Änderung der Einkommens-Situation

  • Ich habe eine Frage zum Wohngeld:


    Eine Freundin von mir bat mich, die Frage zu stellen, da sie nicht aus Deutschland kommt und evtl. Verständnis-Schwierigkeiten aus dem Weg gehen wollte.


    Sie hat vor einiger Zeit Wohngeld beantragt und auch schon den Bescheid bekommen. Sie bezieht nun 63 Euro monatlich.


    Jetzt haben sich aber einige Änderungen ihrer Einkommens-Situation ergeben:


    - sie bezieht kein monatliches Gehalt, sondern arbeitet sehr sehr viel in den Semesterferien und lebt dann während des Semesters von diesen Einkünften (sonstige Förderungen wie BAföG o.ä. hat sie nicht, da Zweit-Studium). Leider hat sich nun dieses Einkommen in der Summe verringert.


    - sie muss sich ab nächstem Monat zusätzlich noch für 64 Euro/Monat krankenversichern, da die Mitversicherung in ihrer Heimat ausgelaufen ist.


    Sprich: Sie hat jetzt deutlich weniger Einkommen zur Verfügung, spart zwar wo es nur geht, aber kommt eigentlich kaum noch über die Runden.


    Jetzt meine Frage:


    Kann man einen bestehenden Wohngeld-Bezug abändern so dass sich die Bezüge dann erhöhen würden? Wenn ja, wie würde das ablaufen? Hat man mit weniger Einkommen Anspruch auf mehr Wohngeld?


    Bin dankbar für fundierte Antworten. (Wenn möglich mehr als nur ein "Ja" oder "Nein").


    Danke!

  • Hallo,


    Zitat

    Kann man einen bestehenden Wohngeld-Bezug abändern


    Bei einer Einkommensänderung von mehr als 15% - ja.


    Zitat

    Hat man mit weniger Einkommen Anspruch auf mehr Wohngeld?


    Ja - solange man nicht das erforderliche Mindesteinkommen unterläuft.


    Zitat

    Wenn ja, wie würde das ablaufen?


    Sie muß einen Änderungsantrag stellen.


    Zitat

    Wenn möglich mehr als nur ein "Ja" oder "Nein"


    Nein. Irgendwie mußt Du es schon dem Dir Helfenden überlassen, wie er antwortet.


    Gruß!


  • Bei einer Einkommensänderung von mehr als 15% - ja.


    Dass man sich krankenversichern muss zählt doch auch zu einer Einkommensminderung, oder?




    Ja - solange man nicht das erforderliche Mindesteinkommen unterläuft.


    Wie kann man dieses denn genau ermitteln? Sie hat im Schnitt kaum mehr als 450 Euro im Monat und davon gehen auch noch knapp 170 Euro Miete ab.




    Nein. Irgendwie mußt Du es schon dem Dir Helfenden überlassen, wie er antwortet.


    Sorry, so war's nicht gemeint. ;-) Danke für die guten Antworten!

  • Hallo,


    Zitat

    Dass man sich krankenversichern muss zählt doch auch zu einer Einkommensminderung, oder?


    Nein, das zählt nicht dazu. Allerdings wirkt es sich später bei der Berechnung des Wohngeldes selbst aus, da dadurch das Einkommen höher pauschalisiert wird.


    Zitat

    Wie kann man dieses denn genau ermitteln?


    Siehe unter </title> <title>wohngeldantrag.de


    Zitat

    Sorry, so war's nicht gemeint.


    Alles klar. :D


    Gruß!

  • Also:


    Ich habe mal die Seite angeschaut und den Mindesteinkommenscheck gemacht.


    Allerdings ist das Ergebnis sehr verwirrend.


    Meine Freundin hat in ihrem Wohngeldantrag ein durchschnittliches monatliches Einkommen von ca. 350 Euro angegeben (mehr hat sie auf keinen Fall, eher weniger).


    Die Miete beträgt pauschal 165 Euro (Strom, Heizung, alles dabei, da Studentenwohnheim).


    Krankenversicherung hat sie bis jetzt nicht selbst zahlen müssen, da über die Eltern mitversichert.


    Demnach hätte sie ganz eindeutig keinen Anspruch auf Wohngeld, sehe ich das richtig?


    Jetzt soll mir mal jemand erklären, warum sie trotzdem 63 Euro Wohngeld bezieht?!


    Eine Freundin von ihr (ähnliche Voraussetzungen, gleiche Miete, aber sogar noch weniger Einkommen angegeben) bekommt sogar 100 Euro?!?



    Da kann doch irgendwas nicht stimmen?