Wer gibt mir einen guten Rat in Sachen Unterhalt und Wohngeld?

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  • Hallo, vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen.


    Seit Januar 2009 bin ich Vater, es war mehr oder weniger ein Unfall, mit der Mutter war ich eigentlich nicht richtig zusamen, auch jetzt nicht. Von der Geburt informierte micht erst das Jugendamt. Über einen Rechtsanwalt wurde dann ein Vaterschaftstest angeordnet... also ich bin der Vater. Zu dieser Zeit besuchte ich noch die Meisterschule und
    zwar bis Okt. 2009. Ich hatte kein Einkommen und konnte so
    keinen Unterhalt zahlen. Jetzt bin ich wieder in meinem Beruf,
    verdiene z. Z. netto 1.380 EUR., so daß ich also den Unterhalt
    lt. Angabe des Jugendamtes bezahlen kann. Ist ja OK, aber was passiert mit meinen laufenden Verpflichtungen:


    Lebensversicherung.......................... 54,--
    Zusatz-Kr.-Vers. ............................ 16,50
    Jahresbeträge umgerechnet
    auf den Monat für
    priv. Haftpflicht-, Rechtschutz-und
    Unfallversicherung sowie für
    die Autoversicherung
    zusammen mtl. .........................ca. 70,--
    Autorate (Auto gekauft unter
    dem Motto "jetzt kaufen und in
    18 Mon. bezahlen") die Raten sind
    jetzt fällig mit mtl. ....................... 232,--
    außerdem besteht noch eine Rest-
    summe vom alten Auto (die Rest-
    summe konnte nicht auf auf den
    neuen Vertrag draufgepackt
    werden, da es zwei unterschied-
    liche Verträge sind (das hatte man
    mir vorher leider nicht gesagt)
    also alte Rate noch für 14 Mon......... 258,--
    630,50
    plus Unterhalt .............................. 225,--
    plus Abzahlung wegen Vorschuss
    v. Jugendamt mtl. ........................... 30,--
    zusammen 885,50 EUR


    Hinzu kommt ab März des kommenden Jahres, daß ich das erhaltene Darlehn für die Meisterschule mit ca. 140 EUR
    monatl. auch zurückzahlen muß.


    Bei meinem NETTO-Einkommen von
    1380 EUR verbleiben mir jetzt noch 494,50 EUR .
    Zur Zeit wohne ich ja noch bei meinen Eltern aber ich wollte
    mir eigentlich eine kleine Wohnung suchen - aber von dem
    Rest des Geldes kann man sich in dieser Hinsicht ja gar nicht
    selbständig machen.
    Ich habe schon überlegt, das Auto wieder abzugeben - aber
    es ist ja nicht mehr so viel Wert, was es gekostet hat - also
    verbleibt da auch wieder eine Restsumme, die ich an die
    Autobank weiter finanzieren müßte plus der alten Finanzierung.
    Außerdem ist mein Arbeitsplatz 53 km (eine Strecke) entfernt.
    Ohne Auto müßte ich erst mit dem Bus, dann mit dem Zug
    und dann umsteigen und in einen anderen Zug weiterfahren.


    Jetzt können Sie sich über meine Situation ein richtiges Bild machen - und nun meine Frage:
    1.) Ich habe z. B. gehört, daß man durch anfallende Arbeitsaufwendungen (z.B.auch km-Aufwendungen) Lebensversicherung und auch vorhandene Schulden den Unterhalt reduzieren kann. STIMMT DAS ???
    Und was müßte ich dann tun?
    Erwähnen möchte ich noch, daß die vorhandenen 2 Auto-
    Darlehn sowie das im kommenden Jahr zurückzuzahlende
    Darlehn für die Meisterschule vor 2008/2009 abgeschlossen
    wurden.
    2.)Kann ich Wohngeld beantragen, sobald ich eine kleine
    Wohnung oder 1 Zimmer gefunden habe???
    Da meine Eltern schon etwas älter sind, wollen sie sich
    in Sachen Wohnung (da dann weniger Miete) kleiner setzen. Aus diesem Grunde müßte ich schon eine Wohnung/Zimmer suchen.
    Schon mal vorab vielen Dank für Ihre Antwort
    Elida