Wohngeld für Master-Studenten

  • Hallo,
    so wie es aussieht, bekomme ich im Master kein Bafög mehr (über 30Jahre) und frage mich, ob ich denn Anspruch auf Wohngeld habe? Ich habe einen 400€-Job und wohne alleine in einem eigenen Haushalt in einem Studentenwohnheim.
    Kann mir da jemand weiterhelfen?:(

  • Danke für die Hinweise!
    Hier die Rechnung:


    Regelsatz + Warmmiete
    359€ + 250€ = 609€
    80% davon ist das Mindesteinkommen:
    609€ = 100%
    487,02 = 80%


    Bei 400€ monatlichem Einkommen, also kein Anspruch auf Wohngeld:-(


    Dieser Satz birgt jedoch folgende Hoffnung:
    Zur Erreichung des Mindesteinkommens können alle finanziellen Mittel herangezogen werden, die der Antragsteller monatlich zur Verfügung hat, unabhängig davon, ob es als Einkommen im Sinne des Wohngeldgesetzes gewertet wird.


    Kann ich dazu auch bereits erspartes Vermögen oder von Eltern gezahltes Taschengeld zur Berechnung hinzuziehen???

  • Hallo,


    Zitat

    Kann ich dazu auch bereits erspartes Vermögen oder von Eltern gezahltes Taschengeld zur Berechnung hinzuziehen???


    Sofern es sich um Barvermögen und nachzweisenden und vor allem regelmäßigen Unterhalt handelt - ja.


    Im übrigen ist Deine Rechnung falsch, da die 20% von den 359 € und nicht von der Gesamtsumme abgesetzt werden.


    Zitat

    kommt er doch über das Minimumeinkommen?


    Rechne einfach noch mal nach...


    Gruß!

  • Alles klar!


    Dann muss ich schon 537,02€ pro Monat verdienen, um auf mein Mindesteinkommen zu kommen.


    Nachzuweisenden Unterhalt der Eltern:
    also per Überweisung und somit über Kontoauszug nachweisbar!
    Dann müsste es doch klappen, wenn ich über das Mindesteinkommen (siehe oben) komme?


    Vielen Dank für die Antworten! Dann werd ich mal mein Glück versuchen!


    Gruß

  • Hallo,


    sofern regelmäßig und nicht erst zum Zeitpunkt des Wohngeldantrages - ja.


    Zitat

    Dann muss ich schon 537,02€ pro Monat verdienen


    Nein. Es fehlen noch die Stromkosten, ggf. die Beiträge für die KV und ggf. die Studiengebühren bei der Berechnung des eigentlichen Mindesteinkommens.


    Gruß