Ausbildung in Bremen

  • Hallo an alle freundlichen Helfer,


    seit dem 1.7.2010 befinde ich mich in einer Ausbildung zum Mediengestalter. Ich wohne in Hamburg und bin 19 Jahre alt und fahre zur Zeit täglich nach Bremen und wieder zurück.


    Diese Strapazen halte ich aber nicht über 3 Jahre hinweg aus, da ich von 6:30-20:15 aus dem Haus bin. Wenn jetzt nächsten Monat die Schule anfängt muss ich sogar um 5:30 das Haus verlassen. Für alle die jetzt denken: "Wieso so lange von Hamburg nach Bremen". Ich wohne außerhalb in Hamburg.


    Deshalb würde ich jetzt gerne nach Bremen ziehen, doch dabei gibt es große Probleme.


    Ich verdiene leider nur 415€ + 180€ Kindergeld und mit diesen Beträgen stoße ich bei den Vermietern auf große Ablehnung. Ist für mich auch verständlich, da ich mit einem Einkommen von ca 540€ keine Wohnung mieten und leben kann. Meine Eltern oder sonstige Verwandten können mir finanziell nicht helfen.


    Sofort kam mir BAB in den Sinn doch nach öfteren Nachfragen direkt beim Arbeitsamt kam immer nur die selbe Antwort:
    " Du brauchst erst eine Wohnung, um BAB beantragen zu können. "


    Ich frage mich, wie die sich das vorstellen. Wie soll ich mit dem Einkommen bitte eine Wohnung anmieten.


    Ich fühle mich echt ein bisschen allein gelassen. Ich hab ein Jahr lang eine Ausbildung gesucht, leider nichts gefunden. Nun bin ich bereit in eine andere Stadt zu ziehen, damit ich später mal nicht arbeitlos sein werde und werde überhaupt nicht unterstützt.


    Desweiteren kommt hinzu, dass mein Arbeitgeber es vorraussetzt, dass ich bis zum 1. August eine Wohnung in Bremen habe.


    Ich bin am verzweifeln und wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir vllt einen Tipp für weitere Schritte geben könntet.


    Liebe Grüße


    Doggypalli

  • Also ich habe es so gemacht, dass ich schon voher nachgeguckt habe, wie viel meine Wohnung etwa kosten wird. Danach bin ich mit allen Unterlagen (Ausbildungsvertrag, Fahrtzeit von der neuen Wohnung bis zu deinen Eltern, Lohnsteuerabrechnung deiner Eltern von 2008, Fahrtkosten, die entstehen würde, wenn du nach Bremen ziehen würdest und deine Eltern einmal besuchen würdest (kürzeste Fahrtstrecke mit dem PKW, Bahnticket)) zum Amt gegangen (davor einen Beratungstermin bei der BAB-Bearbeiterin gemacht) und ihr gesagt, dass du wissen musst, wie viel BAB du kriegen würdest, ob du überhaupt was kriegen würdest, da du dir nicht vorab eine Wohnung mieten kannst und sie am Ende gar nicht unterhalten kannst. Ihr erstellt dann sozusagen eine Vorrechnung. Ganz wichtig ist hierbei die Beurteilung, ob eine auswärtige Unterbringung für deine Ausbildung nötig ist (Fahrtzeit Bremen-Hamburg). Dann kriegst du eine Vorrechnung, die eigtl am Ende auch mit der BAB-Höhe übereinstimmen muss, und weißt dann, wie viel Geld dir zur Verfügung stellt. Für die Vermieter nimmst du am Besten BAB-Flyer mit und sagst denen, wie viel du kriegen wirst wahrscheinlich, und auch, dass du dich auch bereits beraten hast lassen. Bei mir hat das funktioniert!


    LG,


    fringe