Widerspruch einlegen?

  • Hallo,


    ich bin zur Zeit nicht sicher, ob ich einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe oder ob ich wirklich ungerecht behandelt werde.


    Mein Fall: Ich habe im Oktober letzten Jahres ein Studium angefangen und zunächst über 400 Euro Bafög bekommen, weil mein Vater aber zum Zeitpunkt der Antragstellung schon arbeitsunfähig war und kein Geld vom Arbeitsamt bekommen hat (meine Mutter hat wohl gerade so viel verdient, dass es laut Arbeitsamt für beide reichen sollte... 1280€), habe ich einen Aktualisierungsantrag gestellt und dann auch den Höchstsatz bekommen (unter Vorbehalt natürlich).
    Mein Vater hat ebenfalls seit über 2 Jahren um sein Recht um Erwerbsminderungsrente (er war KfZ-Mechaniker und ist durch eine lange Krebserkrankung und einer neuen Hüfte körperlich sehr eingeschränkt) gestritten und nun Anfang des Jahres Recht bekommen. Er bekommt nun knapp 500€. Wir haben dies auch sofort dem Studentenwerk mitgeteilt und daraufhin haben sie mir das Bafög, um 150 € gekürzt und außerdem soll ich knapp 700 € zurück zahlen.
    Mein Problem bei der ganzen Sache ist jetzt nicht, dass sie mir das Geld gekürzt haben (obwohl das natürlich auch nicht schön ist ;) ), sondern dass meinem Vater knapp 300 € mehr Einkommen angerechnet werden, als er eigentlich monatlich an Rente bekommt. Ich habe deswegen beim Studentenwerk angerufen und die meinten, dass das normal wäre, da mein Vater ja jetzt einen großen Betrag Rückzahlung bekommen hat, die ihm scheinbar auf die nächsten Jahre anzurechnen sind... Ist das noch gerecht? :eek: Dass mein Vater vorher monatelang kein Geld bekommen hat und meine Eltern auch Schulden machen mussten zählt da gar nicht?


    Wäre sehr nett, wenn einer von euch mir das vielleicht Rat geben könnte. Mit zuckt es in den Fingern Widerspruch einzulegen, aber man will es sich ja auch nicht mit denen verscherzen.