Grosses Problem (muss das Amt für den Aufwand aufkommen?)

  • Also ich bin in einer Ausbildung und wollte zuhause ausziehen, da das zusammenleben mit meinen Vater nichtmehr funktiuniert (bin 25Jahre)


    habe mich nach einer Wohnung umgeguckt wo die Vermieterin auch kein Problem damit hatte wenn es über Bab gezahlt wird.


    Habe mir dann die nötigen unterlagen geholt, alles ausgefüllt und bekam dann einen Termin zur Abgabe, dort fing das Problem dann an!


    Dort verlangte man aufeinmal einen unterschriebenen Mietvertrag (habe ich sogar schriftlich) da der Antrag sonst nicht bearbeitet werden kann. Naja habe also den unterschriebenen Mietvertrag besorgt und das ende vom Lied war der Antrag wurde abgelehnt.


    habe es dann erst über Hartz4 versucht, wo mir 3Beamte sagten das geht trotz Ausbildung. Auch da das sehr lustige ende vom Lied, Ersteinrichtung genehmigt der rest nicht da ich mich in einer Ausbildung befinde.


    So nun telefonierte ich mit meiner Vermieterin die nun (auch irgendwie zurecht) verlangt das ich die Wohnung kündige und 3Monatsmieten + Die kosten fürs inserieren in Zeitungen etc übernehme.


    Meine Frage ist kann ich nicht nun verlangen das das Amt mir die 3Monate zahlt (oder zumindestens ein teil), weil immerhin ist es ja ihr mitverschulden da sie einen unterschriebenen Mietvertrag vonmir verlangten!

  • Sowas musste ich (26) auch schon durchkauen.


    Andere haben mir dabei geholfen.


    Ich musste Widerspruch einlegen und einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen.
    Hierzu musste ich gegen meinen Vater klagen um das Geld für die BAB einzufordern.
    (mein Vater war mit dem Klageweg einverstanden)


    Mein Vater hat sich ebenfalls einen Anwalt genommen.
    Dabei kam heraus, dass mein Vater die Kosten nicht übernehmen musste.
    Er ist bereits zuvor für Ausbildungsunterhalt aufgekommen und musste das bei BAB kein zweites mal tun.


    Meine Prozesskosten wurden übernommen.
    Prozesskostenhilfe und Beratungshilfe

  • Hallo,


    prinzipiell wird der Antrag auf BAB tatsächlich nur bearbeitet, wenn ein Mietvertrag vorliegt, weil erst dann ein Anspruch darauf entsteht - es liegt also kein "Mietverschulden" vor. Du hättest auch vorher ohne weitere Probleme einen eventuellen Anspruch z.B. im Internet berechnen oder eine Vorabanfrage bei dem Arbeitsamt machen können. Insofern wirst Du kaum irgendwelche Forderungen nach Übernahme der bisherigen Kosten stellen können.


    Auch die Ablehnung des ALG II ist richtig, da Du darauf keinen Anspruch hast.


    Batman : bei Dir handelt es sich um einen anderen Fall als den vorliegenden, weil du eine Zweitausbildung absolviert hast, was hier scheinbar nicht der Fall ist. Insofern ist Dein Ratschlag etwas irreführend.


    Gruß!

  • Hallo,


    Zitat

    Mag sein, ich halte es aber für sehr wahrscheinlich dass wulv257 mit 25 Jahren eine Ausbildung hinter sich hat.


    Mag sein. Aber ich halte mich eher an die geschriebenen Fakten. Und da ist nichts von einer Zweitausbildung zu lesen. Insofern weckt dein Ratschlag u.U. falsche Hoffnungen, zumal das mit der Zweitausbildung bei Dir, nun ja, etwas versteckt und umständlich formuliert ist. Aus Deiner Äußerung


    Zitat

    Er ist bereits zuvor für Ausbildungsunterhalt aufgekommen


    ist nicht unbedingt ersichtlich, daß es sich bei Dir in der Anwaltssache um eine Zweitausbildung handelte.


    Ist nicht böse gemeint...


    Gruß!