Schülerbafög trotz Abbruch der Vorausbildung

  • Ich bin 15 Jahre und habe in der Klasse 9 vor einem Jahr das Gymnasium meiner Heimatstadt verlassen, um an ein 400 km entferntes Gymnasium zu wechseln, an dem ich nachmittags eine Vorausbildung im Fach Tanz mache. Mein Bafög ist nun seit Klasse 10 genehmigt. Ich möchte im Sommer diese Vorausbildung abbrechen, da sich meine Tanztechnik aufgrund des schlechten Tanzunterrichts an dieser Schule eher verschlechtert als verbessert. Ich habe die Möglichkeit weiter zu tanzen an einer prviaten Ballettschule, die aber keine Vorausbildung anbietet und mit ziemlicher Sicherheit nicht baföggefördert ist, aber einen sehr qualifizierten Unterricht anbietet. Meine Mutter (ich habe keinen Vater) kann aber ohne das Bafög meinen Aufenthalt hier nicht finanzieren. Ein Schulwechsel zurück an meine alte Schule ist auch schwierig, da ich in ausnahmslos allen Fächern jetzt zurück bin, da meine alte Schule qualitativ viel besser war. Besteht die Möglichkeit, dass ich weiterhin Bafög bekomme und hier bleiben kann, oder wird mir das Bafög entzogen und ich muss an meine alte Schule in meine Heimatstadt zurück? Hoffentlich kann mir jemand diese Frage beantworten.

  • Hallo


    also da würde ich dringend zu absoluter Ehrlichkeit beim BAföG Amt raten. Spätestens in der Schulbescheinigung der Schule beim Folgenatrag steht drin, dass Du die Zusatzqualifikation Tanz nicht mehr machst. Wenn die Schule ihren Job ernst nimmt schreibt die das sogar ausdrücklich ans Amt, dazu sind die verpflichtet. Dann sind natürlich die Voraussetzungen für Deinen Aufenthalt dort nicht mehr gegeben und es wird dafür kein BAföG mehr bewilligt.
    Du solltest wenn die Schule dort qualitativ so schlecht ist vielleicht überlegen an Deine alte Schule zurückzugehen und ggf. ein Jahr zu wiederholen.


    Gruss Andy