• Hey Leute =)
    Ich bzw. meine Mutter haben ein rießiges Problem.
    Also ich bin 22 Jahre alt, wohne bei meiner Mutter und suche zur Zeit eine Ausbildung. Ich bemühe mich sehr um eine Ausbildung und lege meine Bewerbungen und Absagen regelmäßig bei meiner Kommune vor. Meine Mutter bezieht Harz IV!!!
    Im Sommer 08 habe ich die Schule abgebrochen. Kindergeld lief eigentlich immer weiter, bis sie es letzten Jahres im Dezember eingestellt haben. Da haben wir einen Brief bekommen das wir das Kindergeld von 08 (Schulabbruch) bis Dezember 09 zurückzahlen müssten ca. 2880€.
    Mein Fehler war damals wohl, dass ich mich nicht gleich Ausbildungssuchend gemeldet habe. Ich hab ja im Sommer 08 abgebrochen und mich aber erst im Sommer 09 Ausbildungssuchend gemeldet... ja ich weiß war blöd...
    Jetzt wollen die aber das ganze Geld haben das geht doch nicht. Die können doch höchstens das Geld verlangen in der Zeit in der ich nicht gemeldet war oder?
    Beim Harz IV Amt waren wir auch schon weil meine Mutter die ganze Zeit schon das Kindergeld vom Harz IV Amt angerechnet bekommt obwohl sies ja gar nicht mehr erhält. Die meinten eben das sies zurückzahlen muss... stimmt das denn?
    Kann mir hier jemand weiterhelfen?

  • Um die Ausbildungsplatzsuche nachzuweisen, musst du nicht zwingend bei der Agentur für Arbeit gemeldet sein.
    Es reichen auch Kopien von Absagen, Einladungen etc. der Ausbildungsbetriebe.


    Im Sommer 08 habe ich die Schule abgebrochen. Kindergeld lief eigentlich immer weiter, bis sie es letzten Jahres im Dezember eingestellt haben. Da haben wir einen Brief bekommen das wir das Kindergeld von 08 (Schulabbruch) bis Dezember 09 zurückzahlen müssten ca. 2880€.


    Ist der Aufhebungsbescheid vom Dezember 2009?
    Wenn ja, habt ihr danach Einspruch eingelegt?

  • mal ne blöde frage, hat das ganze überhaupt was damit zu tun ob ich mich suchend gemeldet habe oder ist das egal?


    Wie ich oben schon schrieb, kannst den Tatbestand nach § 32 Abs. 4 Nr. 2c EStG (ausbildungsuchend), auch erfüllen, wenn du nicht bei der Agentur für Arbeit gemeldet warst. Dann musst du halt andere Nachweise (z.B. Kopien der Absagen) vorlegen.

  • Sofern ihr nicht gerade Aussetzung der Vollziehung beantragt habt, vergesst das Zahlen der Rückforderung nicht. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung für die Zahlung.


    Könnt ihr nicht zahlen, setzt euch mit der Familienkasse in Verbindung, bevor die sich die teure Maschinerie aus Mahnung, Vollstreckung, und als Spitze Erzwingungshaft, in Bewegung setzt.


    Bei dem Einspruch selber bleibt euch wohl erstmal nichts anderes übrig als abwarten.