Ich will den Unterhalt von meinen Eltern nicht wie dem Amt es begreiflich machen?

  • Habe vor ein paar Wochen einen Bafög-Antrag gestellt. Nach langem hin und her diskutieren, haben meine Eltern alles abgegeben, bis auf gestern ein zwei Seitiger Zettel ( grüner Zettel ). Darin stand etwas von der Unhatspflicht meiner Eltern. Das Problem ist, dass ich überhaupt keinen Unterhalt von denen will, weil ich verheiratet bin und drei Kinder habe. Kurz gesagt, ich will von meinem Mann leben und nicht von meinen Eltern!!!! Wie kann ich es dem Amt begreiflich machen, dass ich überhaupt keinen Unterhalt von meinen Eltern will und meinen eltern begreiflich machen, dass ich nichts von denen will? Kann ich es vielleicht auch in einer schriftlichen Erklärung machen? Ich will wirklich das Geld von meinen Eltern nicht, weil meine Eltern uns schon so ab und zu unterschützen, sei es Kleidung für die Kinds kaufen oder im Moment mir den Führerschein finanzieren oder auch Kleidung für die Ausbildung kaufen und Fachbücher. Hoffe mir kann einer helfen.


    Gruß


    Unheilige

  • Naja, wenn ich an Deine bisherigen Threads denke:


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/anspruch-und-antrag/5873-bafoeg-beantragt-und-eltern-wollen-nichts-ausfuellen.html,


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/allgemeine-diskussionen/5875-andere-moeglichkeiten-gesucht.html und


    http://www.bafoeg-aktuell.de/forum/anspruch-und-antrag/5884-blueht-meinen-eltern.html,


    geht's Dir de facto wohl darum, BAföG - und damit staatliche Gelder - ohne Anrechnung des Elterneinkommens zu bekommen, ohne einen Vorausleistungsantrag stellen zu müssen mit der Folge, dass das Amt dann das Bestehen eines Unterhaltsanspruchs prüfen würde, so dass Deine Eltern vom BAföG-Amt eventuell wegen des übergegangenen Unterhaltsanspruchs in Anspruch genommen werden. Oder, vllt etwas verkürzt: De facto staatliche, elternunabhängige Förderung zu bekommen, obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Das dürfte nicht gehen.


    Aber vllt bist Du hier ja trotzdem im richtigen Forum und es kann Dir jmd sagen, ob Du nach dem Zivilrecht überhaupt Unterhalt von Deinen Eltern fordern könntest. Mir scheint, das würde Dir weiterhelfen.



    Was mich übrigens irritiert, ist folgendes:


    Am 16.5. schriebst Du:

    Werde wohl oder übel meinen Bafögantrag zurückziehen müssen, denn meine eltern haben mir mit dem anwalt gedroht, sollte ich den Antrag doch durchziehen.

    Später am selben Tag schriebst Du:

    Anwalt, weil sie nichts offenbaren wollen. Und da es eine Schule ist, die mit in Bafög einbezogen ist, könnte ich auch Bafög bekommen. Wenn es zu einer Anhörung kommt, dann kann es passieren, dass ich riesige Probleme mit denen hab...hab ich ohne hin schon mit denen...mein ganzes Leben lang. Es kann auch sein, dass sie mir hinter her vorwerfen, ich sein an Allem schuld u.s.w. Es spielen so viele Faktoren mit. Mein Mann hat schon zu mir gesagt, ich solle meine Eltern davor nicht schützen, denn sie haben alles erreicht im Leben, was sie wollten und jetzt bin ich an der Reihe. Aber ich habe nun mal solche Angst davor, dass sie mir was antun.

    Und heute schreibst Du:

    ...Ich will wirklich das Geld von meinen Eltern nicht, weil meine Eltern uns schon so ab und zu unterschützen, sei es Kleidung für die Kinds kaufen oder im Moment mir den Führerschein finanzieren oder auch Kleidung für die Ausbildung kaufen und Fachbücher.

    Wie passt das alles zusammen?

  • Es geht mir eigendlich nur darum, dass die es von meinen Eltern nicht abbuchen. Die ganzen Papiere, die sie ausfüllen musste, haben sie nach langem Überlegen ausgefüllt. Wollt halt nur noch wissen, ob das Amt es kotrolliert, was die bezahlen...darum geht es mir. Denn ich habe gelesen, dass es eigendlich egal ist, wie die es machen. Sorry, dass ich mich nicht deutlich ausgedrükt habe. Mein Fehler. Das Problem war halt nur der grüne Zettel, wo irgendwas von 200-500€ oder so was ( also den ich auch ausfüllen musste ) drin stand.

  • Nachtrag.......Ich will auch kein Elterunabhängiges Bafög haben...es geht ja auch gar nicht, will ja auch niemanden veräppeln und richte mich immer nach den Gesetzen!!!! Ich bin überhaupt froh, dass meine Eltern es ausgefüllt haben.....auch mit viel Stress und Ärger. Also nichts falsch verstehen.

  • Es geht mir eigendlich nur darum, dass die es von meinen Eltern nicht abbuchen.

    Wie sollte das Amt das machen ohne Kontovollmacht oder Einzugsermächtigung?

    Wollt halt nur noch wissen, ob das Amt es kotrolliert, was die bezahlen...darum geht es mir. Denn ich habe gelesen, dass es eigendlich egal ist, wie die es machen.

    So lange Du keinen Vorausleistungsantrag stellst, ist dem Amt die reale Unterhaltsleistung egal.

  • Aha, dann ist also die Sorge meiner eltern überhaupt nicht berechtigt. Ganz ehrlich habe denen das alles erzählt, was hier geschrieben wurde...nur diese eine Sache wurmte die. Den Vorleistungsantrag brauch ich ja nicht mehr zu stellen, weil die mir ( Gott sein Dank ) entgegengekommen sind. Mehr wollte ich von denen nicht, außer die ausgefüllten Papiere.


    Vielen Dank noch mal, dass Du mir wieder mal geholfen hast, bei meinen vielen Fragen. DANKE DANKE!!!!!



    Gruß


    Unheilige

  • Ja, ist ziemlich verzwickt die Sache gewesen. Hätten die nicht so ein Aufstand gemacht, dann wäre alles glatt gegangen und ohne irgendwelche Drohungen oder sonst was. Bin jetzt aber froh, dass ich meine Ausbildung ohne Hindernisse anfangen kann. Trotzdem hast Du mir gut geholfen, wusste sonst auch nicht, wo ich mir die Infos her holen sollte und wer gezielt meine Fragen beantwortet hätte. Hätte auch beinahe den anderen Weg gewählt und dann hätten die echt ein Chaos gehabt, fehlte nicht viel, dann hätte ich den ausgefüllten Vorrauszahlungsantrag mit einer Formlosenerklärung abgeschickt. Ist aber schön, dass er zwei Tage später kam und mir die Sachen in die Hand drückte. Nochmals vielen herzlichen lieben Dank für Deine Antworten!!!!