"Studienabbruch" nicht mitgeteilt

  • Hi Leute!


    Ich hab da mal ein riesen Problem (zumindest denke ich das es eines werden kann). Um's mal auf den Punkt zu bringen: Von Oktober bis Juni habe ich als Erstsemester-Student (später natürlich als "Zweitsemester-Student" ) BAFöG bezogen. Ich habe keine Falschangaben bei Beantragung meines BAFöG gemacht und habe den Höchstsatz bewilligt bekommen. Nun habe ich mein Studium bereits im Februar abgebrochen (heißt, ich habe die Ausbildungsstätte schon vor den Prüfungen, also ab Mitte Januar, nicht mehr besucht) und habe demzufolge auch an keinen Prüfungen (auch nicht im ersten Semester) teilgenommen. Aus Existenzangst (ich konnte keine Arbeit finden) habe ich mein BAFöG weiterlaufen lassen. Letztmalig habe ich BAFöG am 30. Juni bezogen. Ich habe mich zwar für das zweite Fachsemester nochmals korrekt immatrikuliert, breche aber nun mein Studium endgültig ab und habe dies dem Amt für Ausbildungsförderung Mitte Juli mitgeteilt. Man möchte nun von mir das ich nachweise, wie lange ich mein Studium ernsthaft betrieben habe. Da ich das nicht (mehr) kann (meine Unterlagen habe ich nach Studienaufgabe im Februar schon vernichtet), habe ich mich gefragt ob ich mich evtl. strafbar gemacht habe. Die Sache mit der Strafbarkeit ist für mich bombenwichtig, weil ich eine Beamtenstelle im gehobenen Dienst in der Tasche habe und es wohl nicht gut kommt, wenn ich noch womöglich wg. Betrug angezeigt werde.


    Habt ihr damit Erfahrungen? Kennt ihr jemanden mit einem ähnlichen Fall und wie ist der bei ihm ausgegangen?? Vielen Dank an alle, die mir eine sachkundige Auskunft geben können.


    Liebe Grüße


    autas

  • Naja, wenn du im Februar aufgehört hast und bis Juni BAföG bezogen hast, dann ist das natürlich mittelgut. Ob hier ein Betrug vorliegt, weiß ich nicht. Du hast zumindest zu Unrecht BAföG Leistungen erhalten. Ich würde die Sachen schon richtig angeben, mich aber vorher mit einem Anwalt zusammensetzen, da bei dir scheinbar eine Menge davon abhängt.