Privatschule kündigen

  • Hallo!
    Ich bin 22 und bin zurzeit ausbildungssuchend und bekomme Arbeitslosengeld II.
    Auf der Suche nach einer Ausbildung bin ich auf eine Privatschule mit Unterrichtsgebühren von 340€ gestoßen.
    Da eine Förderung vom Bafög- Amt möglich ist, rief ich mein zuständiges Bafög- Amt an um alles abzuklären.
    Man sagte mir dass eine Bafög- Förderung möglich sei. (Am Telefon wurde mir eine wichtige Information freundlicherweise nicht mitgeteilt: das kein Schulgeld gezahlt wird):mad:
    Also unterschrieb ich den Ausbildungsvertrag mit dieser Privatschule unter Vorbehalt von Bafög und gab meinen Antrag auf Bafög im Amt ab.
    Nach ein paar Wochen rief ich im Bafög -Amt an um mich nach meinem Antrag zu erkundigen daraufhin sagte man mir dass ich zwar Unterhaltsgeld für meine Wohnung usw bekomme, aber kein Schulgeld für diese Ausbildung gezahlt wird.Ich erklärte dass es ein Missverständnis ist und ich es falsch verstanden habe und daher meinen Antrag auf Bafög zurückziehen muss da ich mir dieses Schulgeld nicht leisten kann. Mit dieser Begründung schickte ich einen Brief um den Bafög- Antrag zurückzuziehen.
    In dem endgültigen Bafög- Bescheid steht jetzt dass ich den Antrag zurückgezogen habe und daher eine Förderung nicht möglich sei.
    Doch leider hab ich ja den Vertrag mit der Schule unter Vorbehalt von Bafög unterschrieben und der wurde mir ja genehmigt.


    In dem Vertrag mit der Schule steht unter anderem dass:
    1)Die Anmeldung verpflichtet zur Zahlung der Aufnahmegebühr und der monatlich zu entrichtenden Gebühren, auch wenn die Schülerin den Unterricht vorzeititg abbricht oder überhaupt nicht aufnimmt.
    Personen, die eine Förderung nach SGB III beantragt haben, sind berechtigt, vor dem Beginn der Bildungsmaßnahme kostenfrei und vom Vertrag zurückzutreten, wenn sie nachweisen , dass sie nicht oder nur teilweise gefördert werden können.


    Bin ich aus dem Vertrag raus oder muss ich trotzdem zahlen?


    Vielen Dank im Voraus!