehen der Eltern wird praktisch nie oder nur sehr sehr selten akzeptiert und dementsprechend maximal ebenfalls als Unterhalt gewertet.


    Zitat

    aber bei mir ist es wirklich so. ich ziehe auch 500km von meinen eltern weg, sodass ich definitiv nicht weiter in ihrem haushalt leben werde...


    Das Argument ist in diesem Zusammenhang vollkommen bedeutungslos.


    Bevor Du fragst: ich gebe prinzipiell keine Auskünfte darüber, wie ein Darlehen der eigenen Eltern vom Amt anerkannt wird (was nichts mit Dir zu tun hat).


    Gruß!